Solo: A Star Wars Story – Warum das Prequel jetzt perfekt für Fans ist

Solo: A Star Wars Story – Warum das Prequel jetzt perfekt für Fans ist

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21.05.2026 16:30 Uhr

Sieben Jahre nach dem letzten Kino-Abenteuer kehrt Star Wars auf die große Leinwand zurück. Finde heraus, warum der unterschätzte Han-Solo-Film die perfekte Vorbereitung bietet.

Fans weltweit fiebern dem ersten Kino-Abenteuer des Franchise seit sieben Jahren entgegen: „Star Wars: The Mandalorian and Grogu”. Du wunderst dich, warum Disney so lange zögerte? Die Antwort führt uns direkt zurück ins Jahr 2018. Damals brachte „Solo: A Star Wars Story” die bis dahin unaufhaltsame Erfolgswelle abrupt zum Stehen.

Zuvor knackten die ersten drei Disney-Filme, darunter auch das Spin-off „Rogue One: A Star Wars Story”, mühelos die magische Milliarden-Dollar-Grenze. Doch das Prequel rund um unseren liebsten Schmuggler spielte bei einem gigantischen Budget von etwa 365 Millionen US-Dollar weltweit nicht einmal 400 Millionen ein. Dieser massive Flop, gepaart mit gemischten Kritiken und der spaltenden Reaktion auf „Star Wars: Die letzten Jedi”, ließ Disney nach „Star Wars: Der Aufstieg Skywalkers” vorerst aus dem Kino flüchten.

Erst der gigantische Erfolg der Serie „The Mandalorian” gab dem Studio das nötige Selbstvertrauen zurück. Das kommende Kino-Highlight verspricht, genau wie die Serie, ein waschechter Sci-Fi-Western zu werden – das Genre, in dem Star Wars schon immer am hellsten strahlte. Und genau deshalb solltest du „Solo: A Star Wars Story” jetzt unbedingt noch einmal schauen.

Ein Heist-Western in einer weit, weit entfernten Galaxis

Während das gesamte Franchise Western-Elemente atmet, fühlt sich Han Solos Origin-Story in diesem Genre am wohlsten. Der Film fährt den galaktischen Maßstab gekonnt zurück und liefert dir einen klassischen Heist-Western, der zufällig im Weltraum spielt. Erfahre, wie Han seinen treuen Copiloten Chewbacca kennenlernt und erlebe die Anfänge seiner komplizierten Freundschaft mit Lando Calrissian.

Von staubigen Wüstenplaneten bis hin zum riskanten Raubüberfall verströmt das Abenteuer pure Western-Atmosphäre. Streiche gedanklich die Weltraumschlachten, und das Prequel reiht sich nahtlos in die großen Klassiker des Genres ein. Diese Stimmung spiegeln auch die ersten Eindrücke zu „Star Wars: The Mandalorian and Grogu” wider, was beide Werke thematisch eng zusammenschweißt.

Die Schattenseite der Macht

Ein weiterer genialer Grund für einen Rewatch: das legendäre Ende. Völlig unerwartet feierte Maul, den du auf der großen Leinwand zuletzt in „Star Wars: Episode I - Die dunkle Bedrohung” sahst, ein überraschendes Comeback. Hans große Liebe Qi'ra offenbart ihn als ihren finsteren Vorgesetzten, der sie nach der gescheiterten Mission prompt nach Dathomir beordert.

Dieser Schock-Moment fügt sich perfekt in die Lore ein. Maul prägte bereits einige der stärksten Episoden in The Clone Wars (2008) und „Star Wars Rebels”. Laut aktuellen Franchise-Entwicklungen rückt er mit seiner hochgelobten eigenen Serie Maul - Shadow Lord (2024) weiter ins Zentrum. Sein brillanter Auftritt macht „Solo: A Star Wars Story” zum perfekten Bindeglied auf dem Weg zum neuen Kino-Event.

Viel besser als sein Ruf

Lass dich von den alten Box-Office-Zahlen nicht täuschen! Das Prequel macht verdammt viel Spaß und glänzt mit einem beeindruckenden Cast. Alden Ehrenreich liefert einen fantastischen Job ab – keine leichte Aufgabe, wenn man in die Fußstapfen von Harrison Ford tritt. Emilia Clarke stiehlt als Qi'ra jede Szene, während Donald Glover den jungen Lando Calrissian mit unglaublichem Charisma zum Leben erweckt.

Unterstützt von Hollywood-Größen wie Woody Harrelson, Thandiwe Newton, Phoebe Waller-Bridge und Paul Bettany zündet das Ensemble ein echtes Feuerwerk. Selbst der holprige Regie-Wechsel von Phil Lord und Christopher Miller zu Ron Howard tut dem Unterhaltungswert keinen Abbruch. Der erfrischend andere Soundtrack und die handgemachte Action machen den Film zu einem fantastischen Standalone-Abenteuer.

Ein lebendiges Vermächtnis

Das Solo-Abenteuer mag an den Kinokassen gestolpert sein, doch sein Erbe prägt das Franchise bis heute. Qi'ra stieg zur zentralen Figur in den Comics auf und dominiert dort das Crimson Dawn-Syndikat. Sie mischt in der Animationsserie Star Wars Forces of Destiny (2017) mit, glänzt in Romanen wie Most Wanted und der Crimson Trilogy und bereichert sogar das Mobile-Game Star Wars: Galaxy of Heroes.

Auch Fan-Favoriten wie Enfys Nest, die furchtlose Anführerin der Cloud-Rider, fanden ihren Weg in erweiterte Comic-Abenteuer. All diese faszinierenden Charakter-Erweiterungen beweisen: „Solo: A Star Wars Story” ist unverzichtbares Pflichtprogramm, um dich optimal auf das nächste große Kapitel vorzubereiten.

Abenteuer
Action
Science Fiction
Start
24.05.2018
Regisseur/in
Ron Howard
Drehbuch
Jonathan Kasdan
Lawrence Kasdan
Franchise / Filmreihe(n)