John Wick / Animationsfilm

Grünes Licht für das animierte John-Wick-Prequel: Keanu Reeves spricht die Titelrolle

Lionsgate hat den animierten John-Wick-Film offiziell bestellt. Keanu Reeves spricht die Titelrolle, Shannon Tindle („Ultraman: Rising“) führt Regie. Erzählt wird die „unmögliche Aufgabe“, mit der sich John Wick einst freikaufte.

Oliver Trebes Von Oliver Trebes · ·3 Min. Lesezeit
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Grünes Licht für das animierte John-Wick-Prequel: Keanu Reeves spricht die Titelrolle
Lionsgate

John Wick kehrt zurück, diesmal als Zeichentrickfigur: Lionsgate hat dem animierten Film aus dem Universum der Actionreihe offiziell grünes Licht gegeben. Keanu Reeves hat laut Deadline unterschrieben und spricht die Titelrolle, Regie führt Shannon Tindle. Lionsgate-Chef Jon Feltheimer sagte am Donnerstag nach der Vorlage der Quartalszahlen, der Film befinde sich bereits in der Vorproduktion.

Angekündigt hatte Lionsgate das Projekt schon im April 2025 auf der CinemaCon. Bis jetzt war offen, ob es tatsächlich gebaut wird und ob Reeves selbst dabei ist. Beides ist mit der Bestellung geklärt. Einen Starttermin gibt es noch nicht.

Darum geht es: die „unmögliche Aufgabe“

Der Film ist ein Prequel und spielt vor dem ersten Kinoteil. Er erzählt, wie John Wick die sogenannte „unmögliche Aufgabe“ erfüllt, mit der er sich von seiner Verpflichtung gegenüber der Hohen Kammer freikauft. Erst damit erwirbt er das Recht, mit Helen zusammen zu sein, der Liebe seines Lebens. Ihr Tod ist der Ausgangspunkt von „John Wick”.

In den Filmen ist die Aufgabe bislang nur eine Legende, über die andere Figuren mit Ehrfurcht sprechen. Gezeigt wurde sie nie. Lionsgate-Filmchef Adam Fogelson begründete die Wahl bei der Ankündigung so: „Es gibt keine John-Wick-Geschichte, nach der sich die Fans mehr sehnen als nach der unmöglichen Aufgabe.“ Mit Animation seien „die Möglichkeiten endlos“.

Das Team hinter dem Film

Shannon Tindle hat zuletzt bei „Ultraman: Rising“ Regie geführt und an „Kubo – Der tapfere Samurai“ mitgeschrieben. Das Drehbuch stammt von Ryan und Kaz Firpo, die zuvor an „Eternals“ für Marvel gearbeitet haben.

Produziert wird vom bewährten John-Wick-Team: Basil Iwanyk und Erica Lee von Thunder Road, Chad Stahelski mit seiner Firma 87Eleven Entertainment und Keanu Reeves selbst. Dazu kommt Point Grey, die Produktionsfirma von Seth Rogen und Evan Goldberg. Stahelski hat alle vier Kapitel inszeniert und ist damit auch beim Ableger die kreative Klammer.

Was sonst im John-Wick-Universum ansteht

Der Animationsfilm ist nicht das einzige Projekt. Das Spin-off „Caine” um den blinden Auftragskiller mit Donnie Yen, der zugleich Regie führt, ist seit Juli 2026 abgedreht, einen Starttermin hat Lionsgate noch nicht genannt. Ein fünftes Kapitel mit Reeves und Stahelski ist seit April 2025 angekündigt, hat aber weder Drehstart noch Termin. Dazu kommt die Serie „John Wick: Under the High Table“, die nach dem vierten Kapitel ansetzt.

Zuletzt lief die Reihe mit „From the World of John Wick: Ballerina” im Juni 2025 im Kino. Alle Filme und Serien in der richtigen Reihenfolge findest du in unserer Übersicht John Wick: Die richtige Reihenfolge aller Filme und Serien.

Für Lionsgate ist die Reihe eine der wichtigsten Marken: Die bisherigen Kinofilme haben weltweit über 1,1 Milliarden Dollar eingespielt. Um das Studio wird derzeit gepokert, Legendary hat ein Übernahmeangebot vorgelegt. Den Stand dazu liest du in unserer Chronik zum Übernahmepoker.

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