DCU-Enthüllung: Peacemaker ist James Gunns Lieblingskind
Seine Ehefrau packt aus: Obwohl er das gesamte DCU leitet, hat James Gunn einen Favoriten. Warum Peacemaker sein Lieblingsprojekt ist und wie es nach dem brutalen Cliffhanger weitergeht.
Als Co-CEO der DC Studios zieht James Gunn aktuell die Strippen für das neue Filmuniversum. Egal ob bei Serien wie „Lanterns” und „Creature Commandos” oder bei kommenden Kino-Blockbustern wie The Batman: Part 2 (2026) und „Superman” - Gunn hat überall seine Finger im Spiel. Doch obwohl er die ganz großen Ikonen auf die Leinwand zurückbringt, schlägt sein Herz für einen ganz bestimmten Antihelden.
Auf den 53. Saturn Awards nahm Gunns Ehefrau Jennifer Holland, die in der Serie die Rolle der Emilia Harcourt spielt, den Preis für die Beste Superhelden-Fernsehserie stellvertretend für „Peacemaker” entgegen. Bei ihrer Dankesrede ließ sie eine kleine Bombe platzen und bestätigte, dass die brutale Action-Comedy Gunns heimliches Lieblingsprojekt ist.
Ich habe ein kleines Fenster zu James Gunns Seele. Ich möchte nur etwas sagen, wovon ich weiß, dass er es nicht zugeben würde, genauso wenig wie ein Elternteil zugeben würde, ein Lieblingskind zu haben. Ich weiß, dass 'Peacemaker' sein Lieblingskind ist. Das ist die Wahrheit; er wird es leugnen, wenn du ihn jemals bittest, es zu bestätigen, aber es ist wahr.
Laut Holland trägt „Peacemaker” so stark Gunns Handschrift wie kein anderes Projekt. Die Serie vereint seinen typischen Mix aus düsterem, schrägem und teils ekligem Humor mit einer warmen, zutiefst menschlichen Geschichte über echte zwischenmenschliche Verbindungen.
Bei der Preisverleihung ließ die HBO Max-Produktion übrigens gewaltige Konkurrenz hinter sich. Die Serie schlug hochkarätige Titel wie „Daredevil: Born Again”, „Invincible”, The Sandman (2022), „Ironheart” und „Gen V”. Holland und Hauptdarsteller John Cena gingen bei den individuellen Schauspielpreisen zwar leer aus, doch der Triumph als beste Serie dürfte definitiv darüber hinwegtrösten.
Vom Außenseiter zum DC-Diamanten
Dass der friedenstiftende Söldner Gunn enorm wichtig ist, bestätigte der Regisseur bereits selbst. In einer Presserunde via IGN nach dem Finale der Serie erklärte er seine Strategie für die DC Studios: Er will nicht nur die etablierten Größen stärken, sondern ganz gezielt unbekanntere Charaktere nehmen und aus ihnen echte Diamanten formen.
Wie geht es im DCU weiter?
Falls du nach dem explosiven Cliffhanger der zweiten Staffel auf schnelle Antworten hoffst, müssen wir dich leider enttäuschen. Am Ende saß Peacemaker im interdimensionalen Metamenschen-Gefängnis 'Salvation' fest. Rick Flag Sr. (gespielt von Frank Grillo) hatte sich zuvor mit Lex Luthor (Nicholas Hoult) verbündet und sich so für den Mord an seinem Sohn in „The Suicide Squad” gerächt.
Gunn erteilte einer direkten dritten Staffel vorerst eine Absage. Der Twist am Ende sei stattdessen der Wegbereiter für andere kommende Handlungsstränge im Franchise:
Nein, hier geht es um das breitere DCU und andere Geschichten, in denen sich das [das Ende von Staffel 2] gerade abspielen wird. [...] Das bedeutet nicht, dass es das nie geben wird. Aber im Moment, nein. Es geht um die Zukunft des DCU.
Ein unbestätigtes Gerücht könnte jedoch für Klarheit sorgen. Angeblich feiert John Cenas Charakter bereits nächstes Jahr in dem kommenden Kinofilm „Man of Tomorrow” seine direkte Rückkehr. Dass „Peacemaker” als einzige Marke komplett aus dem alten DCEU übernommen wurde, beweist in jedem Fall, wie viel Vertrauen James Gunn in sein gnadenloses Lieblingskind investiert.
- Titel
- Man of Tomorrow
- Start
- 08.07.2027
- Regisseur/in
- James Gunn
- Drehbuch
- James Gunn
- Franchise / Filmreihe(n)