Spider-Man: Brand New Day – alle Box-Office-Rekorde im Überblick
„Spider-Man: Brand New Day“ hat den Allzeit-Domestic-Rekord von „Star Wars: Das Erwachen der Macht“ geknackt und baut ihn jetzt bei 944,5 Millionen Dollar weiter aus. Alle Zahlen im Überblick, laufend aktualisiert.
Der wichtigste Marvel-Film des Jahres hat in Nordamerika den größten Kinostarttag der Geschichte hingelegt: 168 Millionen US-Dollar am Freitag, dem 31. Juli 2026. Damit ist der bisherige Rekord von „Avengers: Endgame" (157,4 Millionen Dollar aus dem Jahr 2019) gefallen. Seitdem ist eine Bestmarke nach der anderen gefallen – dieser Artikel führt alle Zahlen zusammen und wird laufend fortgeschrieben.
Angelaufen war „Spider-Man: Brand New Day" bereits am Mittwoch, dem 29. Juli, in Deutschland, China und weiteren Märkten. Schon dort setzte der Film Bestmarken – der chinesische Start war der stärkste eines US-Superheldenfilms seit sieben Jahren. Hier stehen alle Zahlen zum Rekordstart.
Update vom 20. September: Der Allzeit-Rekord ist gefallen – und wächst weiter
Der lange angekündigte Rekord ist gefallen: Nach 47 Kinotagen hat „Spider-Man: Brand New Day" mit 936,773 Millionen Dollar den nordamerikanischen Allzeit-Rekord von „Star Wars: Das Erwachen der Macht" (936,6 Millionen Dollar) übertroffen – und ist damit offiziell der erfolgreichste Film der nordamerikanischen Kinogeschichte, unbereinigt um die Inflation. Hollywood Reporter, Variety und Deadline bestätigten den Sprung übereinstimmend.
Am Wochenende vom 18. bis 20. September legte der Film im siebten Wochenende weitere 6,5 Millionen Dollar nach (minus 23 Prozent) und baut den neuen Rekord damit auf inzwischen 944,5 Millionen Dollar in Nordamerika aus – gut acht Millionen Dollar vor dem alten Bestwert. Weltweit steht „Brand New Day" inzwischen bei rund 2,46 Milliarden Dollar und hält weiterhin Platz 3 der ewigen Weltweit-Bestenliste, hinter „Avatar" (2,9 Milliarden Dollar) und „Avengers: Endgame" (rund 2,8 Milliarden Dollar).
Update vom 13. September: Chartspitze verloren, Allzeit-Rekord in Reichweite
Nach sechs Wochenenden an der Spitze der US-Kinocharts muss „Spider-Man: Brand New Day" den ersten Platz abgeben: Der Neustart „Zauberhafte Schwestern 2" (im Original „Practical Magic 2") mit Sandra Bullock und Nicole Kidman übernimmt mit 30 Millionen Dollar die Führung. Trotzdem bleibt Spider-Man das eigentliche Zahlenspiel des Wochenendes: Mit weiteren 8,4 Millionen Dollar steht der Film in Nordamerika jetzt bei 935,2 Millionen Dollar – und damit so knapp am Allzeit-Rekord von „Star Wars: Das Erwachen der Macht" (936,6 Millionen Dollar), dass er ihn schon in den kommenden Tagen unterbieten dürfte. Laut Hollywood Reporter ist „Brand New Day" damit schon jetzt der erfolgreichste Nordamerika-Start unter den Marvel-Filmen, deutlich vor „Avengers: Endgame" (858,4 Millionen Dollar).
Weltweit steht der Film mittlerweile bei rund 2,42 Milliarden Dollar und hält damit weiterhin Platz 3 der ewigen Weltweit-Bestenliste – hinter „Avatar" (2,9 Milliarden Dollar) und „Avengers: Endgame" (rund 2,8 Milliarden Dollar). Bis zum Sprung auf Platz 2 fehlen noch rund 380 Millionen Dollar.
Update vom 6. September: über 900 Millionen Dollar in Nordamerika, Nummer 3 der Welt
Am Labor-Day-Wochenende (4. bis 7. September) bleibt „Spider-Man: Brand New Day" zum sechsten Mal in Folge an der Spitze der US-Kinocharts: Über das verlängerte Wochenende kommen weitere rund 22 Millionen Dollar dazu, der Nordamerika-Gesamtstand liegt jetzt über 900 Millionen Dollar – laut Variety hat der Film diese Marke so schnell erreicht wie kein anderer zuvor. Bis Montag soll der Gesamtstand laut Branchenschätzungen bei rund 922 Millionen Dollar liegen, nur noch 14 Millionen Dollar entfernt vom bisherigen Rekordhalter „Star Wars: Das Erwachen der Macht" (936,6 Millionen Dollar). Schon am kommenden Wochenende dürfte Tom Hollands Spider-Man damit zum erfolgreichsten Film der nordamerikanischen Kinogeschichte aufsteigen, unbereinigt um die Inflation.
Weltweit hat der Film die nächste Bestmarke bereits am 1. September geknackt: Mit inzwischen rund 2,33 Milliarden Dollar hat „Brand New Day" „Avatar: The Way of Water" (ebenfalls rund 2,33 Milliarden Dollar) als Nummer 3 der ewigen Weltweit-Bestenliste abgelöst – hinter „Avatar" (2,9 Milliarden Dollar) und „Avengers: Endgame" (2,7 Milliarden Dollar). Damit ist der Film der erste Nicht-Disney-Titel seit Jahren in den Top 3 der Kinogeschichte. Branchenbeobachter rechnen für den kompletten Kinolauf mit einem Endstand zwischen 2,5 und 2,7 Milliarden Dollar weltweit.
Update vom 30. August: zweiterfolgreichster Nordamerika-Film der Kinogeschichte
Zum fünften Mal in Folge steht „Spider-Man: Brand New Day" an der Spitze der US-Kinocharts: Am Wochenende vom 28. bis 30. August kamen weitere 22,2 Millionen Dollar dazu, der Nordamerika-Gesamtstand liegt jetzt bei 891,5 Millionen Dollar. Damit hat der Film „Avengers: Endgame" (858,4 Millionen Dollar) endgültig hinter sich gelassen und ist – nach „Star Wars: Das Erwachen der Macht" mit 936,6 Millionen Dollar – der zweiterfolgreichste Nordamerika-Film der Kinogeschichte.
Auch weltweit rückt „Brand New Day" weiter vor: Mit inzwischen 2,332 Milliarden Dollar zieht der Film an „Ne Zha 2" (2,27 Milliarden Dollar) und „Titanic" (2,26 Milliarden Dollar) vorbei auf Platz 4 der weltweiten Bestenliste – und liegt nur noch knapp hinter „Avatar: The Way of Water" (2,334 Milliarden Dollar) auf Platz 3. Zum Vergleich: Der stärkste Neustart des Wochenendes, „Coyote vs. ACME", kam auf 15,4 Millionen Dollar.
Update vom 23. August: dritthöchster Nordamerika-Film aller Zeiten
Mit weiteren 39 Millionen Dollar am vierten Wochenende bleibt „Spider-Man: Brand New Day" zum vierten Mal in Folge an der Spitze der US-Kinocharts – auch gegen den Neustart „Insidious: Out of the Further" (25 Millionen Dollar Startwochenende). Nach 24 Kinotagen steht der Film in Nordamerika bei 854,9 Millionen Dollar und ist damit erst der vierte Film der Geschichte, der die 800-Millionen-Marke im Heimatmarkt überschreitet. Wichtiger noch: Er hat „Spider-Man: No Way Home" beim Gesamteinspielergebnis überholt und ist damit – hinter „Star Wars: Das Erwachen der Macht" (rund 936 Millionen Dollar) und „Avengers: Endgame" (rund 858 Millionen Dollar) – der dritterfolgreichste Nordamerika-Film der Kinogeschichte.
Weltweit steht „Brand New Day" inzwischen bei 2,117 Milliarden Dollar (854,9 Millionen Dollar Nordamerika, 1,262 Milliarden Dollar international) und hat „Spider-Man: No Way Home" auch global abgelöst – als erfolgreichster Film in der Geschichte von Sony Pictures.
Update vom 15. August: die 2-Milliarden-Marke nach 17 Tagen
Rund zweieinhalb Wochen nach dem internationalen Kinostart hat „Spider-Man: Brand New Day" die 2-Milliarden-Dollar-Marke weltweit überschritten – nach 17 Tagen seit dem Start am 29. Juli und damit als zweitschnellster Film der Geschichte hinter „Avengers: Endgame", der die Marke 2019 nach elf Tagen nahm. Der Film ist damit erst der achte in der Geschichte des Kinos, der die 2-Milliarden-Dollar-Marke jemals geknackt hat – und der erste im Spider-Man-Franchise seit Sam Raimis Reihe aus dem Jahr 2002.
Update vom 10. August: größter Hollywood-Film aller Zeiten in Indien
Der nächste Rekord kommt aus Indien: Mit 10,6 Millionen Dollar am zweiten Wochenende steht „Spider-Man: Brand New Day" dort bei kumuliert 52,8 Millionen Dollar – und ist damit der erfolgreichste Hollywood-Film, der je in Indien gelaufen ist. Abgelöst hat er den bisherigen Bestwert von „Avatar: The Way of Water" (2022), und zwar nach gerade einmal elf Kinotagen. Angelaufen war der Film in Indien am 30. Juli, einen Tag vor dem US-Start.
Bemerkenswert ist das, weil Hollywood auf dem indischen Markt traditionell wenig zu melden hat: Auf ausländische Produktionen entfallen dort üblicherweise nur zehn bis 15 Prozent des Geschäfts, den Rest bestreiten einheimische Filme. Für die US-Studios läuft der Sommer 2026 in Indien allerdings ungewöhnlich gut – auch Christopher Nolans „Die Odyssee" und der Horrorfilm „Obsession" haben dort die Marke von einer Milliarde Rupien (rund zehn Millionen Dollar) genommen. Ob der Spitzenwert von Spider-Man noch weiter wächst, entscheidet sich am kommenden Wochenende: Dann starten mit „Batwara 1947" und „Awarapan 2" gleich zwei große indische Produktionen.
Update vom 8. August: bestes Zehn-Tage-Ergebnis der Kinogeschichte
Am Freitag, dem 7. August 2026, spielte „Spider-Man: Brand New Day" in Nordamerika weitere 43 Millionen Dollar ein. Sony rechnet daraus ein zweites Wochenende von rund 143 Millionen Dollar hoch – ein Rückgang von etwa 60 Prozent gegenüber dem Rekordstart. Damit bliebe der Film klar auf Platz eins der US-Kinocharts und hätte zugleich das drittbeste zweite Wochenende der Kinogeschichte hinter sich gebracht: Davor liegen nur „Star Wars: Das Erwachen der Macht" mit 149,2 Millionen Dollar aus dem Jahr 2015 und „Avengers: Endgame" mit 147,3 Millionen Dollar aus dem Jahr 2019. Sonys bisheriger Studio-Bestwert für ein zweites Wochenende stammte von „Spider-Man: No Way Home" mit 84,5 Millionen Dollar im Dezember 2021 – allerdings unter den besonderen Bedingungen des Pandemie-Winters, als kaum Konkurrenz in den Kinos lief.
Der eigentliche Rekord liegt aber woanders: Bis Sonntagabend soll der Film in Nordamerika bei 653 Millionen Dollar stehen. Das wäre das höchste Zehn-Tage-Ergebnis, das je ein Film auf dem nordamerikanischen Markt erreicht hat. Schon die 500-Millionen-Marke hatte „Brand New Day" nach sieben Kinotagen genommen und war damit schneller als „Avengers: Endgame", der acht Tage brauchte. Auf Platz zwei des Wochenendes folgt „Die Odyssee" von Christopher Nolan mit rund 30,5 Millionen Dollar im vierten Wochenende; der Film steht in Nordamerika bei 460,1 Millionen Dollar und hat am Donnerstag weltweit ebenfalls die Milliarde geknackt – nach „The Dark Knight" und „The Dark Knight Rises" ist es Nolans dritter Milliardenfilm. „Toy Story 5" kommt im achten Wochenende auf 470,5 Millionen Dollar in Nordamerika.
Update vom 5. August: die Milliarde nach sechs Tagen
Die Frage nach der Milliarde hat sich schneller erledigt als erwartet: Nach sechs Kinotagen hatte „Spider-Man: Brand New Day" weltweit die Milliarden-Marke überschritten – so schnell wie kein anderer Film außer „Avengers: Endgame", der 2019 nur drei Tage dafür brauchte. Am 5. August 2026 stand der Film bei 1,155 Milliarden Dollar, davon 449 Millionen Dollar in Nordamerika und 706,3 Millionen Dollar im übrigen Ausland.
Damit ist er nach nur sieben Tagen der erfolgreichste Kinofilm des Jahres 2026: Er zog an „Toy Story 5" vorbei, der seit seinem Start im Juni auf 1,067 Milliarden Dollar kommt. In Nordamerika knackte „Brand New Day" die 400-Millionen-Marke in vier Tagen – auch das ein Bestwert. Das Startwochenende steht mittlerweile endgültig bei 360 Millionen Dollar in Nordamerika, dem größten Kinostart der Geschichte, und bei 932 Millionen Dollar weltweit, dem zweitgrößten globalen Start überhaupt.
Auch die Wochentagsrekorde fallen reihenweise: Der Montag brachte 47 Millionen Dollar und löste damit „Black Panther" (2018, 40 Millionen Dollar) ab, der Dienstag 42 Millionen Dollar und damit den größten Dienstag der US-Kinogeschichte – der bisherige Bestwert lag bei rund 39 Millionen Dollar und stammte ebenfalls aus dem Spider-Man-Kosmos des Jahres 2019. Für das zweite Wochenende rechnet Deadline mit rund 144 Millionen Dollar, sollte der Film um 60 Prozent nachlassen; das wäre das drittbeste zweite Wochenende aller Zeiten.
Rekord-Freitag in den USA: 168 Millionen Dollar
In Nordamerika ist der Film am 31. Juli angelaufen – und hat dort auf Anhieb den größten Kinostarttag aller Zeiten hingelegt. Am Freitag kamen 168 Millionen US-Dollar aus 4.487 Kinos zusammen, die 72 Millionen Dollar aus den Vorabvorstellungen am Donnerstag eingerechnet. Der bisherige Rekordhalter „Avengers: Endgame" stand 2019 bei 157,4 Millionen Dollar. Rechnet man die Previews heraus, lagen beide Filme fast gleichauf: 96 Millionen Dollar für Spider-Man, 97,4 Millionen für Endgame.
Beim Startwochenende bleibt es spannend. Sony selbst kalkuliert vorsichtig mit 325 Millionen Dollar für die ersten drei Tage – das wäre der zweitbeste Nordamerika-Start der Kinogeschichte hinter Endgame mit 357,1 Millionen. Andere Beobachter halten 350 Millionen und mehr für möglich, womit auch der Allzeitrekord fallen könnte. Entscheidend ist der Samstag: Kommt der Film über 105 Millionen Dollar, wird es für Endgame eng. Zum Vergleich: Endgame legte am Samstag um zwölf Prozent gegenüber dem reinen Freitag zu und verlor am Sonntag 17 Prozent.
Für Sony ist der Studio-Rekord ohnehin schon gebrochen – der bisherige Bestwert lag bei „Spider-Man: No Way Home" mit 260,1 Millionen Dollar Startwochenende. Für Regisseur Destin Daniel Cretton und für Zendaya ist es der stärkste Kinostart ihrer Laufbahn, für Tom Holland der zweitstärkste nach „Avengers: Endgame". Das Publikum vergab ein A-CinemaScore; laut den PostTrak-Befragungen kauften 33 Prozent der Zuschauer ihre Tickets erst am selben Tag – ein ähnlich hoher Laufkundschafts-Anteil wie seinerzeit bei „No Way Home" mit 35 Prozent. Premium-Formate machten 24 Prozent des Wochenendgeschäfts aus, 3D kam auf 17 Prozent.
China: der stärkste Superhelden-Start seit sieben Jahren
Der chinesische Ticketriese Maoyan taxierte den ersten Tag auf 37,4 Millionen US-Dollar (254 Millionen Yuan). Zum Vergleich: Kein Superheldenfilm aus Hollywood kam seit „Spider-Man: Far From Home" auch nur in die Nähe dieser Größenordnung – der startete 2019 mit 36 Millionen Dollar. Auf Platz zwei folgt mit deutlichem Abstand „Venom: The Last Dance", der 2024 an seinem ersten chinesischen Kinotag 9,4 Millionen Dollar einspielte.
Für den kompletten Lauf rechnet Maoyan mit rund 255 Millionen Dollar, der Konkurrenztracker Dengta geht sogar von mehr als 265 Millionen aus. Sollte der Film irgendwo in diesem Bereich landen, wäre es das beste China-Ergebnis eines Hollywood-Films seit „Avengers: Endgame" im Jahr 2019 – und damit auch mehr als „Avatar: The Way of Water" mit 246 Millionen Dollar. Der Vorverkauf lag bei 18,6 Millionen Dollar und war damit der beste eines importierten Films in den vergangenen drei Sommern.
465 Millionen Dollar: der größte Start des Jahres
Weltweit peilt der Film laut Branchenschätzungen ein Startwochenende von etwa 465 Millionen Dollar an. Das wäre der zweitgrößte globale Start, den Sony je hingelegt hat – übertroffen nur von „Spider-Man: No Way Home", der 2021 mit 600,5 Millionen Dollar begann. Der bisherige zweite Platz, „Spider-Man 3" mit 381,6 Millionen Dollar, wäre damit deutlich geschlagen.
Vor dem Start waren die Prognosen deutlich vorsichtiger ausgefallen: Das Marktforschungsinstitut NRG sah ein Nordamerika-Startwochenende von 195 Millionen Dollar, andere Beobachter hielten 250 Millionen für realistisch. Beide Werte hat der Film mit seinem ersten Tag bereits relativiert. Die nordamerikanischen Vorverkäufe hatten bei rund 80 Millionen Dollar gelegen und damit leicht über den 78 Millionen, die „No Way Home" vorweisen konnte. Für das internationale Geschäft ohne Nordamerika stehen etwa 270 Millionen Dollar im Raum.
Warum die Prognosen zurückhaltend waren
Die Zurückhaltung hatte Gründe. „No Way Home" traf 2021 auf ein Publikum, das nach der Pandemie zurück ins Kino drängte, und bot mit drei Spider-Men ein Ereignis, das sich so nicht wiederholen lässt. „Brand New Day" geht einen anderen Weg: Regisseur Destin Daniel Cretton, der die Reihe von Jon Watts übernommen hat, setzt weniger auf Größe als auf Tiefe – eine ernstere Liebesgeschichte, ein emotional aufgeladener Gegenspieler, ein Peter Parker nach dem Gedächtnisverlust der Welt. Die Netto-Produktionskosten liegen bei rund 225 Millionen Dollar.
Dazu kommt ein ungewöhnliches Format-Problem: Die IMAX-Säle sind in weiten Teilen der Welt von Christopher Nolans „Die Odyssee" belegt, die bereits über 600 Millionen Dollar eingespielt hat. Tom Hollands Spidey bekommt IMAX nur dort, wo Nolan nicht liegt – in China, Japan und Südkorea. Sony hat den Termin trotzdem nicht verschoben und setzt stattdessen auf die große Zahl konventioneller Säle und Premium-Formate. Aufgegangen ist die Rechnung offensichtlich.
Der Start in Deutschland
Deutschland gehört zur ersten Startwelle: Am Mittwoch, dem 29. Juli, lief der Film neben China auch in Argentinien, Brasilien, Frankreich, Italien, Mexiko, Spanien, Südkorea und Großbritannien an. Australien, Indien und Saudi-Arabien folgten am Donnerstag, Japan am Freitag, die USA am 31. Juli. Zur Einordnung des deutschen Potenzials: „Spider-Man: No Way Home" kam hierzulande auf 46,3 Millionen Dollar und gehörte damit zu den zehn stärksten Auslandsmärkten des Films.
Die Kritiken fallen freundlich aus – zuletzt standen 91 Prozent bei Rotten Tomatoes, der beste Wert eines MCU-Kinofilms seit fünf Jahren. Neben Holland und Zendaya sind Jacob Batalon, Jon Bernthal als Punisher, Mark Ruffalo als Hulk und Sadie Sink zu sehen. Die Milliarde hat der Film inzwischen längst geknackt – der nächste MCU-Kinofilm, „Avengers: Doomsday", startet am 16. Dezember 2026.
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