Die US-Kinocharts vom 06.09.2026: Spider-Man knackt die 900-Millionen-Marke
„Spider-Man: Brand New Day“ jagt am Labor-Day-Wochenende den Allzeitrekord und knackt die 900-Millionen-Dollar-Marke. Dahinter liefern sich „Die Odyssee“ und „Coyote vs. Acme“ ein enges Rennen um Platz zwei.
Labor-Day-Wochenende in den US-Kinos, und an der Spitze ändert sich mal wieder nichts: „Spider-Man: Brand New Day" bleibt uneinholbar und knackt ganz nebenbei die 900-Millionen-Dollar-Marke. Dahinter liefern sich „Die Odyssee~2026" und „Coyote vs. Acme" ein enges Rennen um Platz zwei, während weiter unten im Feld gleich mehrere Genre-Titel um Aufmerksamkeit kämpfen.
Spider-Man jagt den Allzeitrekord
Sechstes Wochenende in Folge auf Platz eins – das hat seit „Avatar: The Way of Water" 2022 kein Film mehr geschafft. Sony und Marvel Studios lassen „Spider-Man: Brand New Day" mit rund 22,00 Mio. Dollar über das verlängerte Wochenende laufen und schieben den US-Gesamtstand damit über die 900-Millionen-Marke. Bis Montag soll der Film laut Branchenschätzungen bei etwa 922 Millionen Dollar landen – nur noch 14 Millionen entfernt vom bisherigen Rekordhalter „Star Wars: Das Erwachen der Macht". Schon am kommenden Wochenende dürfte Tom Hollands Web-Slinger also zum meistverdienenden Film der US-Kinogeschichte aufsteigen, unbereinigt um die Inflation.
Kopf-an-Kopf-Rennen um Platz zwei
Spannender wird es dahinter: „Die Odyssee~2026" hält sich in ihrer achten Woche bemerkenswert stabil und legt noch einmal 16,40 Mio. Dollar nach – der Gesamtstand von Christopher Nolans Epos klettert damit auf rund 588,10 Mio. Dollar. Nur knapp dahinter behauptet sich „Coyote vs. Acme": Der von Ketchup Entertainment vor der Vernichtung gerettete „Looney Tunes"-Film fällt in seinem zweiten Wochenende nur um 27 Prozent und steht bei starken 15,30 Mio. Dollar – macht in der Summe schon 37,80 Mio. Dollar. Bei einem CinemaScore von „A" und viel positiver Mundpropaganda hat der Film gute Chancen, seine Marketingkosten von rund 60 Mio. Dollar noch komplett wieder einzuspielen.
Genre-Kino kämpft im Mittelfeld
Sci-Fi-technisch ist vor allem Ridley Scotts postapokalyptisches „Das Ende der Sterne" interessant: Der Endzeit-Stoff mit Jacob Elordi hält sich in seinem zweiten Wochenende mit 3,70 Mio. Dollar und kommt auf einen Gesamtstand von etwa 13,80 Mio. Dollar – bei kolportierten Produktionskosten von bis zu 89 Mio. Dollar bleibt das ein zähes Geschäft. Ganz knapp dahinter kämpfen „Insidious: Out of the Further" und der Neustart „By Any Means" um Platz vier: Das Horror-Sequel kommt in seinem dritten Wochenende auf 8,30 Mio. Dollar (Gesamt rund 51,30 Mio. Dollar), der Paramount-Thriller mit Yahya Abdul-Mateen II und Mark Wahlberg startet mit 8,50 Mio. Dollar. A24s Supersoldaten-Actioner „Onslaught" mit Adria Arjona findet dagegen nur verhalten Anklang und eröffnet mit 2,30 Mio. Dollar.
| Pos | Film | Wochenende | Gesamt |
|---|---|---|---|
| 1 | Spider-Man: Brand New Day | 22,00 Mio. $ | 900,00 Mio. $ |
| 2 | Die Odyssee | 16,40 Mio. $ | 588,10 Mio. $ |
| 3 | Coyote vs. ACME | 15,30 Mio. $ | 37,80 Mio. $ |
| 4 | By Any Means | 8,50 Mio. $ | 8,50 Mio. $ |
| 5 | Insidious: Out of the Further | 8,30 Mio. $ | 51,30 Mio. $ |
| 6 | Buddy | 5,40 Mio. $ | 15,00 Mio. $ |
| 7 | Das Ende der Sterne | 3,70 Mio. $ | 13,80 Mio. $ |
| 8 | Onslaught | 2,30 Mio. $ | 2,30 Mio. $ |
| 9 | wird nachgetragen | wird nachgetragen | wird nachgetragen |
| 10 | wird nachgetragen | wird nachgetragen | wird nachgetragen |