Peacemaker: Christopher Smith und John Cena im DCU

Peacemaker: Christopher Smith und John Cena im DCU Warner Bros.
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Peacemaker ist ein DC-Charakter: Christopher Smith, gespielt von John Cena, zuerst in „The Suicide Squad“ und danach in seiner eigenen Serie. Wer die Figur ist, woher sie kommt – und welche Sonderstellung sie zwischen DCEU und DCU einnimmt.

Peacemaker ist ein DC-Charakter mit bürgerlichem Namen Christopher Smith, gespielt von John Cena. Bekannt wurde die Figur 2021 als Teil der Truppe in „The Suicide Squad” und bekam danach als erste Nebenfigur des Films eine eigene Serie — zwei Staffeln, 16 Folgen, beide von James Gunn.

Die zweite Staffel lief im Herbst 2025 und hat die Figur an einen Punkt gebracht, an dem eine Fortsetzung offen ist. Hier steht, wo Christopher Smith aktuell im DC-Universum steht, was es mit der Sonderstellung der Serie zwischen DCEU und DCU auf sich hat — und woher die Figur ursprünglich kommt.

Auf einen Blick

Wer ist Peacemaker? Christopher Smith, ein Antiheld aus den DC-Comics, der den Frieden mit Waffengewalt durchsetzen will. Im Film und in der Serie spielt ihn John Cena.

Wo taucht die Figur auf? Im Kinofilm „The Suicide Squad” (2021) und in der eigenen Serie mit zwei Staffeln — acht Folgen 2022, acht weitere 2025.

Wo läuft die Serie in Deutschland? Bei RTL+. Die zweite Staffel startete dort am 22. August 2025 im Premium-Abo, wöchentlich eine Folge.

Kommt eine dritte Staffel? Geplant ist keine. James Gunn hat sie nicht ausgeschlossen, aber ausdrücklich gesagt, dass es keine Pläne dafür gibt.

Erster Comic-Auftritt: „The Fightin’ 5” #40 im November 1966, erschaffen von Joe Gill und Pat Boyette — damals noch bei Charlton Comics, nicht bei DC.

DCEU oder DCU? Beides. Staffel 1 gehört noch zum alten DC-Extended-Universe, Staffel 2 spielt bereits im neuen DCU. Die Serie ist die einzige Produktion, die diesen Bruch überlebt hat.

Wo Peacemaker gerade steht

Die zweite Staffel hat die Figur aus dem Serienformat heraus und mitten in die große DCU-Erzählung hineingeschoben. Achtung, ab hier steht der Ausgang der zweiten Staffel im Text. Am Ende wird Christopher Smith auf Betreiben von Rick Flag Sr. durch eine interdimensionale Tür nach Salvation gebracht und bleibt dort allein zurück — einer Welt, aus der es keinen einfachen Weg zurück gibt.

Gleichzeitig führt das Finale Checkmate ein, eine Geheimdienstorganisation, in der die Figuren der Serie zusammengefasst werden: neben Smith unter anderem Adrian Chase, Emilia Harcourt, John Economos, Leota Adebayo, Judomaster, Sasha Bordeaux — und der Adler Eagly. Aus einer Spin-off-Serie ist damit ein Baustein geworden, an dem künftige DCU-Projekte ansetzen können.

Das ist der Grund, warum die Figur gerade wichtiger ist als ihre Einschaltquote: Peacemaker steht nicht mehr am Rand des Universums, sondern an einer Weggabelung, die andere Produktionen aufgreifen müssen. Wie das aussieht, entscheidet sich nicht in einer dritten Staffel.

Kommt Peacemaker Staffel 3?

Geplant ist sie nicht. James Gunn hat nach dem Finale gegenüber Variety erklärt, dass es keine Pläne für eine dritte Staffel gibt — einige Figuren gingen weiter, aber es werde „nicht wirklich Peacemaker 3”. Ausgeschlossen hat er sie damit nicht: Auf die Frage eines Nutzers antwortete er später mit einem Nachdenk-Emoji, was viele als bewusste Hintertür gelesen haben. Eine Absage ist das nicht, eine Zusage aber auch nicht.

John Cena selbst hält sich ähnlich bedeckt und verweist auf Gunn. Auf der Spacecon 2026 sagte er, er vermisse seine Kolleginnen und Kollegen aus der Serie und hoffe, dass man wieder zusammenkomme. Konkrete Termine gibt es dafür nicht.

Wer auf eine schnelle Auflösung im Kino hofft, wird ebenfalls enttäuscht: Gunn hat ausdrücklich gesagt, dass „Man of Tomorrow” das Schicksal von Christopher Smith nicht auflöst. Der Superman-Nachfolger, ebenfalls von Gunn, ist seit Ende August 2026 abgedreht und startet am 8. Juli 2027 in den deutschen Kinos. Die Antwort auf die Salvation-Frage muss also aus einem anderen DCU-Projekt kommen.

Wer ist Christopher Smith?

Der erste Auftritt der Figur liegt weit vor DC: Peacemaker erschien im November 1966 in „The Fightin’ 5” #40, erfunden von Autor Joe Gill und Zeichner Pat Boyette — damals bei Charlton Comics. Erst als DC in den Achtzigern die Charlton-Figuren übernahm, wurde Peacemaker zu einem DC-Charakter.

Die Comic-Vorgeschichte ist deutlich düsterer als der Kalauer-Ton der Serie. Im Alter von fünf Jahren muss Christopher mit ansehen, wie sein Vater Wolfgang Schmidt sich das Leben nimmt. Der Vater war österreichischer Nationalsozialist und Leiter eines Konzentrationslagers in Polen; mit seinem Tod entzog er sich der Verantwortung als Kriegsverbrecher.

Seine amerikanische Mutter, die Autorin Elizabeth Lewis, ging mit ihm zurück in die USA. Mit 18 trat Christopher Smith in die US-Armee ein. Als Anführer einer Einheit löschte er versehentlich ein ganzes vietnamesisches Dorf aus, wurde als Kriegsverbrecher angeklagt, verurteilt und inhaftiert. Auf Bewährung bot man ihm die Teilnahme an „Project: Peacemaker” an, einer Eliteeinheit der Geheimpolizei.

Als das Projekt noch vor dem Start eingestellt wurde, ging Smith zurück nach Österreich und führte das Geschäft seines Vaters weiter. Die Umstellung der Produktion von Waffen und Munition auf Haushaltsgeräte machte ihn schnell reich; er ließ sich in der Schweiz nieder, gründete in Genf das PAX Institute und startete auf eigene Faust ein „Project: Peacemaker”, um als Ein-Mann-Armee mit Hightech-Waffen gegen Diktatoren und Warlords anzutreten. Der Widerspruch, der die Figur bis heute trägt, steckt schon hier: Frieden um jeden Preis, notfalls mit Gewalt.

Eigenschaft Wert
Name Peacemaker
Bürgerlicher Name Christopher Smith
Darsteller John Cena
Erster Auftritt „The Fightin’ 5” #40, November 1966
Schöpfer Joe Gill, Pat Boyette
Feinde Eclipso, die Reach
Augen blau
Haare schwarz
Größe 1,88 m
Gewicht 93 kg
Fähigkeiten Nahkampfexperte, Schütze, Pilot

Peacemaker in Film und Fernsehen

Jahr Titel Typ Folgen
2021 The Suicide Squad Kinofilm
2022 Peacemaker, Staffel 1 Serie 8
2025 Peacemaker, Staffel 2 Serie 8

Den Anfang machte „The Suicide Squad” von James Gunn. Noch vor dem Kinostart, im September 2020, wurde bekannt, dass Peacemaker eine eigene Serie bekommt — Gunn schrieb die Drehbücher selbst und führte bei mehreren Folgen Regie. Die erste Staffel entstand Anfang 2021 und lief ab Januar 2022 mit acht Folgen.

Die zweite Staffel startete am 21. August 2025 und endete am 9. Oktober 2025, ebenfalls mit acht Folgen. In Deutschland lief sie einen Tag nach dem US-Start an: ab dem 22. August 2025 bei RTL+ im Premium-Abo, wöchentlich eine Folge. Alles zur Serie samt Folgenübersicht steht auf unserer Serienseite zu Peacemaker.

DCEU oder DCU? Die Sonderstellung der Serie

Peacemaker ist die einzige Produktion, die den Schnitt zwischen den beiden DC-Universen überstanden hat. Die erste Staffel gehört noch zum DC-Extended-Universe, weil sie aus „The Suicide Squad” hervorging. Als James Gunn und Peter Safran Ende 2022 die Leitung von DC Studios übernahmen, wurde das DCEU beendet; laufende Produktionen kamen noch heraus, danach begann mit dem DCU ein Neustart.

Die Serie wurde davon ausgenommen — schlicht, weil Gunn sowohl den Film als auch die erste Staffel verantwortet hatte. Die zweite Staffel spielt deshalb bereits im neuen DCU, ohne dass die erste ungültig geworden wäre. Gelöst hat Gunn das über die Multiversums-Mechanik der Staffel selbst, statt den alten Kanon stillschweigend zu streichen. Sichtbar wird der Anschluss auch an anderen Figuren: Lex Luthor taucht in der zweiten Staffel auf und verbindet die Serie direkt mit dem Superman-Strang des DCU.

Geplant ist keine. James Gunn hat nach dem Finale der zweiten Staffel erklärt, dass es keine Pläne für eine dritte Staffel gibt — einzelne Figuren sollen weitergeführt werden, aber nicht als „Peacemaker 3“. Ausgeschlossen hat er sie nicht, einen Termin gibt es aber nicht.

Die zweite Staffel lief vom 21. August bis zum 9. Oktober 2025 mit acht Folgen. In Deutschland startete sie am 22. August 2025 bei RTL+ im Premium-Abo, mit einer neuen Folge pro Woche.

Bei DC ist Peacemaker der Deckname von Christopher Smith, einem Antihelden, der den Frieden mit Waffengewalt durchsetzen will — nach eigener Aussage, egal wie viele Menschen er dafür töten muss. Erfunden wurde die Figur 1966 für Charlton Comics und später von DC übernommen.

In Deutschland läuft die Serie bei RTL+ im Premium-Abo. Dort startete die zweite Staffel am 22. August 2025; die erste Staffel ist ebenfalls dort zu finden.

John Cena. Er spielt Christopher Smith seit „The Suicide Squad“ von 2021 und in beiden Staffeln der Serie — insgesamt 16 Folgen.

Zu beiden. Staffel 1 gehört zum alten DC-Extended-Universe, Staffel 2 spielt im neuen DCU. Die Serie ist die einzige Produktion, die beim Neustart unter James Gunn und Peter Safran fortgeführt wurde, statt beendet zu werden.

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