Poster zum Film: Clayface
Film · 2026

Clayface

Horror, Science Fiction, Thriller · Kinostart 22.10.2026

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Originaltitel
Clayface
Länder
USA

„Clayface” ist der dritte Kinofilm des neuen DC Universe von James Gunn und Peter Safran und der erste, der in Gotham City spielt. Der Body-Horror-Film von Regisseur James Watkins läuft seit Donnerstag, dem 22. Oktober 2026, in den deutschen Kinos, in den USA startet er einen Tag später am 23. Oktober. Das Drehbuch stammt von Mike Flanagan und Hossein Amini; in den USA hat die Freigabestelle MPA ein R-Rating vergeben, unter anderem wegen drastischer, blutiger Gewalt und Gore.

Handlung

Matt Hagen stammt aus Gotham City und steht in Coast City, dem Los Angeles des DC-Universums, kurz vor dem Durchbruch: Er hat gerade seine erste Oscar-Nominierung erhalten und tingelt durch die Talkshows. Bei einem Besuch in seiner Heimatstadt verbringt er die Nacht mit Mia, der Freundin des Gangsterbosses Markos Szabo. Am nächsten Morgen zerschneidet Szabo ihm mit einem Klappmesser das Gesicht. Die Karriere ist damit vorbei, Rollen und Agent sind weg, und in einer Stadt mit korrupter Polizei und Justiz findet Hagen kein Recht.

Seine letzte Hoffnung ist die Wissenschaftlerin Dr. Caitlyn Corr, die an einer experimentellen Zelltherapie auf Nanotechnik-Basis forscht. Hagen meldet sich als Versuchsperson, und sein Gesicht wächst tatsächlich wieder nach. Doch unter Stress beginnt es zu zerfallen, und nach einer eigenmächtigen Überdosis des Mittels kann Hagen seine Gestalt nach Belieben verändern. Er nutzt die neue Fähigkeit für einen Rachefeldzug gegen alle, die ihn fallen gelassen haben. Hauptdarsteller Tom Rhys Harries beschreibt den Kern des Films im Interview mit The Direct als Geschichte über den Verlust der eigenen Identität; Regisseur James Watkins nennt ihn dort ausdrücklich keinen Superhelden-, sondern einen Superschurkenfilm.

Besetzung

Tom Rhys Harries spielt Matt Hagen alias Clayface, für den Waliser ist es die erste große Hauptrolle. Naomi Ackie ist die Wissenschaftlerin Dr. Caitlyn Corr, Max Minghella ihr Verlobter John Borelli, einer der wenigen nicht korrupten Polizisten Gothams. David Dencik spielt den Gangsterboss Markos Szabo, Joana Ribeiro dessen Freundin Mia. Eddie Marsan ist Hagens früherer Geschäftsmanager, Joshua James sein bester Freund Corey. Außerdem gehört Nancy Carroll zum Ensemble.

Produziert haben Matt Reeves und Lynn Harris gemeinsam mit Gunn und Safran, hinter der Kamera stand Rob Hardy, die Musik stammt von Volker Bertelmann. Der Film läuft 108 Minuten. Das Budget beziffert Variety auf 44 Millionen US-Dollar, frühere Berichte nannten rund 40 Millionen, für einen Comicfilm in beiden Fällen ungewöhnlich wenig. Gedreht wurde ab Ende August 2025 in Liverpool und in den Warner Bros. Studios Leavesden; Anfang November 2025 war der Dreh abgeschlossen.

Einordnung in die Reihe

In der Reihenfolge der DCU-Filme folgt „Clayface” auf „Superman” (2025) und „Supergirl” (2026) und gehört zum ersten Kapitel Gods and Monsters. Vorwissen braucht der Film nicht: Watkins erzählt eine geschlossene Entstehungsgeschichte. James Gunn betont, dass „Clayface” zwar im selben Universum spielt wie Superman, aber als reiner Horrorfilm angelegt ist. Einen einheitlichen Studio-Stil soll es im DCU nicht geben.

Mit Matt Reeves’ „The Batman” hat der Film trotz Reeves als Produzent nichts zu tun. Gunn stellte klar, dass das Drehbuch von der ersten Fassung an im DCU angesiedelt war. In den Comics ist Clayface einer der ältesten Batman-Gegner: Den Namen trug zuerst der Schauspieler Basil Karlo, der 1940 in Detective Comics #40 auftrat, Matt Hagen als erster Clayface mit echten Gestaltwandler-Kräften folgte 1961. Alle Varianten der Figur stehen auf unserer Seite zu Clayface.

Wie es weiterging

Die Kritiken zum Start fallen überwiegend positiv aus. Nach einer Auswertung des Hollywood Reporter lagen bei Rotten Tomatoes zum Start rund 74 Prozent positive Besprechungen vor, deutlich mehr als bei „Supergirl” mit 52 Prozent. Der Hollywood Reporter selbst nennt „Clayface” eine der großen Überraschungen des Jahres und vergleicht den Film mit den Body-Horror-Werken von David Cronenberg und Sam Raimi, Variety spricht von gutem, ekligem Spaß, für den man keine Franchise-Hausaufgaben machen muss. Gelobt werden vor allem Harries und die handgemachten Masken- und Prothesen-Effekte. Empire findet das Drehbuch dagegen so oberflächlich wie die Haut der Hauptfigur, USA Today hält den Film für einen missratenen DC-Beitrag, der Gotham kaum nutzt, und Rolling Stone fällt das härteste Urteil.

An den US-Kinokassen rechnete Variety vor dem Start mit 25 bis 35 Millionen Dollar am ersten Wochenende aus rund 3.400 Kinos in Nordamerika; ernsthafte Konkurrenz um Platz eins kommt überraschend von der A24-Dokumentation „You Can See Everything” über Elizabeth Holmes. International sollen aus 76 Märkten weitere 20 bis 25 Millionen hinzukommen, weltweit also 45 bis 55 Millionen Dollar zum Start. Zum Vergleich: „Supergirl” hat bis heute weltweit rund 126 Millionen Dollar eingespielt. Den deutschen Trailer gibt es auf dem Kanal von Warner Bros. DE:

Kurz vor dem Start verteidigte Gunn den Film auf Threads gegen den Einwand, nach einem Clayface-Film habe niemand gefragt: Das habe man bei vielen späteren Klassikern auch nicht. Eine Fortsetzung ist nicht angekündigt, ebenso wenig weitere Auftritte von Matt Hagen im DCU oder ein Termin für Heimkino und Streaming. Als nächster DCU-Kinofilm folgt „Man of Tomorrow”, der am 8. Juli 2027 in den deutschen Kinos startet. Alle Termine stehen in unserer Übersicht der DCU-Starttermine.

„Clayface” läuft seit Donnerstag, dem 22. Oktober 2026, in den deutschen Kinos. In den USA startet der Film einen Tag später, am 23. Oktober 2026.

Tom Rhys Harries spielt Matt Hagen alias Clayface, Naomi Ackie die Wissenschaftlerin Dr. Caitlyn Corr und Max Minghella den Polizisten John Borelli. David Dencik ist der Gangsterboss Markos Szabo, außerdem sind Eddie Marsan, Joshua James und Joana Ribeiro dabei.

Zum DCU von James Gunn und Peter Safran. Matt Reeves ist zwar Produzent, der Film hat aber nichts mit seiner Reihe um Robert Pattinsons Batman zu tun.

Nein. „Clayface” erzählt eine eigenständige Entstehungsgeschichte und setzt keinen der bisherigen DCU-Filme voraus.

Ja. „Clayface” ist als Body-Horror angelegt und in den USA mit einem R-Rating versehen, unter anderem wegen blutiger Gewalt und Gore. Der Film läuft 108 Minuten.

Clayface – Trailer: He’s making himself known. #ClayfaceMovie is the #1 MOVIE IN THE WORLD.
He’s making himself known. #ClayfaceMovie is the #1 MOVIE IN THE WORLD.

Besetzung & Stab

Regie
James Watkins
DarstellerRolle
Aaron PaulJimmy Hagen (uncredited)
Eddie MarsanFrank Fitzpatrick
Max MinghellaJohn Borrelli
Naomi AckieCaitlyn Corr
David DencikMarkos Szabo
Adam Silver
Sonita Henry
Tanya MoodieHolly
Joshua JamesCorey Bowery
Jake CurranPatches
Rob BrydonVic Chissler
Wil CobanBones