Kinocharts / US Box Office

Die US-Kinocharts vom 25.10.2026: Horror-Schocker „Clayface” springt auf Platz 1

DC schickt mit „Clayface” einen blutigen Verwandlungs-Horror an die Chartspitze und verdrängt die Elizabeth-Holmes-Doku „You Can See Everything”. Dahinter mischen „Wildwood” und Co. die Top 10 auf.

Oliver Trebes Von Oliver Trebes · ·3 Min. Lesezeit
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Die US-Kinocharts vom 25.10.2026: Horror-Schocker „Clayface” springt auf Platz 1
Skydance

Das US-Kinowochenende vom 23. bis 25. Oktober 2026 hat einen neuen Spitzenreiter: DC Studios schickt mit „Clayface” einen blutigen Verwandlungs-Horror ins Rennen, der die Konkurrenz sofort hinter sich lässt. Rund 92,8 Millionen Dollar haben die Top Ten zusammen eingespielt – angeführt von einem Neustart, der zeigt, wie unterschiedlich das DC-Universum inzwischen tickt.

Die bisherige Nummer eins, die Dokumentation „You Can See Everything” über Elizabeth Holmes, muss sich mit Platz zwei begnügen. Dahinter tummeln sich gleich mehrere Neueinsteiger und ein paar altbekannte Gesichter aus den vergangenen Wochen – darunter ein Genre-Dauerbrenner, der seit Jahren nicht von der Chartliste verschwinden will.

„Clayface” materialisiert sich an der Spitze

„Clayface” ist der dritte Film im neuen DC-Universum von DC Studios und Teil des Auftaktkapitels „Gods and Monsters” – nach „Superman” und „Supergirl” diesmal aber bewusst kein strahlender Heldenfilm, sondern ein blutiger Body-Horror. James Watkins (bekannt für „Speak No Evil”) inszeniert nach einem Drehbuch von Mike Flanagan und Hossein Amini die Geschichte von Matt Hagen, einem aufstrebenden Schauspieler, der nach einem Angriff zur wandelbaren Tonmasse wird. Tom Rhys Harries spielt die Doppelrolle Hagen/Clayface, an seiner Seite stehen Naomi Ackie, Max Minghella, Eddie Marsan und David Dencik.

Der Einstand überzeugt: An seinem Startwochenende spielte „Clayface” allein in den USA rund 24,00 Millionen Dollar ein, weltweit kommen noch einmal knapp 19 Millionen Dollar dazu – macht zusammen etwa 43,00 Millionen Dollar für den ersten Umlauf. Für einen bewusst kleiner und dunkler angelegten DCU-Ableger ist das ein überzeugender Start und ein Signal, dass das von James Gunn und Peter Safran geführte Universum auch jenseits der großen Team-Filme funktioniert.

Der Rest der Top 10: Neueinsteiger und ein Zombie-Dauerbrenner

Gleich hinter der Doku reiht sich mit „Wildwood” ein weiterer Neueinsteiger ein: Das Familienabenteuer startet mit rund 11,6 Millionen Dollar auf Platz drei und zeigt, dass neben Horror auch handfeste Genre-Unterhaltung für Familien beim US-Publikum zieht. Etwas weiter unten hält sich „Street Fighter” mit weiteren 8,60 Millionen Dollar auf Platz vier bemerkenswert stabil und hat inzwischen die Marke von 46,94 Millionen Dollar an den heimischen Kinokassen überschritten – für die Videospiel-Verfilmung ein ordentlicher Lauf über mehrere Wochen.

Ganz hinten in den Top Ten hält sich mit Rang zehn ausgerechnet der Dauerbrenner der Woche: „Resident Evil” spielt zwar nur noch 3,00 Millionen Dollar an einem einzelnen Wochenende ein, hat sich damit aber bereits auf rund 153,68 Millionen Dollar in den USA hochgearbeitet – weltweit steht die Zombie-Neuauflage sogar schon bei über 364 Millionen Dollar. Für eine Reihe, die seit über zwei Jahrzehnten zuverlässig Genre-Fans ins Kino lockt, ist das ein weiteres Kapitel einer ungewöhnlich langen Kinolaufzeit.

Pos Film Wochenende Gesamt
1 Clayface 24,00 Mio. $ 24,00 Mio. $
2 You Can See Everything 19,50 Mio. $ 45,15 Mio. $
3 Wildwood 11,00 Mio. $ 11,00 Mio. $
4 Street Fighter 8,60 Mio. $ 46,94 Mio. $
5 Wicker 5,75 Mio. $ 5,75 Mio. $
6 Other Mommy 3,85 Mio. $ 51,53 Mio. $
7 Sense and Sensibility 3,40 Mio. $ 13,68 Mio. $
8 Whalefall 3,20 Mio. $ 14,07 Mio. $
9 Verity – Dunkle Geheimnisse 3,06 Mio. $ 71,53 Mio. $
10 Resident Evil 3,00 Mio. $ 153,68 Mio. $

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