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„Ich verstehe das“: John Cena erklärt, warum „Peacemaker“ bei James Gunn hinten anstehen muss

John Cena hat Verständnis dafür, dass „Peacemaker“ für James Gunn gerade keinen Vorrang hat: Erst kämen die wertvollsten DC-Marken wie Superman und Batman. Was das für eine dritte Staffel bedeutet.

Oliver Trebes Von Oliver Trebes · 12.03.2026 ·Aktualisiert 12.10.2026 ·5 Min. Lesezeit
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„Ich verstehe das“: John Cena erklärt, warum „Peacemaker“ bei James Gunn hinten anstehen muss
Warner Bros.

John Cena rechnet nicht damit, dass „Peacemaker” bei James Gunn gerade oben auf der Liste steht – und er hat Verständnis dafür. Im Podcast „Happy Sad Confused” von Josh Horowitz sagte der Darsteller von Christopher Smith, Gunn dürfe als Co-Chef von DC Studios inzwischen mit „einer ganzen Kiste voller Spielzeug” spielen und müsse sich zuerst um die wertvollsten Figuren kümmern. Gemeint sind Superman, Batman und Wonder Woman. Eine dritte Staffel bleibt damit weiter ohne Perspektive.

Was John Cena über die Zukunft von Peacemaker sagt

Auf die Frage, ob das Publikum Peacemaker zum letzten Mal gesehen habe, antwortete Cena ausweichend: „Da muss ein anderer Typ auf diesem Stuhl sitzen.” Gemeint war offenbar Gunn, der die Serie als Schöpfer, Autor und Showrunner verantwortet. Seit dem Ende der Dreharbeiten zur zweiten Staffel habe er das Kostüm nicht mehr getragen. Gunn habe er aber zugesagt, den Helm so lange aufzusetzen, wie der ihn brauche: „Er macht mich zu einem besseren Darsteller, deshalb bin ich gern in seiner Nähe.”

Den Grund für die Funkstille sieht Cena in Gunns neuer Rolle. Als der „Peacemaker” schrieb, habe er bei DC nur eine Truppe zum Spielen gehabt, die Suicide Squad – und während der Pandemie schlicht Zeit. Heute sei das anders: „Jetzt darf er mit einer ganzen Kiste voller Spielzeug spielen, und weil man die ganze Kiste bekommt, muss man sich zuerst um die wirklich wertvollen kümmern – das verstehe ich.” Er selbst sei nicht in einer Führungsposition, „aber wenn ich es wäre, würde ich diese Züge auch zuerst machen. Das ist in Ordnung.”

An Gunns Rolle hat sich zuletzt nichts geändert: Nach dem Abschluss der Fusion von Paramount und Warner Bros. Discovery führen er und Peter Safran DC Studios auch im neuen Skydance-Konzern weiter, wie wir berichtet haben. Cenas Einschätzung ist deshalb weniger eine Absage als eine nüchterne Beschreibung der Reihenfolge – und die setzt das Kino an die erste Stelle.

Was zuvor über Staffel 3 bekannt war

Zur Erinnerung: Der Cliffhanger der zweiten Staffel von „Peacemaker” hat die Community geschockt. Frank Grillos Rick Flag Sr. sperrte den von John Cena gespielten Anti-Helden in das Metahuman-Gefängnis Salvation ein, während der Rest der 11th Street Kids die neue Truppe Checkmate gründete. Schauspielerin Jennifer Holland, die Emilia Harcourt verkörpert und mit James Gunn verheiratet ist, hatte im März Hoffnung auf eine Fortsetzung gemacht.

Auf dem roten Teppich der 53. Saturn Awards sprach Holland mit MUSE TV über die Zukunft der Serie. Zunächst stellte sie klar, wie James Gunns DC-Universum grundsätzlich funktioniert:

Ich meine, bei DC ist im Moment eine Menge los. Das Schwierige daran ist, dass es viele miteinander verbundene Handlungsstränge gibt, viele Projekte laufen, und sie erzählen nicht zwangsläufig Geschichten, bei denen man alles sehen muss, um zu verstehen, was in der größeren Welt vor sich geht.

Holland deutete an, dass das Schicksal der Serie stark davon abhängt, was in anderen Projekten passiert, die den Cliffhanger aufgreifen könnten:

Aber gerade deswegen dreht sich das Potenzial von Staffel 3 von Peacemaker irgendwie um Dinge, die davor passieren könnten. Wir werden also sehen, was passiert.

Der Superman-Faktor und Lex Luthor

Bekannt ist, dass „Peacemaker” die Superman-Fortsetzung „Man of Tomorrow” vorbereitet. Das schurkische Duo hinter dem Gefängnis Salvation, Lex Luthor und Rick Flag Sr., übernimmt 2027 wichtige Rollen in dem Blockbuster. Gerüchten zufolge hat John Cenas Figur ihren nächsten großen Auftritt genau in diesem Film – offiziell bestätigt ist das nicht. Wird Peacemaker dort aus seinem Gefängnis befreit?

James Gunn selbst gab sich rund um das Finale geheimnisvoll. Damals erklärte er:

Nein, hier geht es um das breitere DCU und andere Geschichten, in denen sich das jetzt abspielen wird. Das heißt nicht, dass es keine geben wird. Ich möchte niemals nie sagen, aber im Moment, nein, es geht um die Zukunft des DCU. Es ist ein wichtiger Charakter.

Wann sehen wir die 11th Street Kids wieder?

Jennifer Holland bestätigte bei den Saturn Awards zudem, dass „Peacemaker” James Gunns absolutes Lieblingsprojekt im DCU bleibt. Allerdings zwingen ihn seine Pflichten als Co-Chef von DC Studios schon länger zu Abstrichen. So gab er die Drehbücher für die zweite Staffel von „Creature Commandos” ab und inszenierte bei seinem eigenen Lieblingsprojekt zuletzt nur noch drei Episoden.

Falls du auf eine dritte Staffel wartest, brauchst du also Geduld. Vor einer Rückkehr zu den 11th Street Kids steht für Gunn „Man of Tomorrow” im Sommer 2027 – und John Cenas Worte legen nahe, dass auch danach erst die großen Namen an der Reihe sind. Eine offizielle Entscheidung über eine dritte Staffel gibt es bislang nicht.

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