Strange New Worlds Staffel 4, Folge 8: Kirk ist zurück und ein Admiral übernimmt

Strange New Worlds Staffel 4, Folge 8: Kirk ist zurück und ein Admiral übernimmt Paramount
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In Folge 8 kapert ein Admiral der Sternenflotte die Enterprise für eine Jagd, die aus dem Ruder läuft — und Paul Wesley ist als James T. Kirk wieder an Bord. Termin, Besetzung und der Rückblick auf Folge 7.

Die achte Folge der vierten Staffel von „Star Trek: Strange New Worlds” holt eine Figur zurück, die diese Serie bislang nur in Dosen einsetzt: Paul Wesley ist als James T. Kirk wieder an Bord der Enterprise, während ein Admiral der Sternenflotte das Kommando über das Schiff an sich zieht und eine Jagd befiehlt, die schnell über ihren Auftrag hinauswächst. Parallel dazu geht ein Außenteam um Pike einem Notruf auf einem öden Planeten nach.

Der Titel Orders of Magnitude spielt mit beiden Bedeutungen. „Orders of magnitude” sind Größenordnungen — die Zehnerpotenzen, in denen etwas eskaliert. „Orders” allein sind Befehle. Die offizielle Inhaltsangabe verbindet genau das: Eine Verfolgungsjagd wächst weit über das hinaus, was die Sternenflotte ursprünglich angeordnet hat.

Wann und wo läuft Folge 8?

Orders of Magnitude erscheint am Donnerstag, 10. September 2026, bei Paramount+ — in Deutschland zeitgleich mit den USA und in der Regel um 9:00 Uhr MESZ. Einen deutschen Episodentitel gibt es bislang nicht; eingedeutscht wurden bisher die Folgen 1 bis 6, zuletzt Schichtende.

Danach bleiben nur noch zwei Folgen: Once La’an a Time am 17. September und das Staffelfinale Tomorrow’s Enterprise am 24. September. Damit ist Folge 8 die letzte, die eine größere Geschichte anlegen kann, ohne sofort auf das Finale zulaufen zu müssen — und die Besetzungsliste deutet an, dass sie das auch vorhat.

Star Trek: Strange New Worlds – Vorschau auf Folge 8

Ein Admiral, ein Notruf und Kirk an Bord

Die von Paramount+ veröffentlichte Beschreibung teilt die Folge in zwei Stränge. Auf der einen Seite steht ein Außenteam: Pike (Anson Mount), Number One (Rebecca Romijn), Chapel (Jess Bush), Uhura (Celia Rose Gooding) und Kadettin A’Sha (Bianca Nugara) suchen auf einem trostlosen Planeten nach der Quelle eines Notrufs. Auf der anderen Seite bleibt Spock (Ethan Peck) auf der Enterprise zurück — und untersteht dort einem Admiral, der mit eigenen Befehlen an Bord kommt.

Diesen Admiral spielt Joe Morton, und er hat einen Namen: Simon Reeger. Morton kennt das Publikum als Miles Dyson aus Terminator 2 und aus jahrelanger Arbeit im US-Seriengeschäft. Sein Auftrag ist die Verfolgung eines fremden Schiffs. Star-Trek-Fans haben für Figuren dieses Zuschnitts längst einen eigenen Begriff — der „Badmiral”, der ranghohe Offizier, dessen Anordnungen sich als das eigentliche Problem entpuppen, ist im Franchise fast eine eigene Rolle. Ob Reeger einer wird, sagt bislang niemand; die Formulierung, dass die Jagd über ihren ursprünglichen Auftrag hinauswächst, lässt aber wenig Raum für einen harmlosen Verlauf.

Der zweite Name auf der Gästeliste ist der interessantere. Paul Wesley kehrt als James T. Kirk zurück, diesmal ausdrücklich als Besucher an Bord der Enterprise. Die veröffentlichten Szenenfotos zeigen ihn zusammen mit seinem Bruder Sam (Dan Jeannotte) und auf der Brücke während eines Roten Alarms. Kirk ist in dieser Serie eine Figur auf Abruf: Er gehört nicht zur Crew, sondern taucht auf, wenn eine Folge etwas über die Zukunft dieses Schiffs erzählen will. Dass er ausgerechnet dann an Bord ist, wenn ein Admiral das Kommando übernimmt, ist mindestens eine bewusste Setzung.

Ein Vorbehalt gehört dazu: Diese Details stammen aus der Inhaltsangabe, dem Vorschau-Clip und den offiziellen Fotos, nicht aus einer ausführlichen Mitteilung von Paramount. Wer welchen Anteil an der Folge hat, ist damit offen — auf Fotos steht Kirk auf der Brücke, was noch nichts darüber sagt, wie lange er dort steht. Geschrieben hat die Episode Alan B. McElroy, Regie führt Sharon Lewis.

Rückblick: Was in Folge 7 geschah

Achtung, ab hier Spoiler zu Folge 7. Like Chronitons Through the Hourglass lief am 3. September und löste ihre Seifenopern-Prämisse auf: Pike wacht nach einem Shuttle-Unfall in einer melodramatischen Version der Enterprise auf, und hinter der Inszenierung steckt Trelane — der allmächtige Störenfried behandelt die Crew als Material für seine Doktorarbeit über die Menschheit. Aus einem Experiment mit Genre-Klischees wird für Pike allerdings etwas anderes: Die Folge führt ihn zu der Tochter und dem gemeinsamen Leben mit Marie Batel, das er verloren hat.

Der Auftritt, auf den viele gewartet hatten, war dabei keiner. Sybok erscheint nicht als er selbst, sondern als Konstrukt: Trelane baut ihn aus Spocks Erinnerungen nach und macht aus dem älteren Halbbruder den bösen Zwilling, den das Soap-Format verlangt. Der echte Sybok sitzt weiter im vulkanischen Rehabilitationszentrum Ankeshtan K’Til, wo die Serie ihn zuletzt in Staffel 1 andeutete. Wir hatten in der Vorschau zur Folge offengelassen, ob der Teaser den tatsächlichen Sybok zeigt — er tat es nicht, und die Figur bleibt damit weiter ein Versprechen, das die Serie seit vier Staffeln vor sich herträgt.

Wie es mit der Serie weitergeht

Viel Zeit bleibt der Enterprise nicht mehr. Paramount+ hat eine fünfte und zugleich finale Staffel bestellt, die nur noch sechs Folgen umfasst. Abgedreht ist sie längst — die Dreharbeiten endeten im Dezember 2025, seither läuft die Postproduktion. Ein Starttermin steht bislang nicht fest, erwartet wird die letzte Staffel 2027.

Für die laufende Staffel heißt das: Was jetzt noch aufgemacht wird, muss entweder in zwei Folgen zu Ende erzählt oder ins Finale hinübergerettet werden. Nach Urzeit-Abenteuer, Film noir in Schwarz-Weiß, Puppenspiel, Echtzeit-Katastrophe und Seifenoper wäre eine geradlinige Verfolgungsjagd mit einem zweifelhaften Vorgesetzten fast schon das Ungewöhnlichste, was diese Staffel bislang versucht hat.

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