Danny McBrides „G.I. Joe“ mit Bradley Cooper startet im Oktober 2028 in den US-Kinos
Paramount hat den Starttermin für Danny McBrides „G.I. Joe“ mit Bradley Cooper als Duke festgelegt: 20. Oktober 2028 in den USA. Zugleich rückt der neue „Paranormal Activity“ auf Halloween 2027.
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Der neue „G.I. Joe”-Film hat einen Kinostart: Paramount bringt Danny McBrides Neuauflage mit Bradley Cooper als Duke am 20. Oktober 2028 in die US-Kinos. Das hat das Studio am Freitag bekannt gegeben, wie Variety berichtet. Ein deutscher Termin steht noch aus.
Regie führt Danny McBride, Schöpfer und Star der HBO-Serie „The Righteous Gemstones“. Das Drehbuch schreibt er gemeinsam mit Jeff Fradley und John Carcieri. Produziert wird der Film für Hasbro Entertainment von Lorenzo di Bonaventura, Mark Vahradian und Zev Foreman. Cooper spielt First Sergeant Duke, den Anführer der Elite-Einheit – in den Filmen von 2009 und 2013 hatte Channing Tatum die Rolle übernommen.
Der Termin: 20. Oktober 2028
Paramount plant einen breiten Kinostart, also keinen Streaming- oder Limited-Release. Handlungsdetails hält das Studio weiterhin unter Verschluss; bestätigt ist nur, dass es sich um eine Neuinterpretation der Reihe handelt, die mit der Hasbro-Spielzeuglinie begann und Comics, Zeichentrickserien und bislang drei Realfilme hervorgebracht hat.
Der Herbst 2028 wird dicht: Laut Deadline liegt „G.I. Joe” knapp vor dem 3. November, an dem gleich zwei große Starts der beiden Studios anstehen – der noch titellose Film der Duffer-Brüder bei Paramount und Warners Animationsfilm „The Lunar Chronicles”. Deadline rechnet zugleich damit, dass sich im Kalender von Warner Bros. und Paramount noch einiges verschiebt. Einen Drehstart hat Paramount bislang nicht genannt.
„Paranormal Activity” rückt auf Halloween 2027
Im selben Zug hat Paramount einen Horrorfilm verlegt: Der neue „Paranormal Activity”-Teil von Regisseur Ian Tuason startet nicht mehr am 21. Mai 2027, sondern am 22. Oktober 2027 in den USA – mitten in der Halloween-Saison, die für das Found-Footage-Franchise traditionell der Startplatz war. Paramount und Blumhouse Atomic finanzieren und produzieren gemeinsam, Paramount übernimmt den weltweiten Verleih.
Vor der Kamera stehen Chase Yi, Sonia Mena und Maya Da Costa. Reihen-Erfinder Oren Peli produziert für Solana Films, James Wan und Jason Blum für Blumhouse Atomic. Das Original von 2007 spielte laut Variety knapp 194 Millionen Dollar ein und gilt als einer der profitabelsten Filme überhaupt; die sieben Teile der Reihe kommen zusammen auf mehr als 900 Millionen Dollar.
Warum Bradley Cooper zugesagt hat
Laut Deadline stand Cooper ganz oben auf McBrides Wunschliste, nachdem der Regisseur sich Anfang des Jahres mit seinem Konzept gegen mehrere andere Bewerber durchgesetzt hatte. Sicher war die Zusage nicht: Cooper dreht gerade in Europa das Prequel zu „Ocean’s Eleven“, bei dem er nach dem Ausstieg von Lee Isaac Chung Regie und Drehbuch übernommen hat und neben Margot Robbie selbst spielt.
Nach der Lektüre des Drehbuchs und einem Treffen mit McBride wollte Cooper trotzdem dabei sein, die Verhandlungen liefen in den vergangenen Wochen. Die beiden kennen sich schon: McBride hatte Cooper bereits für einen Gastauftritt in „The Righteous Gemstones“ gewonnen.
Was über die Handlung bekannt ist
Konkrete Details hält Paramount zurück, der Film wird aber als Neuinterpretation der Reihe angelegt. Einen ersten Hinweis hatte McBride im Juli im Podcast „Happy Sad Confused“ von Josh Horowitz gegeben: „Man folgt Duke und einer Gruppe weiterer Joes.“ Schauplatz sei Springfield, eine Stadt aus den Comics, „die insgeheim komplett Cobra ist“.
Cobra ist die Terrororganisation, gegen die die G.I.-Joe-Einheit seit den Anfängen der Hasbro-Spielzeugreihe kämpft. Mehr hat McBride zur Geschichte bislang nicht verraten.
Das Crossover mit den Transformers ist gestrichen
Mit dem Neustart ist ein anderes Projekt vom Tisch: Der neue Film steht für sich, das geplante Crossover zwischen G.I. Joe und den Transformers wird laut Deadline nicht mehr entwickelt. Paramount hatte die Zusammenführung der beiden Hasbro-Marken 2024 angekündigt, nachdem „Transformers: Aufstieg der Bestien“ sie am Ende angedeutet hatte.
Für die Kinoreihe ist es der nächste Anlauf nach durchwachsenen Ergebnissen. „G.I. Joe - Geheimauftrag Cobra“ spielte 2009 weltweit 302 Millionen Dollar bei einem Budget von 175 Millionen ein, „G.I. Joe - Die Abrechnung“ mit Dwayne Johnson 2013 rund 376 Millionen. Das Spin-off „Snake Eyes: G.I. Joe Origins“ kam 2021 laut TheWrap nur auf rund 40 Millionen Dollar.
Paramounts Franchise-Offensive
Der G.I.-Joe-Film ist Teil einer größeren Strategie: Unter der neuen Führung von Paramount Skydance sollen eigene Marken wiederbelebt werden. Auf derselben Liste stehen ein neuer „World War Z“-Film mit Brad Pitt unter der Regie von Edward Berger, der neue „Paranormal Activity”-Teil, eine Fortsetzung von „Top Gun: Maverick“ und ein neuer Star-Trek-Kinofilm von Jonathan Goldstein und John Francis Daley, den Paramount im April auf der CinemaCon bestätigt hatte.
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Chefredakteur und Gründer von scifiscene.
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