Star Wars / Solo

„Wie eine Scheidung“: Alden Ehrenreich über den Regiewechsel bei „Solo: A Star Wars Story“

Alden Ehrenreich vergleicht den Rauswurf von Phil Lord und Christopher Miller bei „Solo“ mit einer Scheidung, nach der alle erleichtert waren. Berichte über Probleme mit seiner Leistung nennt er unzutreffend.

Oliver Trebes Von Oliver Trebes · ·2 Min. Lesezeit
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„Wie eine Scheidung“: Alden Ehrenreich über den Regiewechsel bei „Solo: A Star Wars Story“
Disney

„Es war, wie wenn Leute erzählen, dass sich ihre Eltern scheiden ließen – und sie einfach nur erleichtert waren, weil die Stimmung zu Hause so angespannt geworden war.” So beschreibt Alden Ehrenreich heute den Regiewechsel bei „Solo: A Star Wars Story”, dem Film, in dem er 2018 den jungen Han Solo spielte.

Erzählt hat Ehrenreich das im Podcast „Happy Sad Confused” von Josh Horowitz, der am 29. Oktober erschienen ist. Es ist ein offener Rückblick auf die turbulente Produktion – mit einer schönen Erinnerung, einer klaren Einordnung und einem Dementi.

Der erste Schritt in den Millennium Falcon

Nach seiner schönsten Erinnerung an den Film gefragt, muss Ehrenreich nicht lange überlegen: Es war der Moment, in dem er zum ersten Mal den Millennium Falcon betrat. „Es fühlte sich an, als wäre ich wieder ein kleines Kind und dürfte in das Fantasiespiel hineinlaufen, das man immer gespielt hat”, sagt er.

Für einen Schauspieler, der eine der bekanntesten Figuren der Filmgeschichte von Harrison Ford übernehmen sollte, ist das bezeichnend. Der Druck kam später – der Zauber war zuerst da.

„Alle waren erleichtert”

Die Produktion von „Solo: A Star Wars Story” geriet 2017 in die Schlagzeilen, als Lucasfilm die Regisseure Phil Lord und Christopher Miller mitten im Dreh entließ. Ron Howard übernahm, ließ große Teile neu drehen und brachte den Film im Mai 2018 ins Kino. Ehrenreichs Scheidungsvergleich zielt auf genau diese Phase: Die Trennung sei am Ende eine Erleichterung gewesen, weil die Spannungen am Set zuvor so groß waren.

Groll klingt dabei nicht durch. Mit Lord und Miller sei inzwischen „alles gut”, sagt Ehrenreich. Das Thema ist für ihn abgeschlossen.

Berichte über seine Leistung: „Das stimmte nicht”

Während der Produktion kursierten Berichte, Ehrenreichs schauspielerische Leistung sei ein Problem gewesen. Auch darauf geht er im Podcast ein – und widerspricht knapp: Das sei „nicht zutreffend” gewesen.

Kommerziell blieb „Solo: A Star Wars Story” hinter den Erwartungen zurück: Weltweit spielte der Film rund 393 Millionen Dollar ein, deutlich weniger als die übrigen Star-Wars-Kinofilme jener Jahre. Pläne für weitere Han-Solo-Abenteuer mit Ehrenreich wurden danach nicht weiterverfolgt.

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