Riddick: Die Reihenfolge der Filmreihe

Riddick: Die Reihenfolge der Filmreihe Universal Pictures
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Drei Kinofilme, zwei Kurzfilme und ein vierter Teil in Arbeit: Hier steht, in welcher Reihenfolge du die Riddick-Filme schaust – und wo Kurzfilme und Spiele hineingehören.

Riddick Filmreihe: Chronologische Reihenfolge und Boxoffice

Die Riddick Filmreihe befindet sich derzeit auf Platz 140 der erfolgreichsten Filmreihen.

  • Einnahmen
  • Grafik
Jahr Film Einspielergebnisse Weltweit
2004 Riddick - Chroniken eines Kriegers 115.90 Millionen US Dollar
2013 Riddick - Überleben ist seine Rache 98.34 Millionen US Dollar
2000 Pitch Black - Planet der Finsternis 53.19 Millionen US Dollar
TBA Riddick: Furya 0.00 US Dollar
Einspielergebnis

267.43 Millionen US Dollar

Erhebungszeitraum

17. September 2026

Quelle

Box Office Mojo

Die kurze Antwort zuerst: Schau die Riddick-Filme in der Reihenfolge ihres Erscheinens. Bei dieser Reihe fallen Erscheinungs- und Handlungsreihenfolge zusammen, es gibt kein Prequel und keinen Zeitsprung nach hinten. Wer mit „Pitch Black - Planet der Finsternis” anfängt und mit „Riddick - Überleben ist seine Rache” aufhört, hat die Handlung vollständig und in der richtigen Abfolge gesehen.

Verwirrend ist an dieser Reihe nur die Titelgebung. Kein einziger Film heißt schlicht „Riddick 2” oder „Riddick 3”, und der zweite Teil läuft im deutschen Heimkino unter mehreren Namen. Deshalb ist die Reihenfolge auf den ersten Blick nicht erkennbar — obwohl sie in Wahrheit die einfachste im ganzen Science-Fiction-Kino ist.

Auf einen Blick

Wie viele Riddick-Filme gibt es? Drei Kinofilme (2000, 2004, 2013), dazu zwei animierte Kurzfilme. Ein vierter Kinofilm, „Riddick: Furya”, wird seit August 2024 gedreht.

In welcher Reihenfolge schaut man sie? In Erscheinungsreihenfolge: „Pitch Black - Planet der Finsternis”, „Riddick - Chroniken eines Kriegers”, „Riddick - Überleben ist seine Rache”.

Muss man die Kurzfilme sehen? Nein. „Riddick: Krieger der Finsternis” und „Riddick: Blindsided” füllen Lücken zwischen den Hauptfilmen, sind für das Verständnis aber nicht nötig.

Wer spielt Riddick? Vin Diesel, in allen bisherigen Filmen und Kurzfilmen der Reihe.

Wer steckt hinter der Reihe? David Twohy hat alle drei Kinofilme geschrieben und inszeniert und kehrt auch für den vierten Teil zurück.

Die Riddick-Filme in der richtigen Reihenfolge

Die Riddick-Filmreihe begann im Jahr 2000 mit dem Science-Fiction-Horrorfilm „Pitch Black - Planet der Finsternis”, in dem Vin Diesel den Antihelden Richard B. Riddick spielte. Der Erfolg des Films trug wesentlich dazu bei, Diesel im Action-Genre zu etablieren — ein Jahr, bevor „The Fast and the Furious” seine Karriere endgültig drehte. Alle vier Filme tragen auf ihre Weise zum World-Building bei, ergänzt durch Kurzfilme, die die Welt um Riddick weiter ausbauen.

Pitch Black - Planet der Finsternis (2000)

Der erste Teil spielt in ferner Zukunft und folgt den Passagieren des Raumschiffs Hunter-Gratzner, das auf einem abgelegenen Planeten abstürzt. Die einzige Überlebenschance der Gestrandeten ist ausgerechnet ein berüchtigter Krimineller: Riddick, dessen operativ „geshinte” Augen ihn in der Dunkelheit sehen lassen. Im Gegensatz zu den späteren, actionlastigen Teilen ist „Pitch Black - Planet der Finsternis” ein Horrorfilm mit knappem Budget — rund 23 Millionen Dollar Produktionskosten standen am Ende 53,2 Millionen Dollar weltweites Einspiel gegenüber.

Wer nur einen einzigen Riddick-Film sehen will, sollte diesen nehmen. Er funktioniert als geschlossene Geschichte und setzt keinerlei Vorwissen voraus.

Riddick - Chroniken eines Kriegers (2004)

Das erste Sequel setzt fünf Jahre nach dem ersten Film ein und stellt Riddick den Nekromongern gegenüber, einer Kriegerkultur, die alles menschliche Leben in der Galaxie auslöschen oder bekehren will. Der Ton wechselt hier deutlich: Aus dem Horror-Kammerspiel wird eine groß angelegte Weltraum-Oper mit Karl Urban, Judi Dench und Thandiwe Newton. Genau dieser Bruch spaltet die Fangemeinde bis heute.

Kommerziell blieb der Film hinter den Erwartungen: 115,8 Millionen Dollar weltweites Einspiel bei einem Budget von rund 105 Millionen Dollar. Das ist der Grund, warum bis zum nächsten Teil neun Jahre vergingen. Wichtig ist er trotzdem — hier wird Riddicks Herkunft von Furya erstmals zum Thema, und darauf baut der vierte Film auf.

Riddick - Überleben ist seine Rache (2013)

Nach fast zehn Jahren Pause kehrte Vin Diesel 2013 zurück — finanziert unter anderem dadurch, dass er die Rechte an der Figur selbst übernahm. Der dritte Teil setzt Riddick auf einem Wüstenplaneten aus; sein einziger Fluchtweg ist ein Notsignal, das zugleich Kopfgeldjäger anlockt. Erzählerisch ist das eine bewusste Rückkehr zur Enge des ersten Films.

Mit 98,3 Millionen Dollar weltweitem Einspiel bei nur 38 Millionen Dollar Budget war „Riddick - Überleben ist seine Rache” wirtschaftlich der erfolgreichste Teil der Reihe — und der Grund, warum es überhaupt weitergeht.

Riddick: Furya — der vierte Teil

Riddick: Furya” ist längst kein Gedankenspiel mehr. Die Dreharbeiten begannen am 26. August 2024, gedreht wurde in Deutschland, Spanien und Großbritannien — wie Variety berichtete, mit David Twohy erneut als Autor und Regisseur und Vin Diesel als Hauptdarsteller und Produzent unter seinem Label One Race Films. Den deutschen Verleih hält Leonine. Wir haben den Drehstart und die deutschen Drehorte damals ausführlich aufgeschrieben.

Inhaltlich kehrt Riddick auf seine Heimatwelt Furya zurück, an die er kaum Erinnerungen hat und die er in Trümmern vermutet. Dort trifft er auf andere Furyaner, die gegen eine neue Bedrohung um ihr Überleben kämpfen — und von denen einige ihm ähnlicher sind, als ihm lieb ist. Damit löst der Film ein, was seit „Riddick - Chroniken eines Kriegers” angedeutet wird.

Ein Starttermin ist bislang nicht bestätigt — weder für die USA noch für Deutschland (Stand: September 2026). Für die Reihenfolge ändert sich dadurch nichts: „Riddick: Furya” schließt direkt an den dritten Teil an und gehört ans Ende der Liste.

Die Riddick-Kurzfilme: wo sie hingehören

Zwei animierte Kurzfilme füllen die Lücken zwischen den Hauptfilmen. „Riddick: Krieger der Finsternis” (2004) setzt kurz nach „Pitch Black - Planet der Finsternis” ein und erzählt, wie Riddick, Jack und Imam an eine Söldnerin geraten, die Krieger als Sammlerstücke einfriert. Er führt damit direkt in die Ausgangslage des zweiten Films.

Riddick: Blindsided” (2013) ist ein Motion Comic und überbrückt die neun Jahre zwischen dem zweiten und dritten Teil. Er zeigt storyboardbasierte Szenen, die es nicht in die Kinofassung geschafft haben — im Director's Cut von „Riddick - Überleben ist seine Rache” ist der Großteil dieses Materials ohnehin wieder enthalten. Wer diese Fassung besitzt, kann den Kurzfilm getrost auslassen.

Beide sind optional. Keiner der beiden erklärt etwas, das man für das Verständnis der Kinofilme braucht.

Riddick jenseits der Filme: Spiele und Motion Comics

Die Riddick-Reihe ist einer der seltenen Fälle, in denen ein Videospiel erzählerisch mehr beigetragen hat als mancher Film. Wer die Vorgeschichte zu „Pitch Black - Planet der Finsternis” kennenlernen will, kommt an den beiden Spielen nicht vorbei — sie erzählen, wie Riddick aus dem Hochsicherheitsgefängnis Butcher Bay entkam und woher seine Augen stammen.

Jahr Spiel Wo es einsortiert ist
2004 The Chronicles of Riddick: Escape from Butcher Bay Prequel zu Pitch Black — Riddicks Ausbruch aus Butcher Bay
2009 The Chronicles of Riddick: Assault on Dark Athena Setzt das Prequel fort, enthält ein überarbeitetes Butcher Bay
2013 Riddick: The Merc Files Mobile-Stealth-Spiel begleitend zum dritten Film

Dazu kommen zwei Motion Comics: „Pitch Black: Slam City” (2000) als Vorgeschichte zum ersten Film und „Riddick: Blindsided” (2013) als Brücke zum dritten. Für die Filmreihenfolge spielt beides keine Rolle — für das Verständnis der Figur schon.

Was die Reihe insgesamt eingespielt hat

Die drei Kinofilme kommen zusammen auf rund 267,3 Millionen Dollar weltweites Einspiel bei etwa 166 Millionen Dollar Produktionskosten. Das ist gemessen an heutigen Blockbuster-Maßstäben bescheiden und erklärt die langen Pausen zwischen den Teilen. Getragen wird die Reihe seit jeher weniger vom Kino als vom Heimkino: Sowohl der dritte Film als auch „Riddick: Furya” kamen überhaupt nur zustande, weil die DVD- und Blu-ray-Verkäufe die Kinoergebnisse deutlich übertrafen.

Es gibt drei abendfüllende Kinofilme: „Pitch Black - Planet der Finsternis“ (2000), „Riddick - Chroniken eines Kriegers“ (2004) und „Riddick - Überleben ist seine Rache“ (2013). Dazu kommen die beiden animierten Kurzfilme „Riddick: Krieger der Finsternis“ und „Riddick: Blindsided“. Ein vierter Kinofilm, „Riddick: Furya“, wird seit 2024 gedreht.

In der Reihenfolge ihres Erscheinens. Bei Riddick stimmen Erscheinungs- und Handlungsreihenfolge überein: erst „Pitch Black - Planet der Finsternis“, dann „Riddick - Chroniken eines Kriegers“, dann „Riddick - Überleben ist seine Rache“. Die Kurzfilme lassen sich jeweils dazwischen einschieben.

Ein Kinostart für „Riddick: Furya“ ist bislang weder in den USA noch in Deutschland bestätigt (Stand: September 2026). Gedreht wird der Film seit dem 26. August 2024 in Deutschland, Spanien und Großbritannien; den deutschen Verleih hält Leonine.

Nein. „Riddick: Krieger der Finsternis“ und „Riddick: Blindsided“ schließen Lücken zwischen den Hauptfilmen, sind aber für die Handlung nicht erforderlich. Der Director's Cut des dritten Films enthält zudem den Großteil des Materials aus „Riddick: Blindsided“.

Der zweite Teil heißt „Riddick - Chroniken eines Kriegers“ und lief international als „The Chronicles of Riddick“. Im deutschen Heimkino taucht er auch unter der Schreibweise „Riddick: Chroniken eines Kriegers“ auf — es handelt sich um denselben Film von 2004.

Ja, erzählerisch schon. Escape from Butcher Bay (2004) und Assault on Dark Athena (2009) spielen vor „Pitch Black - Planet der Finsternis“ und schildern Riddicks Ausbruch aus dem Gefängnis Butcher Bay. Für die Filme sind sie nicht nötig, ergänzen die Figur aber spürbar.

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