- Franchise
Ein Prolog führt ins Jahr 1993: Der Außenseiter Harold Biddle stirbt in seinem Elternhaus bei einem mysteriösen Feuer im Keller. Das Haus bleibt danach drei Jahrzehnte lang leer.
In der Gegenwart erbt der neue Englischlehrer Mr. Bratt das Biddle-Haus. Star-Quarterback Isaiah und seine Freundin Allison nutzen das leerstehende Gebäude für eine Halloween-Party. Im Keller, wo Harold starb, entdeckt Isaiah eine alte Sofortbildkamera und fotografiert damit Allison und seine Nachbarin und Kindheitsfreundin Margot.
Isaiah bemerkt, dass die Kamera künftiges Unglück ankündigt: Auf Margots Foto sieht er eine allergische Reaktion, die er daraufhin verhindern kann. Ein Foto von ihm selbst zeigt ihn mit gebrochenem Arm – und tatsächlich bricht er sich beim Footballspiel den Arm, nachdem er das Spielfeld als brennende Monsterlandschaft halluziniert.
Nora, die Mutter des draufgängerischen Schülers Lucas, sieht die Monster ebenfalls und warnt Isaiahs Vater, dass Biddle zurückgekehrt sei, um sich an den Kindern für das zu rächen, was ihre Eltern ihm angetan haben. Am Ende der Folge wird Mr. Bratt zu Hause vom Geist Harold Biddles besessen.
Isabella fühlt sich in der Schule übersehen und lässt ihren Frust als anonyme Internet-Trollin aus – unter anderem verriet sie Allisons Eltern die geplante Party. Auf der Halloween-Feier im Biddle-Haus folgt sie einer Stimme in den Keller und findet dort eine ungewöhnliche Maske.
Mit der Maske wird Isabella geselliger und selbstbewusster, doch das Ding beeinflusst zunehmend ihr Verhalten und lässt sie aggressiv werden – besonders, nachdem Lucas ihre teure Drohne zerstört. Parallel übergibt Nora Isaiah ein Foto von Harold Biddle, den dieser als die Gestalt aus seiner Halluzination wiedererkennt.
Nachdem ihre Mutter sie für den Verlust der Drohne bestraft, setzt Isabella die Maske erneut auf, greift Lucas an und verwandelt sich in einen echten Troll. Als sie beinahe ihren kleinen Bruder attackiert, kann sie sich stoppen; gemeinsam werfen sie die Maske weg, während der besessene Bratt zusieht.
Später versammelt Nora im Haus von James, Isaiahs bestem Freund, die übrigen Eltern, um ihnen von Harolds Heimsuchung zu erzählen – doch sie reagieren wütend und ungläubig. Beim Billardspielen stößt Isabella versehentlich einen Ball gegen James, der daraufhin in einer gelben, klebrigen Masse explodiert.
Die Folge enthüllt, was mit James geschah: Auf der Halloween-Party stieß er sich an einer Kuckucksuhr den Kopf und geriet dadurch in eine Zeitschleife, die ihn im Biddle-Haus gefangen hielt. Jedes Mal, wenn er das Haus verlassen wollte, wurde er zum Moment an der Uhr zurückgeworfen.
Erst als er die Uhr abstellt, endet die Schleife – doch James erkennt, dass jeder seiner Fluchtversuche ein Duplikat von ihm erschaffen hat. Diese Duplikate sperren ihn in den Minen seiner Familie ein, nehmen seine Identität an und beginnen, sein Leben zu ruinieren.
Als vor Isabellas Augen ein Duplikat explodiert, durchschaut sie den Schwindel. Gemeinsam mit Isaiah und Margot findet sie den echten James und vernichtet die Duplikate. Der Gruppe wird klar, dass alles im Biddle-Haus seinen Ursprung hat; Nora deutet an, dass Margots Mutter Sarah die Antworten kennt.
In einem Anruf aus Seattle warnt Sarah ihre Tochter, den anderen Eltern nicht zu trauen. Ein überlebendes Duplikat besorgt Bratt derweil einen Koffer – als dieser sich als leer erweist, zerstört Bratt das Duplikat wütend und fragt, wo sein Freund sei.
Lucas' Vater kam bei einem gefährlichen Bergstunt ums Leben. Um sein Andenken zu ehren, will Lucas denselben Sprung wagen, fürchtet sich jedoch davor. Als er seine Mutter Nora und Colin, den Vater seiner Freundin Margot, beim Küssen beobachtet, erzählt er Margot behutsam von der Affäre ihrer Eltern.
Zum Trost zeigt er ihr einen Behälter voller Würmer, den er während der Halloween-Party aus dem Biddle-Haus mitgenommen hat. In der Nacht dringen die Würmer in Lucas' Körper ein. Er stellt fest, dass er keinen Schmerz mehr empfindet, und beschließt, den Stunt seines Vaters erneut zu versuchen.
Margot erkennt Biddles Einfluss und hält Lucas gemeinsam mit Nora auf. Nora eröffnet ihm, dass sein Vater den tödlichen Sprung absichtlich wagte, weil er lebensmüde war. Lucas erbricht die Würmer, die sich zu einem Monster vereinen; das Trio lockt die Kreatur in einen Häcksler und vernichtet sie.
Nachdem Nora der Polizei von dem Monster berichtet, wird sie in eine psychiatrische Klinik eingewiesen. Bratt nimmt ein Augen-Amulett an sich, das Lucas im Sägewerk verloren hat, und verspricht, dass Slappy, die Puppe, wieder zusammengesetzt wird.
Margots Mutter Sarah kehrt nach einer monatelangen Trennung von Colin nach Hause zurück. Sie erfährt, dass Nora auf Betreiben von Isabellas Mutter Victoria ruhiggestellt wird, weil diese fürchtet, Nora könne die Beteiligung der Eltern am Biddle-Vorfall verraten. Sarah hingegen glaubt Nora.
Isaiah und Allison trennen sich, und Isaiah entwickelt womöglich Gefühle für Margot – doch Margot und Lucas sind sich nähergekommen und küssen sich. Mr. Bratt, also Harold, überlässt Margot sein altes Sammelalbum. Beim Durchblättern erlebt sie Visionen aus Harolds Schulzeit und entdeckt, dass er und ihre Mutter einst befreundet waren.
Harolds Geist nimmt Margot mit in die Nacht des Feuers. Dort erkennen die Freunde, dass ihre Eltern Harolds Tod unabsichtlich verursachten, als sie versuchten, einen Koffer aus seinem Haus zu stehlen, und ihn sterbend zurückließen. Bratt lädt die Jugendlichen in sein Haus ein und verspricht, den Inhalt des Koffers zu enthüllen.
Mr. Bratt hält sein Versprechen und erzählt den Jugendlichen die ganze Vorgeschichte – der Großteil der Folge ist eine Rückblende. 1925 kauft Harolds Urgroßvater Ephraim, ein erfolgloser Zauberkünstler, die Puppe Slappy, um seiner Karriere neuen Schwung zu verleihen.
Slappy erweist sich als lebendig und verhilft Ephraim zu Ruhm, verlangt aber dunkle Gegenleistungen – unter anderem den Sarg eines Mannes namens Kanduu, um einen Zauberspruch vorzulesen. Nach einer furchtbaren Vision sterbender Menschen wendet sich Ephraim von Slappy ab und sperrt ihn im Keller ein.
1993 erben die Biddles das Haus. Ihr Sohn Harold, ein gemobbter Außenseiter, entdeckt Slappy. Die Puppe entfremdet ihn von seiner Schwärmerei Sarah und bringt ihn dazu, seine eigenen Eltern in Puppen zu verwandeln. Als Slappy und Harold Sarah und ihre Clique bloßstellen, erkennen deren Freunde, wie sehr Harold sich verändert hat.
Die Gruppe bricht in Harolds Haus ein, um Slappy fortzuschaffen, und fleht Harold an, aus dem Keller herauszukommen. Doch dieser hält die Hilfe für weiteres Mobbing – und stirbt bei einem versehentlich ausgelösten Brand. Die Freunde verstecken Slappys Überreste.
In der Gegenwart begreifen die Kinder, dass ihre Eltern keine Schuld trifft und Harold eigentlich Hilfe gebraucht hätte. Das bringt „Bratt“ gegen sie auf: Seine Haut fängt Feuer und schmilzt weg, darunter kommt ein verbranntes Gesicht zum Vorschein – er ist Harold Biddle selbst.
Die Jugendlichen erkennen, dass sie zusammen mit dem echten Mr. Bratt in Harold Biddles Sammelalbum gefangen sind – Biddle hat sie kurzerhand hineingezeichnet. Um Zeit zu gewinnen, benutzt sein Geist Bratts Körper, um die Eltern per Nachricht zu beruhigen, alles sei in Ordnung.
Nora wird aus der Klinik entlassen und sofort von Harold bedrängt. Sie flieht, sammelt die Einzelteile der Puppe Slappy ein und will sie in ihre Berghütte bringen – ohne zu bemerken, dass Harold ihr dabei unauffällig folgt.
Parallel untersuchen Ben und Eliza die alte Familienmine und stellen fest, dass Slappys Überreste tatsächlich verschwunden sind. Ein Doppelgänger von James greift sie an – spätestens jetzt ist klar, dass Harold zurück ist.
Im Sammelalbum, das sich wie ein Fegefeuer anfühlt, stößt die Gruppe auf eine weitere Erinnerung Harolds. Mr. Bratt entdeckt, dass ein kräftiger Schlag ihn kurzzeitig in seinen echten Körper in der realen Welt zurückwirft. Die Freunde versuchen, ihn lange genug dort zu halten, damit er ihnen einen Ausweg zeichnen kann.
Doch Bratt ringt mit Harold um die Kontrolle. Schließlich wirft Harold das Album in eine Pfütze: Während die Zeichnungen zerlaufen, löst sich auch die Welt im Inneren auf, der Boden schmilzt weg und die Gruppe stürzt hindurch – ein Cliffhanger, der die Rettung offenlässt.
Die Folge setzt ein, während die Jugendlichen noch im Sammelalbum gefangen sind. Weil das Album in eine Pfütze gefallen ist, wechseln die Seiten unkontrolliert und bringen die Gruppe in Gefahr.
Mr. Bratt, dessen Körper vom Geist Harold Biddles besessen ist, will das Album an sich nehmen. Für einen kurzen Moment erlangt Harold die Kontrolle über einen seiner Arme und klammert sich fest, sodass Bratt den Kindern einen Ausweg aus dem Album zeichnet und sie ins Bewusstsein zurückholt – ehe Harold erneut die Oberhand gewinnt.
Zeitgleich trifft Nora an der Hütte ein und will die Marionette Slappy begraben. Ein Polizist taucht auf, warnt vor dem heraufziehenden Sturm und schöpft Verdacht, als er den Inhalt ihrer Reisetasche für eine Leiche hält.
Am Ende kann Harold Biddle seinen jahrzehntealten Hass endlich loslassen und ins Jenseits übergehen – zu seinen Eltern. Doch in den letzten Sekunden der Folge schlägt Slappy die Augen auf: Die eigentliche Bedrohung hat gerade erst begonnen.
Monate nach den unheimlichen Ereignissen um Harold Biddle versuchen alle, das Erlebte hinter sich zu lassen. Margots Mutter schlägt vor, gemeinsam nach Seattle zu ziehen, und so nutzen die Jugendlichen ein Wochenende, um die Stadt zu erkunden. Während Margot und die anderen nach vorn blicken, kommt Lucas mit dem Durchlebten nicht zur Ruhe: Er trennt sich von Margot, weil er ihre Lebensziele für zu unterschiedlich hält, und kehrt nach Hause zurück.
Unterdessen arbeitet Mr. Bratt an einem Buch über die Geschehnisse – sein Traum ist es, ein veröffentlichter Autor zu werden. Ein New Yorker Verlag zeigt Interesse, verlangt aber ein anderes Ende und mehr über die Puppe Slappy. Geplagt von Schreibblockade und Geldsorgen holt Bratt auf der Suche nach Inspiration Slappys Überreste zurück. Slappy führt ihn zu Kanduus Sarg, der in der Nähe des Biddle-Hauses vergraben liegt, und verspricht ihm das gesuchte Ende.
Als Bratt den Zauberspruch aus dem Inneren des Sarges vorliest, löst sich Kanduus Geist aus der Slappy-Puppe und erweckt dessen menschlichen Körper wieder zum Leben – Kanduu entpuppt sich als Magier. Schließlich taucht Ben auf, den Kanduu kurzerhand in eine Puppe verwandelt.
Das Staffelfinale bringt die fünf Jugendlichen zurück nach Port Lawrence, wo die ganze Stadt einer uralten, übernatürlichen Macht in die Hände gefallen ist. Auf der Suche nach einem „perfekten Ende“ für sein Buch hat der besessene Nathan Bratt geholfen, die Puppe Slappy zurückzubringen – und damit die Seele des Kanduu befreit.
Kanduus Vorgeschichte wird enthüllt: Einst ein schwer verwundeter Soldat, stieß er auf eine Höhle mit rätselhaften Zeichen, deren Beschwörungen ihn heilten und ihm übernatürliche Kräfte verliehen. Später schloss er einen Pakt mit dem Puppenmacher Mahar in einem bankrotten Zirkus – menschliche Marionetten im Tausch gegen die perfekte Puppe. Als Mahar den Fehler erkannte, Kanduu vertraut zu haben, sperrte er ihn in eben jene Puppe.
In der Gegenwart entführt Kanduu fast die gesamte Bevölkerung von Port Lawrence, darunter Lucas, und macht sie zu seinen Marionetten. Bevor auch sie gefasst werden, gesteht Isaiah Margot seine Gefühle. Gemeinsam mit James, Isabella und Nathan geraten sie in Kanduus Gewalt. Sein „besonderer Ort“, die Ruine von Mahars Zirkus, soll tausend Menschen für ein Opfer versammeln, das Monster entfesseln würde.
Die Gruppe findet einen Bannspruch, doch Nathan offenbart sich als Mahars Nachfahre, flieht, um die Sache allein zu vollenden, und sperrt die anderen in bedrohliche Wolken. Isaiah wehrt die Wolken mit Kanduus Buch ab und reicht es Margot, während er selbst gegen Kanduu kämpft. Margot findet den Zauber, der Kanduu einst seine Menschlichkeit zurückgab, und spricht ihn rückwärts: Die Geister all seiner Opfer steigen aus der Hölle empor und reißen ihn mit sich.
Isaiah springt dazwischen, um Margot zu retten, und wird lebensgefährlich verletzt. Margot sagt Ja zu seinem Antrag; Isaiah stirbt – doch mithilfe des Buches erweckt sie ihn wieder zum Leben. Auch Harold Biddles Geist wird endlich aus Nathans Körper befreit, und Port Lawrence scheint ein Happy End zu bekommen.
Dann der Twist: Der über Isaiahs vermeintlichen Tod verzweifelte Nathan blickt im Bad in den Spiegel – und statt seines eigenen Gesichts grinst ihm Kanduu entgegen. Dessen Seele hat nun von ihm Besitz ergriffen. Ein offener Cliffhanger, der die Tür für eine Fortsetzung weit aufstößt.