X-Men im MCU: Inde Navarrette will Rogue ihren Südstaaten-Akzent zurückgeben
Inde Navarrette spielt Rogue im X-Men-Reboot von Marvel Studios. Im Interview erzählt sie, woher sie den Südstaaten-Akzent der Figur nimmt – und korrigiert damit einen Punkt, den Fox' Kinoreihe 25 Jahre lang ausgelassen hat.
Die MCU-Version von Rogue soll klingen wie die Figur aus den Comics. Inde Navarrette, die im X-Men-Reboot von Marvel Studios die Mutantin spielt, hat Entertainment Tonight erstmals erzählt, woher sie sich den Südstaaten-Akzent ihrer Figur holt – und damit einen Punkt angesprochen, den Fox' Kinoreihe über ein Vierteljahrhundert ausgelassen hat.
Corpus Christi als Vorbild, Mississippi als Ziel
Navarrette wuchs nach eigener Aussage über weite Strecken in Texas auf. „Ich habe das noch nie öffentlich erzählt, ich hatte es komplett vergessen, aber ich komme aus einer geschiedenen Familie und habe den Großteil meines Lebens in Texas verbracht”, sagte sie im Gespräch mit Entertainment Tonight. Konkret nennt sie Corpus Christi an der texanischen Golfküste und die älteren Südstaatenfrauen aus ihrer Kindheit, an die sie sich bis heute erinnere.
Für die Figur selbst peilt sie allerdings weiter östlich: „Rogue kommt aus Mississippi”, so die Darstellerin. „Ich will da wirklich hin. Ich will ihr gerecht werden.” Ein fertiges Ergebnis beschreibt das noch nicht – es ist eine Absichtserklärung aus der Vorbereitungsphase, und Marvel Studios hat sich dazu bislang nicht geäußert.
Was Fox mit der Figur nie gemacht hat
Rogue, bürgerlich Marie D'Ancanto, stammt im Comic aus Caldecott County in Mississippi. Der Akzent gehört dort so fest zur Figur wie die weiße Strähne im Haar und die Handschuhe, die sie tragen muss, weil ihre Berührung fremde Kräfte und Erinnerungen absaugt. In Fox' Kinoreihe blieb davon wenig übrig: Anna Paquin spielte die Rolle ab „X-Men” als scheue Ausreißerin – ohne hörbaren Akzent und ohne den kämpferischen Ton, den die Figur in den Comics später entwickelt.
Zuletzt war Paquins Version in der erweiterten Rogue-Cut-Fassung von „X-Men: Zukunft ist Vergangenheit” auf der Leinwand zu sehen. In der Zeichentrickserie „X-Men - The Animated Series” und deren Fortsetzung „X-Men '97” klingt Rogue dagegen unverkennbar südstaatlich: Lenore Zann spricht sie dort seit 1992. Zann meldete sich nach der Besetzungsmeldung per Instagram-Video zu Wort und gratulierte ihrer Nachfolgerin – sie freue sich darauf, Navarrette kennenzulernen.
Der Reboot-Cast steht, der Dreh noch nicht
Navarrette gehört zu einem Ensemble, das Marvel Studios seit dem Sommer 2026 nach und nach vorgestellt hat: Sadie Sink als Jean Grey, Kit Connor als Cyclops, Maya Boyd als Storm, Samara Weaving als Emma Frost, Christopher Abbott als Charles Xavier und Adam Driver als Gegenspieler Mister Sinister. Im September kam Asa Germann als Angel dazu. Wolverine, Beast und Gambit sind bislang nicht besetzt.
Regie führt Jake Schreier, das Drehbuch stammt von Joanna Calo, Lee Sung Jin und Michael Lesslie. Die Dreharbeiten haben noch nicht begonnen – bis der Akzent tatsächlich zu hören ist, wird es also dauern. Der US-Kinostart steht auf dem 5. Mai 2028; ein deutscher Termin ist bislang nicht bestätigt.
Bei Google bevorzugen scifiscene.de bei Google bevorzugen Lege uns als bevorzugte Quelle fest – und sieh unsere Sci-Fi-News bei Google-Suchen ganz oben. Jetzt bevorzugen