Marvel / MCU

„Sie haben mich nicht gelassen“: Michael Douglas wollte als Hank Pym nach zwei „Ant-Man“-Filmen sterben

Michael Douglas hat Marvel gebeten, seine Figur Hank Pym nach dem zweiten „Ant-Man“-Film sterben zu lassen. Das Studio lehnte ab – im Podcast „Happy Sad Confused“ erzählt er, warum er überhaupt zum MCU kam.

Oliver Trebes Von Oliver Trebes · ·2 Min. Lesezeit
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„Sie haben mich nicht gelassen“: Michael Douglas wollte als Hank Pym nach zwei „Ant-Man“-Filmen sterben
Disney

Michael Douglas hätte das Marvel Cinematic Universe gern schon nach zwei Filmen verlassen. Im Podcast „Happy Sad Confused” bestätigte der Oscar-Preisträger, dass er Marvel gebeten hatte, seine Figur Hank Pym sterben zu lassen. Das Studio lehnte ab: „Ich wäre nach dem zweiten Film getötet worden, aber sie haben mich nicht gelassen”, sagte Douglas.

Gastgeber Josh Horowitz hatte ihn gefragt, ob an den Berichten über seinen Ausstiegswunsch etwas dran sei. Douglas bejahte – und schob mit einem Augenzwinkern nach, wie es zu seiner Marvel-Karriere überhaupt kam und warum er sie nicht so schnell wieder loswurde.

Neugier auf den Greenscreen

Mit Comic-Liebe hatte die Zusage nichts zu tun. „Ich sagte: Ich habe noch nie einen Greenscreen-Film gemacht”, erzählte Douglas. Er habe seinen Agenten gesagt, er wolle einmal ausprobieren, wie so ein Dreh funktioniert – nur eine grüne Wand, und hinterher zeige man ihm Bilder davon, wie alles aussehen wird. Sein Fazit fiel trocken aus: „Das ist hartes Schauspiel, Mann.”

An seinen Kollegen lag es nicht. Paul Rudd sei ein wunderbarer Schauspieler gewesen, das Ensemble eine reizende Truppe, so Douglas – „aber dann kommst du da nicht mehr raus”. Dabei scherzte er über das Kleingedruckte in seinem Marvel-Vertrag.

Vier Auftritte als Hank Pym

Douglas spielte Hank Pym erstmals 2015 in „Ant-Man”: den Wissenschaftler, der den Schrumpfanzug erfunden hat und ihn an Scott Lang alias Paul Rudd weitergibt. Der Film hat bis heute weltweit rund 519 Millionen Dollar eingespielt. Statt nach der Fortsetzung „Ant-Man and the Wasp” von 2018 auszusteigen, kehrte Douglas 2019 in „Avengers: Endgame” und 2023 in „Ant-Man and the Wasp: Quantumania” zurück. Dazu lieh er der Figur in der Animationsserie „What If…?” die Stimme.

Ganz neu ist der Wunsch nicht. Schon 2024 hatte Douglas in der US-Talkshow „The View” erzählt, er habe sich für den dritten Film einen ernsthaften Filmtod gewünscht – mit allen Effekten, etwa indem Pym auf Ameisengröße schrumpft und explodiert. Damals sagte er auch, er glaube nicht, dass er für einen vierten Film zurückkehre. Ob und wann Hank Pym im MCU noch einmal auftaucht, lässt auch das neue Gespräch offen.

Wer die Reihe noch einmal in der richtigen Reihenfolge sehen will, findet alle Filme in unserem Überblick zu den Ant-Man-Filmen.

Ja. Im Podcast „Happy Sad Confused” bestätigte Douglas, dass er Marvel gebeten hatte, Hank Pym nach dem zweiten „Ant-Man”-Film sterben zu lassen. Das Studio lehnte ab.

In „Ant-Man” (2015), „Ant-Man and the Wasp” (2018), „Avengers: Endgame” (2019) und „Ant-Man and the Wasp: Quantumania” (2023). In der Serie „What If…?” sprach er die Figur.

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