„Vielleicht ist sie darüber hinweg“: James Gunn lässt Margot Robbie über ihre Rückkehr als Harley Quinn entscheiden
Harley Quinn soll im DCU auftauchen, sagt James Gunn. Ob Margot Robbie sie wieder spielt, liege allein bei ihr – sonst übernimmt jemand anderes, und „The Suicide Squad“ verliert an Gewicht.
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Ob Margot Robbie noch einmal Harley Quinn spielt, liegt nach James Gunns Worten allein bei ihr. In dem neuen Podcast The Suicide Squad: Is It Canon?, in dem der DC-Studios-Chef Fanfragen zu seinem Film von 2021 beantwortet, sagte Gunn laut Deadline: „Ich weiß nicht, ob sie Harley noch einmal spielen will. Vielleicht ist sie darüber hinweg.”
Ausgeschlossen hat er eine Rückkehr damit nicht – im Gegenteil. Harley Quinn sei eine Figur, die er „fast sicher” im DCU verwenden werde. „Wenn Margot sie spielen will, verbiege ich mich, um das in der Welt zu erklären. Wenn nicht, nehme ich vielleicht jemand anderen – und muss mich dann nicht an das halten, was Harley in diesem Film passiert.”
Warum gerade Harley ein Kanon-Problem ist
Der Podcast dreht sich um eine Frage, die Gunn seit dem Start seines neuen DC-Universums begleitet: Welche Teile von „The Suicide Squad” gehören noch zur Geschichte, welche nicht? Harley Quinn nannte er dabei ausdrücklich „eines der schwierigeren Dinge, die man als Kanon im DCU rechtfertigen kann”.
Der Grund ist ihre Vorgeschichte. Harleys Beziehung zum Joker ist der Kern der Figur, doch einen Joker gibt es im DCU bislang nicht. Etabliert ist laut Gunn bisher nur Batman, und auch der nur über einen kurzen Auftritt in der Animationsserie „Creature Commandos”. Solange offen ist, ob und wie der Joker in diesem Universum existiert, hängt auch Harleys Herkunft in der Luft.
Margot Robbie hat die Wahl
Persönlich ließ Gunn keinen Zweifel daran, was er von seiner Hauptdarstellerin hält. Robbie sei „eine meiner liebsten Schauspielerinnen”, sagte er, und in „The Suicide Squad” sei sie „so gut”. Co-Moderatorin Jennifer Holland wies darauf hin, dass Robbie seit dem Dreh zu einem der größten Stars der Welt geworden ist. Gunn reagierte darauf mit einem Achselzucken: „Ich weiß nicht, wo Margot mit alldem gedanklich steht.”
Robbie hat die Rolle bislang dreimal gespielt: 2016 in „Suicide Squad”, 2020 in „Birds of Prey - The Emancipation of Harley Quinn” und 2021 unter Gunns Regie in „The Suicide Squad”. Danach war es still um die Figur im Realfilm; Lady Gaga übernahm Harley in „Joker: Folie à Deux” außerhalb jeder Kontinuität.
Was das für das DCU bedeutet
Konkret ist damit vor allem eines: Harley Quinn soll im DCU auftauchen, egal mit wem. Ein Projekt dafür hat Gunn nicht genannt, und auch, ob Robbie mit DC Studios über eine Rückkehr gesprochen hat, bleibt offen. Fest steht nur die Bedingung, die Gunn selbst formuliert hat: Mit Robbie würde er die Ereignisse von „The Suicide Squad” in die neue Welt einbauen, ohne sie hätte er freie Hand für eine neue Fassung der Figur.
Für Fans heißt das, dass die Antwort bei Robbie liegt und nicht im Studio. Wie ScreenRant aus dem Podcast zitiert, reichte Gunn die Entscheidung scherzhaft sogar an sie weiter: Margot sei diejenige, die entscheiden müsse, ob „Suicide Squad” Kanon ist. Alle Darstellerinnen und Filme der Figur findest du in unserer Übersicht zu Harley Quinn.
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