Star Trek: Strange New Worlds S4: Cowboys & neue Welten!
Sattle die Pferde! Star Trek: Strange New Worlds (2022) besinnt sich in der vierten Staffel auf seine Entdecker-Wurzeln und liefert einen wilden Western-Auftakt.
Sattle die Pferde und mach die Phaser feuerbereit! Am 23. Juli 2026 startet die vierte Staffel von „Star Trek: Strange New Worlds” auf Paramount+. Bevor die gefeierte Serie mit einer verkürzten, sechsteiligen fünften Staffel ihr großes Finale feiert, bekommen wir in den kommenden 10 Episoden noch einmal die volle Breitseite an galaktischen Abenteuern serviert. Und diesmal besinnt sich die Crew der USS Enterprise wieder auf ihr eigentliches Kernversprechen: die Erforschung fremder, neuer Welten.
Nachdem Staffel 3 mit massiven Genre-Experimenten bei den Fans für gemischte Gefühle sorgte, steuert Staffel 4 wieder klassisches Entdecker-Territorium an. Der erste Teaser-Trailer, der auf der CCXP in Mexiko enthüllt wurde, verspricht einen klaren Fokus auf echte Weltraumerkundung. Du darfst dich auf einen Dinosaurier-Planeten – womöglich die prähistorische Erde – und völlig neue Alien-Spezies freuen. Captain Christopher Pike (Anson Mount) macht die neue Marschrichtung per Voice-over unmissverständlich klar:
„Ich war schon immer geneigt, das Abenteuer zu suchen und Dinge zu erforschen, bei denen klügere Menschen lieber die Finger davon gelassen hätten.”
Cowboys und die Wiedergutmachung eines Fehltritts
Direkt zum Auftakt erwartet dich mit der Episode Valles Marineris ein waschechtes Western-Abenteuer. Captain Pike, Dr. Joseph M'Benga (Babs Olusanmokun) und Lieutenant La'an Nooien-Singh werfen sich in voller Montur auf den Pferderücken. Dieser Ausflug ist als cineastische Wiedergutmachung für eine der schwächsten Missionen aus Staffel 2 gedacht. Erinnerst du dich an Among the Lotus Eaters? Der extrem düstere Trip nach Rigel VII, bei dem das Trio durch die Energie eines radioaktiven Meteors sein Gedächtnis verlor, zündete beim Publikum nicht richtig. Der neue Cowboy-Ausflug verspricht nun genau die Energie und den Spaß, den wir bei diesem Außenteam bisher vermisst haben.
Gleichzeitig schlägt dieser Ritt eine brillante Brücke in die tiefe Historie des Franchise. Bereits im 1965 produzierten, aber ursprünglich von NBC abgelehnten Piloten The Cage wurde etabliert, dass Pike im kalifornischen Mojave aufwuchs und ein begeisterter Reiter ist. Die psychischen Bewohner von Talos IV zwangen ihn damals, jene gefährliche Mission auf Rigel VII erneut zu durchleben. Es ist exakt diese Detailverliebtheit, mit der „Star Trek: Strange New Worlds” seine Wurzeln ehrt.
Puppen-Wahnsinn und neue Führungsrollen
Doch keine Sorge: Wenn du die kreativen Ausraster – die sogenannten Big Swings – der Serie liebst, kommst du weiterhin voll auf deine Kosten. Das absolute Highlight? Eine auf der San Diego Comic-Con 2025 angekündigte Puppen-Episode, die in direkter Zusammenarbeit mit Jim Henson Productions entsteht! Paramount+ rückt diese wilden Experimente im Marketing zwar etwas in den Hintergrund, um nach der harschen Kritik an Staffel 3 und der Negativität rund um „Star Trek: Starfleet Academy” die Wogen zu glätten, doch sie bleiben ein essenzieller Teil der DNA der Serie. Zudem hat Rebecca Romijn bereits versprochen, dass ihre Lt. Commander Una Chin-Riley künftig deutlich mehr dieser spannenden Außenmissionen auf völlig unbekannte Planeten leiten wird.