Die Folge setzt unmittelbar dort an, wo „Am Rande des Abgrunds“ endete: Wesley und Ilthuran materialisieren an Bord der Voyager, während die junge Crew unten auf Solum in Asencias Gewalt bleibt. In ihrem Bereitschaftsraum sinniert Admiral Janeway über die Lasten ihres Kommandos – und darüber, ob ein früher Ruhestand nicht verlockend wäre.
Der Doktor stellt fest, dass Wesleys Fähigkeiten als Traveler nach der Tortur bei Asencia vorerst blockiert sind. Unten auf Solum verkündet Asencia der Öffentlichkeit, sie habe fremde Spione gefasst, und stellt Janeway ein Ultimatum: Sie solle sich ergeben – oder die Gefangenen büßen. Statt sie zu erschießen, überlässt Asencia die Kinder einem gefangenen Loom, dessen Halsfessel es daran hindert, die Zeit zu verlangsamen.
Janeway durchschaut die Falle, will ihre Crew aber dennoch retten. Mit einem replizierten Vau-N’Akat-Shuttle bringt sie ein Außenteam aus Wesley, Chakotay und dem Doktor auf die Oberfläche, während Ilthuran auf der Voyager bleibt, um später ein gespaltenes Solum zu einen. Getarnt – der Doktor gibt sich als Drednok aus – gelangen sie bis in die Nähe der Kuppel, in der die Jugendlichen ums Überleben kämpfen.
Während Asencia durch den als Janeway auftretenden Doktor abgelenkt ist, meldet sich Zero telepathisch bei der echten Admiralin: Der Loom sei ebenso ein Gefangener wie die Crew. Janeway nutzt das aus und sprengt ein Loch in die Kuppel, was zugleich die Fessel des Looms löst und eine chaotische Rettung ermöglicht.
Für Asencia wird der Tag immer schlimmer: Die Protostar-Crew entkommt, der einst gefügige Loom ist ohne Halsfessel frei, und der von Ilthuran angeführte Widerstand erhebt sich offen. Wesley lotst das replizierte Schiff aus der Ferne heran und holt das Außenteam gerade rechtzeitig ab. Sicher im Orbit verspricht Janeway Gwyn und ihrer Crew, den drohenden Bürgerkrieg abzuwenden und die Protostar an ihren rechtmäßigen Platz zurückzubringen – koste es, was es wolle.