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Die Party erfährt von Will, dass Vecnas nächstes Ziel Hollys Mitschüler Derek Turnbow ist. Statt seine Familie zu warnen, betäubt die Gruppe kurzerhand alle Turnbows, entführt Derek und baut das Haus zu einer tödlichen Falle um: Der anrückende Demogorgon soll gefangen und mit einem Peilsender markiert werden.
Als das Wesen tatsächlich durch das Portal kommt, feuert Nancy eine mit dem Sender bestückte Ladung ab und trifft die Kreatur, bevor sie fliehen kann. Ein verlegener Wortwechsel zwischen Murray und Jonathan verrät derweil, dass Jonathan Nancy einen Heiratsantrag machen will – der Verlobungsring war in einer Kassette versteckt, die Murray ihm zuvor gegeben hatte.
Im Creel-Haus in der Upside Down frühstückt Holly unterdessen mit Henry, Vecnas menschlicher Gestalt. Er stellt ihr in Aussicht, dass ihre Eltern nachkommen, sobald sie genesen sind, und kündigt Dereks baldige Ankunft an.
Zum Schluss erkundet Holly Vecnas nachgebautes Elternhaus und wagt sich in den verbotenen Wald – wo sie auf eine quicklebendige Max trifft, die seit der vierten Staffel in Vecnas Geist gefangen ist. Zugleich zieht der aufwachende Derek unbemerkt seine Augenbinde ab und verrät Vecna damit, wo sich die Gruppe befindet.
Als Abschluss von Volume 1 rückt zunächst Max in den Mittelpunkt: In einer Höhle erzählt sie Holly alles, was sie seit dem Kampf gegen Vecna verschwiegen hat. Als Vecna sie in Staffel 4 packte, öffnete er das vierte und letzte Tor – das Hawkins entzweite und Max in einer Welt aus Henrys Erinnerungen gefangen setzte. Sie erwachte im Rainbow Room zwischen den reglosen Körpern der anderen Kinder und fand am Ende des Flurs ein Hawkins High vor, wie es 1959 ausgesehen hatte.
Im Zentrum der Gegenwart steht ein verzweifelter Kampf: Die Helden werden von einer ganzen Armee Demogorgons angegriffen. In höchster Not greift Will auf eine ungeahnte Kraftquelle zurück – seine Verbindung zu Vecna. Gestützt auf glückliche Erinnerungen wie sein Castle Byers und seine Freundschaft zu Mike, kontert er Vecnas Spott und schaltet die Demogorgons mit purer Geisteskraft aus.
Die Folge endet mit einem stillen, vielsagenden Bild: Will wischt sich Blut von der Nase – ein deutliches Zeichen, dass er nun über ein ähnliches psionisches Kraftniveau verfügt wie Eleven.
Für eine große Überraschung sorgt ein weiterer Fund: Wo die Gruppe Vecna vermutet, entdeckt sie stattdessen Acht (Eight) – lebendig, bewusstlos und an eine Apparatur angeschlossen. Wie sie dorthin gelangte, bleibt als Rätsel für Volume 2 offen.
Zum Cliffhanger kehrt schließlich Vecna zurück – als Monster mit einer Mission. Sein bedrohlicher Gang durch das MAC-Z-Tor des Militärs in die Upside Down läutet das große Finale ein.
Am Jahrestag von Wills Verschwinden findet die Gruppe erneut zusammen, um sich auf einen Kampf vorzubereiten, der die Welt verändern wird. Ein großer Moment: Max Mayfield erwacht aus ihrem fast zweijährigen Koma im Krankenhaus. Im Beisein von Lucas, Robin und weiteren Freunden gewinnt sie langsam ihre Motorik zurück und findet unter Tränen zu Lucas zurück.
Zugleich wird das Wesen des Upside Down endgültig klar: Es ist keine eigene Dimension, sondern eine Brücke – ein Wurmloch durch die Raumzeit, das von exotischer Materie über dem Hawkins Lab zusammengehalten wird. Auf der anderen Seite liegt ein Reich, das als der Abgrund bezeichnet wird.
Die Gruppe ringt um die richtige Strategie. Hopper bringt zunächst einen Helikopter-Plan ins Spiel; Steve schlägt vor, dass Eleven und Kali Vecna töten und die gefangenen Kinder retten, während Dustin ergänzt, man müsse eine Bombe auf die exotische Materie werfen, damit die Brücke in sich zusammenfällt.
Max und Holly gelingt zwar die Flucht aus Camazotz, doch Vecna schnappt sich Holly umgehend wieder und sperrt sie erneut in seinen Geist.
Ein ruhigerer, emotionaler Moment gehört Will: Nachdem er sich vor Familie und Freunden geoutet hat, schließen ihn Jonathan, Lucas, Dustin, Mike und Eleven in eine warme, gemeinsame Umarmung.
Zum großen Finale setzt die Gruppe alles auf eine Karte, um Vecna und den Mind Flayer ein für alle Mal zu besiegen. Während Eleven gemeinsam mit Kali und Max Henry in seinem Geist attackiert, bereiten Hopper und Murray den Zünder für die Bombe vor, die das Upside Down endgültig zerstören soll.
Mitten in der Schlacht öffnet sich ein Koffer und gibt einen glühenden Stein frei, der mit dem Mind Flayer verbunden ist und direkt zu Henry spricht. Die Enthüllung rückt Vecnas Ursprung in ein neues Licht: Seine Kräfte gehen weniger auf eine angeborene Natur als auf die Manipulation durch den Mind Flayer zurück – Vecna und sein Schwarmbewusstsein stecken im Inneren des Mind Flayer selbst.
Der finale Kampf wird zur gemeinsamen Anstrengung: Will klinkt sich ins Schwarmbewusstsein ein und reißt Vecna einen Arm ab, sodass Eleven ihn im Brustraum des Mind Flayer bezwingen und auf einen Dorn aufspießen kann. Den Todesstoß setzt schließlich Joyce, die Vecna mit einer Axt endgültig den Kopf abtrennt.
Der Sieg fordert seinen Tribut: Kali gerät ins Kreuzfeuer, wird tödlich getroffen und stirbt ruhig, während sie ihr Schicksal annimmt. Max, die zuvor mit Eleven und Kali gegen Henry gekämpft hat, übersteht das Finale.
Um zu verhindern, dass das Militär um Dr. Kay künftige Klone von ihr als Waffe missbraucht, inszeniert Eleven mit Kalis Hilfe eine Illusion, die ihren Opfertod vortäuscht. Ob Eleven dabei tatsächlich ums Leben kommt oder entkommen ist, lässt die Serie bewusst offen. Zuvor verabschiedet sie sich in einem inneren Moment von Mike.
Nach einem Zeitsprung von rund 18 Monaten – die Abschlussklasse von 1989 – schließt sich der Kreis: Die Serie endet dort, wo sie begonnen hat, im Keller der Wheelers, wo die alte Runde ein letztes Mal zu einer Partie Dungeons & Dragons zusammenkommt.