Wonder Woman: Diana Prince, ihre Filme und die Zukunft im DCU

Wonder Woman: Diana Prince, ihre Filme und die Zukunft im DCU Warner Bros.
scifiscene.de bei Google bevorzugen

Wonder Woman alias Diana Prince ist Amazone, Zeus-Tochter und Justice-League-Heldin. Hier findest du ihre Filme in der richtigen Reihenfolge und den aktuellen Stand zum DCU-Reboot.

Wonder Woman wurde von William Moulton Marston und H.G. Peter geschaffen und hatte ihren ersten Auftritt in den All Star Comics #8 (Dez. 1941 - Jan. 1942). Sie ist die Tochter von Zeus und der Amazonenkönigin Hippolyta.

Auf einen Blick

Wer ist Wonder Woman? Diana Prince, Amazonenprinzessin von der Insel Themyscira und Tochter des Zeus. Sie zählt neben Superman und Batman zur „Trinity”, den drei bekanntesten Held:innen von DC.

In welcher Reihenfolge schaue ich die Filme? Chronologisch beginnt Dianas Geschichte im Ersten Weltkrieg (Wonder Woman, 2017), führt über Wonder Woman 1984 und mündet in Batman v Superman: Dawn of Justice und Justice League. Die Reihenfolge steht in der Tabelle weiter unten.

Kommt ein Wonder Woman 3? Nein. Das Sequel mit Gal Gadot wurde nach dem DC-Neustart gestrichen. Stattdessen plant James Gunns DCU einen neuen Wonder-Woman-Film mit neuer Hauptdarstellerin.

Wer spielt die neue Wonder Woman? Das steht noch nicht fest. Gal Gadot kehrt nicht zurück, die Rolle wird neu besetzt.

Wonder Woman: Origin Story

Da Zeus mit Hera verheiratet war und sie alle unehelichen Kinder von Zeus tötete, wurde die Herkunft von Diana über Jahre hinweg geheim gehalten. Um sie zu schützen, erschuf Hippolyta die Legende, sie hätte Diana aus Ton geformt. Während ihrer Ausbildung bei Ares zeigte die Amazonenprinzessin Gnade und Mitgefühl, Eigenschaften, auf der ihre Moral später basieren sollte.

Diana wuchs auf Themyscira auf, einer verborgenen Insel. Auf ihr bewachen die Amazonen die Büchse der Pandora. Als Wonder Woman trägt sie die Aigis-Armbänder, die aus Fragmenten des Schildes Aigis der Athene hergestellt wurden. Sie sind unzerstörbar und dienen Diana als Kraftquelle und für die Abwehr von Angriffen. Mit den Armbändern kann sie Zeus' Blitze erzeugen und auf Gegner schleudern.

Zu ihrer Ausrüstung gehört auch das Lasso der Wahrheit, welches aus dem Gürtel der Urmutter Gaia hergestellt wurde und unzerstörbar ist. Jeder Gegner, der vom Lasso umschlungen ist, ist gezwungen, die Wahrheit zu sagen.

Wonder Woman: Alle Filme in der chronologischen Reihenfolge

Wonder Woman ist die erste DC Superheldin, die im DC Extended Universe ihren eigenen Solo-Film bekam. Die chronologische Reihenfolge der Filme, in denen Wonder Woman auftritt, entspricht nicht der Reihenfolge, in der die Filme erschienen sind. Hier findest du die richtige Reihenfolge ihrer Auftritte in den Filmen und im DCEU.

Wonder Woman Filmreihe: Chronologische Reihenfolge und Boxoffice

Die Wonder Woman Filmreihe befindet sich derzeit auf Platz 110 der erfolgreichsten Filmreihen.

  • Einnahmen
  • Grafik
Jahr Film Einspielergebnisse Weltweit
2017 Wonder Woman 823.97 Millionen US Dollar
2021 Wonder Woman 1984 169.60 Millionen US Dollar
1974 Wonder Woman 0.00 US Dollar
Einspielergebnis

993.57 Millionen US Dollar

Erhebungszeitraum

27. August 2026

Quelle

Box Office Mojo

Wonder Woman (1974)

Der Film aus dem Jahr 1974 ist ein US-amerikanischer Fernsehfilm, der auf der gleichnamigen Figur aus den DC-Comics basiert, unter der Regie von Vincent McEveety und mit Cathy Lee Crosby in der Hauptrolle. Der Film diente als Pilotfilm für eine mögliche Fernsehserie, die von ABC in Erwägung gezogen wurde. Im Gegensatz zu den Comics stellte der Film die Hauptfigur als eine Art James-Bond-Superspionin dar, ohne viele der bekannten Elemente der Comicserie zu übernehmen. Die Einschaltquoten waren "respektabel, aber nicht überwältigend", so dass ABC sich gegen die Serie entschied.

Stattdessen entwickelten Warner Brothers und ABC eine andere Version von Wonder Woman, die sich stärker an der traditionellen Darstellung der Figur orientierte, wie sie von William Moulton Marston geschaffen worden war. Diese Neuorientierung führte 1975 zur Premiere von "The New Original Wonder Woman" mit Lynda Carter in der Hauptrolle, aus der schließlich die Fernsehserie Wonder Woman hervorging. Im Film von 1974 verfolgt Wonder Woman, die Assistentin des Regierungsagenten Steve Trevor, den Bösewicht Abner Smith, der einen Satz Codebücher mit geheimen Informationen über US-Regierungsagenten gestohlen hat. Sie muss sich gegen Smiths Helfer, den attraktiven, aber gefährlichen George und eine abtrünnige Amazone namens Ahnjayla durchsetzen, wobei ein kurzes Duell zwischen Wonder Woman und Ahnjayla die einzige nennenswerte Actionsequenz des Films darstellt.

Wonder Woman (2017)

Wonder Woman” aus dem Jahr 2017 ist ein Superheldenfilm von Regisseur Patty Jenkins. Der Film erzählt die Geschichte von der Amazonenprinzessin Diana Prince, die auf einer verborgenen Insel namens Themyscira aufgewachsen ist. Als der Pilot Steve Trevor auf ihrer Insel abstürzt und von Diana gerettet wird, erfährt sie vom 1. Weltkrieg, der außerhalb ihrer Heimat tobt.

Diana beschließt, mit Steve Trevor die Insel zu verlassen, um den Krieg zu beenden und die Menschheit zu retten. Sie reist mit Steve nach Europa und kämpft gegen die deutschen Truppen, die von General Erich Friedrich Wilhelm Ludendorff (Danny Houston) und Isabel Maru alias Doctor Poison (Elena Anaya) angeführt werden.

Gemeinsam mit Steve kämpft sie gegen Ares, den Gott des Krieges, der versucht, die Welt in Chaos und Zerstörung zu stürzen. Mit ihrem unerschütterlichen Glauben an die Kraft der Liebe muss Diana sich den tödlichen Schrecken eines Krieges stellen und lernen, was es bedeutet, eine Superheldin zu sein.

Wonder Woman 1984

Wonder Woman 1984” wurde oft verschoben, erschien im Dezember 2020 und wurde von Patty Jenkins in Szene gesetzt. Die Handlung des Films spielt im Jahr 1984 und Diana Prince arbeitet in Washington.

Dort trifft sie auf die Wissenschaftlerin Barbara Ann Minerva (Kristen Wiig), die von einem magischen Artefakt besessen ist, das ihr übermenschliche Fähigkeiten verleiht und sie zu Cheetah werden lässt. Mit jedem erfüllten Wunsch an den Traumstein verliert sie ihre Menschlichkeit und wird zunehmend rücksichtsloser.

Gleichzeitig taucht der Geschäftsmann Maxwell Lord (Pedro Pascal) auf, der alles dafür tut, das Artefakt ebenfalls zu bekommen. Diana muss sich gegen beide Schurken behaupten und herausfinden, wie sie das Artefakt zerstören und die Welt retten kann.

Batman v Superman: Dawn of Justice

In „Batman v Superman: Dawn of Justice” wird Metropolis zerstört und Lex Luthor schmiedet einen dunklen Plan, damit Batman und Superman sich gegenseitig auslöschen. Diana Prince arbeitet als Antiquitätenhändlerin und sucht nach einem Bild von sich selbst aus dem Ersten Weltkrieg, dass sie mit Steve Trevor und einer Gruppe von Soldaten zeigt.

Nach einem Treffen mit Bruce Wayne erhält sie Zugang zu Akten über Meta-Menschen, darunter auch eine Akte über ihre eigene mysteriöse Herkunftsgeschichte. Als sieht, wie Doomsday die Stadt verwüstet, kämpft sie an der Seite von Batman und Superman gegen das von Lex Luthor erschaffene Monster.

Justice League

Justice League” aus dem Jahr 2017 ist ein Superheldenfilm von Regisseur Zack Snyder. Im Film schließen sich die DC Superhelden zusammen, um die Welt vor einer außerirdischen Bedrohung zu retten.

Nachdem Superman (Henry Cavill) gestorben war, versucht Steppenwolf die Kontrolle über die Erde zu übernehmen. Batman und Wonder Woman stellen eine Gruppe von Superhelden zusammen, darunter The Flash, Aquaman und Cyborg, um sich gegen Steppenwolf und seine Armee von Paradämonen zu stellen.

Wonder Woman 3, der DCEU-Abschied und der Neustart im DCU

Ende 2022 übernahmen James Gunn und Peter Safran die Leitung der DC Studios – und mit ihnen kam die Kehrtwende. Das lange geplante „Wonder Woman 3” mit Regisseurin Patty Jenkins und Gal Gadot wurde gestrichen, und das DC Extended Universe lief aus. Gal Gadots Diana Prince war zuletzt nur noch in Kurzauftritten in den DCEU-Abschlussfilmen „The Flash” und „Shazam! Fury of the Gods” (beide 2023) zu sehen.

Seit 2025 baut Gunn mit „Superman” ein komplett neues Filmuniversum auf, die DCU-Ära „Gods and Monsters”. Für Diana bedeutet das einen echten Neuanfang: Gal Gadot kehrt nicht zurück, die Rolle wird neu besetzt. Wer die neue Wonder Woman spielt, ist noch offen – bestätigt ist bislang niemand.

Ein neuer Wonder-Woman-Kinofilm ist offiziell in Arbeit. Das Drehbuch schreibt Ana Nogueira, die auch „Supergirl” für die DCU verfasst hat; laut Variety treibt das Studio das Projekt mit Priorität voran. Einen Kinostart hat Warner Bros. noch nicht genannt – realistisch gilt ein Start ab 2027. Parallel entwickelt DC mit Paradise Lost eine HBO-Serie, ein auf Themyscira angesiedeltes Amazonen-Prequel im Stil von Game of Thrones; das Projekt durchlief mehrere Entwicklungsphasen und Personalwechsel.

Das ist noch offen. Fest steht: Gal Gadot kehrt nicht zurück. James Gunns DC Studios wollen die Rolle für den neuen Wonder-Woman-Film neu besetzen, eine offizielle Entscheidung gibt es aber noch nicht.

Nein. Das geplante „Wonder Woman 3“ mit Gal Gadot und Regisseurin Patty Jenkins wurde nach der Übernahme der DC Studios durch James Gunn und Peter Safran Ende 2022 gestrichen. Stattdessen entsteht ein kompletter Neustart mit neuer Hauptdarstellerin.

Chronologisch nach Handlung: zuerst „Wonder Woman“ (spielt im Ersten Weltkrieg), dann „Wonder Woman 1984“, anschließend „Batman v Superman: Dawn of Justice“ und „Justice League“. Nach Erscheinungsdatum kam Batman v Superman (2016) zuerst.

Ja. In den DC-Comics und in den Filmen ist Diana die Tochter von Zeus und der Amazonenkönigin Hippolyta. Lange galt die Legende, Hippolyta habe sie aus Ton geformt – ihre wahre Herkunft wurde geheim gehalten.

Diana besitzt übermenschliche Kraft, Schnelligkeit und Ausdauer. Ihre wichtigsten Ausrüstungsstücke sind das unzerstörbare Lasso der Wahrheit, das jeden zur Wahrheit zwingt, und ihre Armbänder, mit denen sie Angriffe abwehrt.

Bei Google bevorzugen scifiscene.de bei Google bevorzugen Lege uns als bevorzugte Quelle fest – und sieh unsere Sci-Fi-News bei Google-Suchen ganz oben. Jetzt bevorzugen