Man of Tomorrow ist die Fortsetzung zu James Gunns Superman-Neustart von 2025 und der dritte Kinofilm des neuen DC-Universums. Gunn führt erneut Regie und hat auch das Drehbuch geschrieben. Der Film startet am 8. Juli 2027 in den deutschen Kinos, einen Tag vor dem US-Start. Im Mittelpunkt steht ein Zweckbündnis, das es in dieser Form im Kino noch nicht gab: Superman und Lex Luthor müssen zusammenarbeiten.
Handlung
Superman (David Corenswet) und sein Erzfeind Lex Luthor (Nicholas Hoult) sehen sich einer Bedrohung gegenüber, gegen die keiner von beiden allein ankommt: Brainiac, dem superintelligenten Androiden vom Planeten Colu, gespielt von Lars Eidinger. James Gunn hat den Film als ebenso sehr einen Lex-Film wie einen Superman-Film beschrieben — als Geschichte darüber, dass sich zwei Erzfeinde bis zu einem gewissen Grad zusammenraufen müssen, weil der Gegner größer ist als ihre Feindschaft.
Den Ausgangspunkt liefert die zweite Staffel von „Peacemaker”: Dort handelt Lex mit Rick Flag Sr. seine Verlegung in das metahumanfreie Gefängnis Van Kull aus. Ein Set-Foto vom ersten Drehtag zeigte genau diesen Gefangenenausweis — der Deal ist also aufgegangen. Dass das Bündnis trotzdem brüchig bleibt, deuten inoffizielle Set-Videos aus Atlanta an, auf denen Superman Luthor zu Boden reißt.
Besetzung
David Corenswet spielt erneut Superman und Clark Kent, Rachel Brosnahan Lois Lane und Nicholas Hoult Lex Luthor. Neu dazu kommt der deutsche Schauspieler Lars Eidinger als Brainiac. Aus der Justice Gang sind Milly Alcock als Kara Zor-El alias Supergirl, Aaron Pierre als Green Lantern John Stewart und Xolo Maridueña als Jaime Reyes alias Blue Beetle dabei.
Zwei Namen stehen ohne Rolle in der Besetzungsliste: Adria Arjona ist bestätigt, DC Studios hat ihre Figur aber nie benannt — Wonder Woman spielt sie ausdrücklich nicht, das hat James Gunn selbst ausgeschlossen. Auch zu Matthew Lillard, der nach mehreren gemeinsamen Filmen erneut mit Gunn arbeitet, ist bislang keine Rolle bekannt.
Einordnung ins DCU
Man of Tomorrow ist der dritte Kinofilm des DC-Universums, nach Gunns Superman von 2025 und „Supergirl”. Auf ihm ruht entsprechend viel: Supergirl blieb an den Kinokassen deutlich hinter den Erwartungen zurück und stand schon elf Wochen nach dem Kinostart bei HBO Max. Gunn und Peter Safran setzen darauf, dass die Superman-Fortsetzung das Franchise 2027 wieder in die Spur bringt.
Der Film sammelt zugleich ein, was in Serien und Einzelfilmen vorbereitet wurde. Die Justice-League-Riege des DCU findet hier erstmals zusammen; John Stewarts Herkunftsgeschichte erzählt parallel „Lanterns”, Rick Flag Sr. und die Belle-Reve-Fäden laufen über „Peacemaker” und „Creature Commandos” herein. Wer nur den ersten Superman-Film gesehen hat, kommt trotzdem mit — die Serien liefern Kontext, keine Voraussetzung.
Stand der Produktion
Gedreht wurde ab dem 20. April 2026 in den Trilith Studios in Atlanta unter dem Arbeitstitel Exodus, dazu in Macon (Georgia), Cincinnati (Ohio) und in Großbritannien. Nach rund vier Monaten meldete James Gunn am 26. August 2026 auf Threads das Ende der Hauptdreharbeiten und teilte Fotos vom Set. Der Film ist damit abgedreht und in der Postproduktion.
Eine Auffälligkeit blieb: DC Studios hat während der gesamten Dreharbeiten kein einziges offizielles Bild von Corenswets Superman veröffentlicht — für einen DCU-Film ein Novum. Beim ersten Superman gab es das Kostümbild rund drei Monate nach Drehbeginn, bei Supergirl ein offizielles Set-Foto schon zum ersten Drehtag. Offiziell zu sehen war diesmal nur Hoults Lex Luthor im grün-violetten Warsuit.
Der deutsche Kinostart steht auf Donnerstag, dem 8. Juli 2027 — einen Tag vor dem US-Start am Freitag, dem 9. Juli 2027. Das entspricht dem üblichen Muster, nach dem neue Filme hierzulande donnerstags anlaufen. Eine gesonderte Ankündigung von Warner Bros. Deutschland gibt es zu dem Termin bislang nicht.
Superman und Lex Luthor müssen sich gegen Brainiac verbünden, einen superintelligenten Androiden vom Planeten Colu. James Gunn beschreibt den Film als ebenso sehr einen Lex-Film wie einen Superman-Film — im Kern geht es darum, wie weit zwei Erzfeinde miteinander auskommen, wenn die Alternative der Untergang ist.
David Corenswet als Superman, Rachel Brosnahan als Lois Lane, Nicholas Hoult als Lex Luthor und Lars Eidinger als Brainiac. Dazu Milly Alcock als Supergirl, Aaron Pierre als John Stewart und Xolo Maridueña als Blue Beetle. Adria Arjona und Matthew Lillard sind besetzt, ihre Rollen hat DC Studios nicht benannt.
Ja. James Gunn hat am 26. August 2026 das Ende der Hauptdreharbeiten gemeldet. Gedreht wurde ab dem 20. April 2026 rund vier Monate lang, überwiegend in Atlanta. Der Film befindet sich seither in der Postproduktion.
Es hilft, ist aber keine Bedingung. Man of Tomorrow führt Corenswets Superman und Hoults Lex Luthor aus dem Film von 2025 fort. Zusätzlichen Kontext liefern die DCU-Serien [Peacemaker], [Creature Commandos] und [Lanterns] — notwendig für das Verständnis sind sie nicht.