Marvel / Spider-Man

„Das war Selbstsabotage“: Alden Ehrenreich ließ sein Casting für „The Amazing Spider-Man“ platzen

Alden Ehrenreich war einer der letzten Kandidaten für Peter Parker – und kam ohne gelernten Text zum Vorsprechen. Heute nennt er das Selbstsabotage und lobt Andrew Garfield, der die Rolle bekam.

Oliver Trebes Von Oliver Trebes · ·2 Min. Lesezeit
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„Das war Selbstsabotage“: Alden Ehrenreich ließ sein Casting für „The Amazing Spider-Man“ platzen
Sony Pictures

„Ich glaube, das habe ich in den Sand gesetzt – und das war Selbstsabotage.” So beschreibt Alden Ehrenreich heute sein Casting für „The Amazing Spider-Man”. Der Schauspieler war nach eigener Aussage unter den letzten zwei, drei Kandidaten für die Rolle des Peter Parker – und erschien zum entscheidenden Termin, ohne seinen Text gelernt zu haben. Die Rolle ging an Andrew Garfield.

Erzählt hat Ehrenreich das im Podcast „Happy Sad Confused” von Josh Horowitz, der am 29. Oktober erschienen ist. Anlass des Gesprächs ist eigentlich sein neuer Film „A Talent for Murder”. Die Spider-Man-Geschichte erzählt er dabei bemerkenswert offen.

„Die anderen konnten ihren Text, ich nicht”

Das Vorsprechen war kein Einzeltermin, sondern eine Tischszene mit rund zehn Schauspielern, die zusammen beim Abendessen sitzen. „Sie konnten ihren Text, und ich nicht”, sagt Ehrenreich. Er sei „hoffnungslos unvorbereitet” gewesen. „Falls ich da also eine Chance hatte, habe ich sie, glaube ich, verspielt.” Beim Hinausgehen sei ihm übrigens Garfield entgegengekommen.

Der Grund dafür lag laut Ehrenreich nicht in mangelndem Ehrgeiz, sondern in ihm selbst: „In dem Moment wollte ich das ehrlich gesagt wirklich nicht machen.” Er war damals Anfang zwanzig. „Mit 22 richtig berühmt zu werden, wäre, glaube ich, eine schlechte Idee gewesen”, sagt er heute. Dazu kam, dass er die Geschichte für auserzählt hielt: Damals habe es nur die Filme mit Tobey Maguire gegeben. „Heute haben 18 Leute Spider-Man gespielt, aber für mich war es dieselbe Geschichte.”

Großes Lob für Andrew Garfield

Ehrenreich legt Wert darauf, dass seine Selbstsabotage nicht der Grund für Garfields Besetzung war. „Ich behaupte nicht, dass ich die Rolle bekommen hätte”, sagt er. „Ich halte Andrew Garfield für einen der besten Schauspieler meiner Generation, ganz klar. Er ist unglaublich, und ich bin sicher, er hätte sie sowieso bekommen.”

Recht geben ihm die Zahlen: „The Amazing Spider-Man” spielte 2012 weltweit rund 759 Millionen Dollar ein, und Garfields Rückkehr in „Spider-Man: No Way Home” gehört bis heute zu den gefeiertsten Momenten der Reihe. Ehrenreich räumt selbst ein, dass der Neustart der Figur damals frisches Leben eingehaucht hat – nur eben nicht mit ihm.

Welche Schauspieler Peter Parker bisher gespielt haben und wie sich ihre Versionen unterscheiden, zeigt unsere Übersicht aller Spider-Man-Schauspieler.

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