Margot Robbie
Harley Quinn in „Birds of Prey - The Emancipation of Harley Quinn"
- Geboren
- 02.07.1990 · 36 Jahre
- Geburtsort
- Dalby, Queensland, Australia
- Nationalität
- Australisch
- Bekannt aus
- Birds of Prey - The Emancipation of Harley Quinn, Legend of Tarzan, Suicide Squad
- Aktiv seit
- 2013
Biografie
Drei Filme, eine Figur: Zwischen 2016 und 2021 war Margot Robbie im DC-Kino Harley Quinn – erst als Anhängsel des Jokers, dann als eigenständige Antiheldin, zuletzt als Teil eines Himmelfahrtskommandos. Seither ist es still um die Rolle. Ein Auftritt im neuen DC-Universum von James Gunn ist bis heute nicht angekündigt (Stand: September 2026), und Robbie selbst hat sich ein zweites Standbein gebaut, das mit Superhelden nichts zu tun hat.
Die australische Schauspielerin, Jahrgang 1990, gehört inzwischen zu den wenigen Hollywood-Stars, die ihre Stoffe selbst einkaufen. Über ihre Produktionsfirma LuckyChap Entertainment hat sie „Barbie” auf die Leinwand gebracht, im Februar 2026 die Brontë-Verfilmung „Wuthering Heights – Sturmhöhe” und aktuell einen Neuanfang für Sleepy Hollow bei Sony. Ihr nächster großer Auftritt vor der Kamera ist ein Heist-Film, der die Vorgeschichte von Ocean’s Eleven erzählt.
Auf einen Blick
Wer ist Margot Robbie? Australische Schauspielerin und Produzentin, Jahrgang 1990. Im Genre bekannt als Harley Quinn in drei DC-Filmen und als Titelfigur in „Barbie”.
Welche Harley-Quinn-Filme gibt es mit ihr? Drei: „Suicide Squad” (2016), „Birds of Prey - The Emancipation of Harley Quinn” (2020) und „The Suicide Squad” (2021).
Kehrt sie als Harley Quinn zurück? Offen. Im DCU von James Gunn und Peter Safran ist die Figur nicht angekündigt; Gunn ließ die Frage im August 2025 ausdrücklich unbeantwortet.
Ihr letzter Kinofilm? „Wuthering Heights – Sturmhöhe” von Emerald Fennell, im Februar 2026 gestartet und mit mehr als 240 Millionen Dollar weltweit ihr größter Erfolg seit „Barbie”.
Was kommt als Nächstes? Das Ocean’s-Prequel an der Seite von Bradley Cooper, der auch Regie führt. In den USA ist der Film auf den 25. Juni 2027 datiert.
Dreimal Harley Quinn: Robbies Rolle im DC-Kino
Angefangen hat es 2016 in „Suicide Squad”. Dort wird Dr. Harleen Quinzel mit den anderen Insassen von Belle Reve von Amanda Waller zwangsrekrutiert, während der Joker von Jared Leto versucht, seine Freundin aus der Mission herauszuholen. Die Figur funktionierte auf Anhieb besser als der Film, und das war der Grund, warum Robbie vier Jahre später ihren eigenen bekam: In „Birds of Prey - The Emancipation of Harley Quinn” trennt sich der Joker von Harley und macht sie damit in Gotham zum Freiwild. Sie verbündet sich mit Huntress, Black Canary, Renee Montoya und Cassandra Cain gegen den Gangsterboss Black Mask – wer wer ist, sortiert unsere Seite zu den Birds of Prey.
Den dritten Auftritt schrieb James Gunn. In „The Suicide Squad” (2021) zieht Harley erneut mit der Task Force X los, diesmal nach Corto Maltese, neben Bloodsport, Peacemaker, King Shark, Polka-Dot Man und Ratcatcher 2. Über die drei Filme hinweg hat sich die Figur sichtbar verändert: vom Beiwerk einer Liebesgeschichte zur Hauptfigur, die ihre eigene Unberechenbarkeit trägt. Robbie war in allen drei Filmen zugleich als Produzentin beteiligt – bei „Birds of Prey - The Emancipation of Harley Quinn” hatte sie den Stoff selbst bei Warner Bros. vorgeschlagen.
Was aus der Rolle wird, ist seit dem Neustart des Franchise ungeklärt. Gunn und Safran haben ihr DCU ab 2025 neu aufgebaut, und Harley Quinn steht auf keiner ihrer Ankündigungslisten. Gunn sagte im August 2025 gegenüber Entertainment Weekly lediglich, das werde „später enthüllt” – damit ist weder eine Rückkehr von Robbie bestätigt noch eine Neubesetzung ausgeschlossen. Robbie selbst hatte bereits Anfang 2024 gegenüber Variety durchblicken lassen, dass sie die Figur gern weiterspielen würde, die Entscheidung aber nicht bei ihr liege. Den vollständigen Stand führt unsere Übersicht zu allen Harley-Quinn-Filmen und -Darstellerinnen.
LuckyChap: Warum Robbie mitentscheidet, was gedreht wird
2014 gründete Robbie mit Tom Ackerley, Josey McNamara und Sophia Kerr die Produktionsfirma LuckyChap Entertainment. Der größte Treffer war „Barbie”: Robbie spielte die Hauptrolle, produzierte den Film und brachte Greta Gerwig als Regisseurin ins Projekt, das 2023 weltweit über 1,4 Milliarden Dollar einspielte. Eine Fortsetzung liegt trotzdem auf Eis. Variety berichtete 2026, dass die Gespräche an den Konditionen scheiterten – Warner-Chef David Zaslav habe die höheren Gagenforderungen für Robbie und Ryan Gosling nicht mitgetragen. Bestellt ist damit nichts.
Im Genre taucht LuckyChap dadurch an Stellen auf, an denen Robbie selbst nicht vor der Kamera steht. Der aktuellste Fall ist „Hollow”, Sonys Neuanfang für den Sleepy-Hollow-Stoff: Laut Deadline übernimmt Sydney Sweeney die Rolle der Katrina, und LuckyChap produziert. Einen Drehstart oder Kinotermin hat Sony noch nicht genannt – mehr dazu steht in unserer Meldung zu Sydney Sweeney als Katrina in Hollow. Bei „Wuthering Heights – Sturmhöhe” war Robbie beides in einem: Produzentin und Hauptdarstellerin.
Fluch der Karibik: Das Spin-off, das nie kam
Über Jahre galt Robbie als Gesicht eines eigenen Piratenfilms. Geplant war ein von Frauen angeführtes Spin-off der Reihe, entwickelt mit Christina Hodson, die schon „Birds of Prey - The Emancipation of Harley Quinn” geschrieben hatte. Robbie beendete die Spekulationen im November 2022 selbst: Gegenüber Vanity Fair sagte sie, Disney verfolge das Projekt nicht weiter. Danach tauchte ihr Name in Berichten zu einem Komplett-Reboot der Reihe immer wieder auf, ohne dass Disney das je bestätigt hätte.
Der Stand heute: Das Reboot ohne Johnny Depp ist beschlossen, Jerry Bruckheimer produziert weiter, und ob Robbie darin eine Rolle spielt, ist offen. Sie wäre damit in guter Gesellschaft – auch bei mehreren anderen Figuren der Reihe ist nicht geklärt, wer zurückkommt. Wie die sechs bisherigen Filme zusammenhängen und was zum Reboot belegt ist, steht in unserer Übersicht zur Reihenfolge von Fluch der Karibik.
Wie es weitergeht: Ocean’s in den Sechzigern
Der nächste sichere Termin ist kein Genre-Film, sondern ein Heist: Robbie spielt die Hauptrolle im Prequel zu Steven Soderberghs „Ocean's Eleven”, angesiedelt im Europa der 1960er-Jahre, Drehbuch von Carrie Solomon. Das Projekt hat zwei Regisseure verloren, bevor es losging – zuerst Jay Roach, dann im März 2026 Lee Isaac Chung, den Warner Bros. und LuckyChap in einer gemeinsamen Erklärung mit „kreativen Differenzen” verabschiedeten. Übernommen hat Bradley Cooper, der laut The Hollywood Reporter Drehbuch, Regie und eine der beiden Hauptrollen in einer Person vereint. Josh Gad gehört ebenfalls zur Besetzung.
In den USA ist der Film auf den 25. Juni 2027 datiert; ein deutscher Kinostart steht noch nicht fest. Davor liegt „Wuthering Heights – Sturmhöhe”, der Robbies bislang erfolgreichster Film nach „Barbie” wurde: 83 Millionen Dollar weltweit am Startwochenende, davon 34,8 Millionen in den USA, und am Ende mehr als 240 Millionen. Emerald Fennell inszenierte die Brontë-Vorlage als freie Neudeutung statt als werkgetreue Verfilmung, Jacob Elordi spielte Heathcliff – die Kritiken fielen gemischt aus, das Publikum kam trotzdem. Für Robbie ist das die Bilanz, die ihre Laufbahn seit „Barbie” prägt: Sie bringt Stoffe durch, die auf dem Papier niemand bestellt hätte.
Drei: „Suicide Squad” (2016), „Birds of Prey - The Emancipation of Harley Quinn” (2020) und „The Suicide Squad” (2021). In „Joker: Folie à Deux” (2024) wird die Figur von Lady Gaga gespielt, nicht von Robbie.
Das ist offen. Im DC-Universum von James Gunn und Peter Safran ist ein Auftritt von Harley Quinn nicht angekündigt (Stand: September 2026). Gunn sagte im August 2025 nur, das werde später enthüllt – damit ist eine Rückkehr weder bestätigt noch ausgeschlossen.
Margot Robbie wurde am 2. Juli 1990 geboren und ist damit 36 Jahre alt.
Bestellt ist keine. Variety berichtete 2026, dass die Planungen für eine Fortsetzung stocken, weil sich Warner Bros. und die Beteiligten nicht auf neue Konditionen einigen konnten. Greta Gerwig, Robbie und Ryan Gosling sind damit für einen zweiten Teil nicht gebunden.
Das Prequel zu „Ocean's Eleven” mit Bradley Cooper, der auch Regie führt und das Drehbuch geschrieben hat. Der Film ist in den USA auf den 25. Juni 2027 datiert, ein deutscher Termin steht noch nicht fest.







