„Black Panther 3” ist der dritte Teil der Wakanda-Reihe im Marvel Cinematic Universe. Marvel Studios hat den Film am 25. Juli 2026 auf der San Diego Comic-Con offiziell angekündigt. Ryan Coogler kehrt als Regisseur und Drehbuchautor zurück, nachdem er bereits die beiden Vorgänger inszeniert hat. Der US-Kinostart steht auf dem 15. Dezember 2028, ein deutscher Termin ist noch nicht bekannt.
Im Zentrum steht eine Figur, die am Ende von „Black Panther: Wakanda Forever” eingeführt wurde. Nakia offenbart dort, dass sie und der verstorbene T’Challa einen Sohn haben, der zurückgezogen in Haiti aufwächst. Er trägt den Namen Toussaint, sein wakandischer Name ist ebenfalls T’Challa. Der dritte Film zeigt ihn als jungen Erwachsenen, der die Krone Wakandas in den Blick nimmt. Gespielt wird er von David Jonsson, bekannt als Android Andy in Alien: Romulus, aus der Stephen-King-Verfilmung The Long Walk und der Serie Industry.
Zurück an Bord sind Letitia Wright als Shuri und Winston Duke als M’Baku. Shuri trägt seit „Wakanda Forever” die Maske des Black Panther und ist in dieser Rolle auch in Avengers: Doomsday zu sehen. Die Besetzung von Jonsson bedeutet also nicht zwangsläufig einen sofortigen Wechsel, positioniert die Figur aber als Zukunft des Landes. Denzel Washington hatte seine Beteiligung bereits 2024 selbst bekannt gegeben, welche Rolle er übernimmt, ist bis heute offen.
Produktionsseitig fällt eine Entscheidung auf: Coogler dreht den Film vollständig auf großformatigem Zelluloid, mehrere Fachmedien sprechen von 70mm. Für einen Marvel-Film wäre das ein Novum. Coogler hatte zuvor mit dem Kinoerfolg Sinners gezeigt, wie sehr ihm analoge Großformate liegen.
Erzählerisch liegt der Film hinter Avengers: Doomsday und Avengers: Secret Wars, also in der Phase, die das MCU nach der Multiverse Saga neu aufstellt. Zum Inhalt selbst hält sich Marvel bislang bedeckt. Offen sind neben der Handlung auch der endgültige Titel, im Logo steht bisher nur eine römische Ziffer, sowie der deutsche Starttermin.
Die Reihe gehört zu den erfolgreichsten des Studios. Der erste Black Panther spielte 2018 weltweit rund 1,3 Milliarden Dollar ein und gewann drei Oscars. „Wakanda Forever” kam 2022 auf etwa 859 Millionen Dollar und war für fünf Oscars nominiert, darunter Angela Bassett als beste Nebendarstellerin. Das war die erste Schauspielnominierung überhaupt für einen Marvel-Film. Nach dem Tod von Chadwick Boseman im Jahr 2020 beantwortet der dritte Teil nun die Frage, wie es mit der Titelrolle weitergeht: Sie wird nicht neu besetzt, sondern an die nächste Generation weitergereicht.