- Franchise
Ein Rückblick ins New York des Jahres 1955 zeigt die Brüder Frankie und Winston Scott als Jugendliche, die von der Polizei aufgegriffen werden. Jahre später überfällt Frankie das New Yorker Continental, das dem Geschäftsmann Cormac O'Connor gehört – jenem Mann, der ihn einst als Waisen aufgenommen hat. Frankie entwendet aus dem Tresor eine bestimmte Münzpresse.
Cormac beauftragt Winston, seinen Bruder aufzuspüren und die Beute zurückzuholen. Winston, der eigentlich in London zum Geschäftsmann aufsteigen wollte, will mit dieser Welt nichts zu tun haben, tut aber alles, um Frankie zu schützen. Über seinen Kontakt Charlie führt die Spur nach Chinatown.
Dort hilft Yen dem Trio, sich Cormacs Männern zu erwehren. Beim Versuch, per Hubschrauber zu entkommen, geraten sie ins Visier: Um die anderen zu retten, opfert Frankie sein Leben und wird von Gretel getötet.
Nach Frankies Tod und Winstons Schwur, Cormac O'Connor eigenhändig zu töten, stellt Winston in bester „Ocean's Eleven“-Manier ein Team zusammen. Eine Rückblende zeigt, wie die jungen Brüder Scott einst einen Molotow-Cocktail in eine vermeintlich leere Wohnung warfen — und erst an den Schreien erkannten, dass sie nicht leer war.
Winstons Truppe formiert sich Stück für Stück: Die verletzte Yen ringt zunächst wütend mit Winston, weil er Frankies Leichnam ohne ihre Zustimmung verbrannt hat, schließt sich ihm dann aber an und steuert Frankies Karte des Continental bei. Miles gewinnt den zurückgezogenen Scharfschützen Gene Jenkins, der den Kampf gegen Cormac für gerecht hält. Winston wirbt zudem um Mazie, die eine unsichtbare Armee von Ausgestoßenen an der Bowery befehligt und sich weniger für Geld als für die Menschlichkeit ihrer Leute interessiert.
Cormac gerät derweil selbst unter Druck: Nach dem Verlust seiner Münzpresse setzt ihm die Schiedsrichterin der Hohen Kammer eine Frist von drei Tagen, um Presse und Täter beizubringen — andernfalls droht ihm die Suspendierung. Parallel verfolgt Detective KD hartnäckig die Spur der Scott-Brüder und stößt dabei darauf, dass Frankies Leiche verkauft wurde.
Als letzten Baustein braucht Winston einen Insider und wählt Charon. Er lässt dessen Schwachpunkt ausfindig machen — Charons Vater in Nigeria, den Cormac als Belohnung für Charons Loyalität heimzuholen versprochen hat. Winston entführt Charon und legt ihm dar, dass Cormac nur an sich selbst denkt und seine Loyalität allein am Nutzen des anderen bemisst; er bietet ihm einen Ausweg an, bevor es zu spät ist.
Zurück im Continental findet Charon den erschlagenen jungen Cellisten Thomas vor — Cormac hat ihn getötet, weil er „etwas Wertvolles“ habe stehlen wollen: Charon selbst. In diesem Moment entscheidet sich Charon gegen Winston und verrät dessen Plan an Cormac.
Das Finale der Miniserie führt Winstons Rachefeldzug zum Höhepunkt. In einem Dojo bereitet sein zusammengewürfeltes Team den entscheidenden Sturm auf das von Cormac beherrschte Continental vor. Der Plan sieht vor, das Hotel mit einem koordinierten Großangriff zu übernehmen.
Als Winston in Cormacs Gewalt gerät, wendet sich das Blatt: Gemeinsam mit Charon läuft er zum Gegenschlag über. Während Mazies Leute sich unter Cormacs Auftragskiller mischen, zündet Lou die im Dojo platzierten Sprengsätze und schaltet Chen samt seiner Männer aus. Lou rettet zudem Miles und erledigt einen der gefürchteten Zwillinge.
Cormac verliert angesichts der steigenden Opferzahlen die Nerven und aktiviert ein Protokoll, das das gesamte Continental in die Luft jagen soll, um Winston die Übernahme zu verwehren. Es ist schließlich KD, die – nachdem sie Cormac mit seiner Rolle bei einem Brandanschlag prahlen hörte – den tödlichen Schuss abgibt.
Da der Countdown auch nach Cormacs Tod weiterläuft, stoppt Winston ihn, indem er dessen Hände mithilfe eines einfahrenden Zuges vom Auslösemechanismus trennt. Gegenüber der Adjudikatorin verweigert er die Herausgabe der wertvollen Münzpresse und lässt sie in einem Tresor verschwinden. Am Ende steht Winston als neuer Herr des Continental da – Charon bleibt an seiner Seite, während die Hohe Kammer das Hotel unter Interregnum stellt.