Die Minions

Minions-Filme: Die richtige Reihenfolge aller 7 Teile

Sieben Filme, zwei Reihenfolgen: So schaust du die Minions-Filme von „Ich - Einfach unverbesserlich“ bis zum neuesten Teil richtig – mit Handlung, Bösewichten und Ausblick.

Oliver Trebes Von Oliver Trebes · ·Aktualisiert ·8 Min. Lesezeit
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Minions-Filme: Die richtige Reihenfolge aller 7 Teile
Illumination

Ich - Einfach unverbesserlich Filmreihe: Chronologische Reihenfolge und Boxoffice

Die Ich - Einfach unverbesserlich Filmreihe befindet sich derzeit auf Platz 13 der erfolgreichsten Filmreihen.

Einspielergebnis

6.15 Milliarden US Dollar

Erhebungszeitraum

06. November 2026

Quelle

Box Office Mojo

Sieben Kinofilme, zwei Erzählstränge und eine Zeitlinie, die in den 1920er Jahren beginnt: Wer die Minions-Filme in der richtigen Reihenfolge schauen will, muss sich zuerst entscheiden, ob er der Kinogeschichte oder der Handlung folgt. Seit ihrem ersten Auftritt in „Ich - Einfach unverbesserlich” (2010) gehören die Minions zu den bekanntesten Figuren des Animationskinos. Ursprünglich als tollpatschige Gehilfen des Superschurken Gru angelegt, wurden Kevin, Stuart, Bob und ihre gelben Artgenossen schnell zum Aushängeschild der Reihe.

Mit einem weltweiten Einspielergebnis von inzwischen mehr als sechs Milliarden US-Dollar ist die Reihe rund um Gru und die Minions das erfolgreichste Animations-Franchise aller Zeiten. Der jüngste Teil „Minions & Monster” lief am 1. Juli 2026 in den deutschen Kinos an und ist seit August 2026 digital zum Kaufen und Leihen erhältlich. Ein weiterer Film ist derzeit nicht angekündigt.

Auf einen Blick

Wie viele Minions-Filme gibt es? Sieben Kinofilme: vier Teile der Hauptreihe „Ich - Einfach unverbesserlich” (2010, 2013, 2017 und 2024) und drei Minions-Solofilme (2015, 2022 und 2026). Dazu kommen zahlreiche Kurzfilme.

Was ist der neueste Film? „Minions & Monster”, Kinostart in Deutschland am 1. Juli 2026. Der Film spielt im Hollywood der 1920er Jahre und ist seit August 2026 digital erhältlich.

In welcher Reihenfolge schauen? Für den ersten Durchgang nach Erscheinungsjahr, beginnend mit „Ich - Einfach unverbesserlich” (2010). Chronologisch beginnt die Geschichte dagegen mit „Minions & Monster” (1920er), gefolgt von „Minions” (1960er), „Minions - Auf der Suche nach dem Mini-Boss” (1970er) und den vier Hauptfilmen.

Kommt ein neuer Film? Stand Oktober 2026 ist weder ein fünfter Teil der Hauptreihe noch ein vierter Minions-Solofilm offiziell angekündigt.

Die richtige Reihenfolge der Minions-Filme

Es gibt zwei Möglichkeiten, die Abenteuer der Minions zu erleben: nach dem Erscheinungsdatum oder in der inhaltlich-chronologischen Abfolge der Handlung.

Nach Veröffentlichung:

  1. Ich - Einfach unverbesserlich (2010)
  2. Ich - Einfach unverbesserlich 2 (2013)
  3. Minions (2015)
  4. Ich - Einfach unverbesserlich 3 (2017)
  5. Minions - Auf der Suche nach dem Mini-Boss (2022)
  6. Ich - Einfach unverbesserlich 4 (2024)
  7. Minions & Monster (2026)

Chronologische Zeitlinie der Geschichte:

  1. Minions & Monster (spielt im Hollywood der 1920er Jahre)
  2. Minions (spielt vornehmlich in den 1960er Jahren)
  3. Minions - Auf der Suche nach dem Mini-Boss (spielt in den 1970er Jahren)
  4. Ich - Einfach unverbesserlich 1 bis 4 (die Gegenwart von Gru und seiner Familie)

Unsere Empfehlung: Wer die Reihe zum ersten Mal sieht, fährt mit der Erscheinungsreihenfolge besser. Die Prequels leben davon, dass du Gru und die Minions schon kennst: Der Auftritt des elfjährigen Gru in „Minions - Auf der Suche nach dem Mini-Boss” funktioniert als Pointe nur, wenn du weißt, was aus ihm wird. Die chronologische Reihenfolge lohnt sich beim zweiten Durchgang oder für einen Filmabend nur mit den Minions-Solofilmen. Die drei Prequels lassen sich ohne Vorwissen schauen, „Minions & Monster” kommt sogar ganz ohne Gru aus.

Das Minions-Franchise: Hauptreihe und Spin-offs

Das Minions-Universum besteht aus zwei eng miteinander verknüpften Erzählsträngen. Die Hauptreihe „Ich - Einfach unverbesserlich” (im Original: Despicable Me) zeigt Grus Weg vom Superschurken zum Familienvater. Die Minions-Solofilme erzählen als Prequels die Vorgeschichte der gelben Wesen. Mit „Minions & Monster” umfasst die Prequel-Reihe seit Juli 2026 drei Filme.

Alle Minions-Filme im Überblick: Handlung und Bösewichte

Jeder Film der Reihe stellt Gru oder den Minions einen eigenen Gegenspieler gegenüber. Hier die sieben Kinofilme in der Reihenfolge ihres Erscheinens, jeweils mit Handlung und Bösewicht.

„Ich - Einfach unverbesserlich” (2010)

Superschurke Gru will den Mond stehlen, nachdem ihm der jüngere Konkurrent Vector mit dem Diebstahl der Pyramide von Gizeh die Show gestohlen hat. Für seinen Plan adoptiert Gru die Waisenmädchen Margo, Edith und Agnes, die sein Leben gründlicher umkrempeln als jeder Schurkenplan. Bösewicht: Vector.

„Ich - Einfach unverbesserlich 2” (2013)

Die Geheimagentin Lucy Wilde rekrutiert Gru für die Anti-Villain League: Ein Schurke hat ein gefährliches Mutagen gestohlen, das harmlose Wesen in Monster verwandelt. Gru und Lucy kommen sich dabei näher. Bösewicht: Eduardo Pérez alias El Macho.

„Minions” (2015)

Der erste Solofilm erzählt, wie die Minions seit Urzeiten dem jeweils fiesesten Meister dienen und ihn regelmäßig aus Versehen ins Verderben stürzen. Kevin, Stuart und Bob ziehen schließlich los, um einen neuen Boss zu finden, und landen bei einer Schurkenmesse in den USA. Bösewicht: Scarlet Overkill.

„Ich - Einfach unverbesserlich 3” (2017)

Gru erfährt, dass er einen Zwillingsbruder namens Dru hat, und tut sich mit ihm zusammen, um einen ehemaligen Kinderstar der 1980er Jahre aufzuhalten, der Hollywood zerstören will. Bösewicht: Balthazar Bratt.

„Minions - Auf der Suche nach dem Mini-Boss” (2022)

Der zweite Solofilm springt in die 1970er Jahre: Der junge Gru träumt von einer Karriere als Superschurke und will sich mithilfe der Minions der berüchtigten Schurkengruppe Vicious 6 anschließen. Bösewicht: die Vicious 6.

„Ich - Einfach unverbesserlich 4” (2024)

Gru und Lucy haben inzwischen einen Sohn, Gru Jr. Als ein alter Rivale aus Grus Schulzeit auf Rache sinnt, muss die Familie untertauchen. Bösewicht: Maxime Le Mal.

„Minions & Monster” (2026)

Der dritte Solofilm spielt im Hollywood der 1920er Jahre. Die Minions Henry, James und Ed werden zu Stars des Stummfilms und wollen ihren eigenen Monsterfilm drehen. Mithilfe eines magischen Buches beschwören sie dabei ein echtes Monster herauf und bringen auf einer Reise um die Welt den ganzen Planeten in Gefahr.

Die Herkunft der Minions: Evolution oder Laborexperiment?

In der Fangemeinde wurde lange über die Entstehung der Minions debattiert. Frühe Konzepte und Hintergrundinfos deuteten an, dass sie von Dr. Nefario aus einem mutierten DNA-Strang gezüchtet wurden. Diese Idee ist als „Klon-Theorie” bekannt. Der Solofilm von 2015 etablierte dann eine neue Version.

Demnach sind die Minions eine uralte Spezies, die sich aus gelben Einzellern entwickelt hat. Seit Anbeginn der Zeit ist es ihre Bestimmung, dem schrecklichsten Meister zu dienen, den sie finden können. Diese Suche führte sie vom T-Rex über Napoleon bis hin zu Gru.

Übrigens: Ihr Schöpfer Pierre Coffin erklärte, dass es keine weiblichen Minions gibt. Er konnte sich die kleinen Wesen schlicht nicht in weiblichen Rollen vorstellen. Ihre Unsterblichkeit und Tollpatschigkeit machen sie zu den „liebenswerten Idioten”, wie Coffin sie nennt.

„Minionese”: Die Sprache der Bananen-Liebhaber

Ein wesentlicher Teil ihres Charmes ist die Sprache der Minions, oft als „Banana Language” oder „Minionese” bezeichnet. Es handelt sich dabei um einen Mix aus verschiedenen Weltsprachen und lautmalerischen Ausdrücken. Hier ein kleiner Grundwortschatz für den Alltag:

Minionese Deutsch Ursprung (Beispiel)
Bello! Hallo! Italienisch (bello)
Poopaye! Tschüss! Englisch (goodbye)
Tank yu! Danke! Englisch (thank you)
Gelato! Eiscreme! Italienisch (gelato)
Hana, dul, sae Eins, zwei, drei Koreanisch
Tulaliloo ti amo Wir lieben dich Italienisch (ti amo)
Kampai! Prost! Japanisch (kanpai)

„Minions & Monster”: Der dritte Solofilm

„Minions & Monster” startete am 1. Juli 2026 in den deutschen Kinos und spielt rund 40 Jahre vor den Ereignissen von „Minions” (2015). Regie führt erneut Pierre Coffin, der die Minions seit 2010 auch im Original spricht. Das Drehbuch stammt von Brian Lynch und Pierre Coffin, produziert haben Illumination-Gründer Chris Meledandri und Bill Ryan. Christoph Waltz spricht den Regisseur Max sowohl im englischen Original als auch in der deutschen Fassung.

Es ist der erste Film des Franchise ohne Steve Carell, da Gru in der Handlung nicht vorkommt. Auch die bekannten Minions Kevin, Stuart und Bob treten nicht auf. Der Film hat eine Laufzeit von rund 90 Minuten und ist ab 6 Jahren freigegeben. Bereits am Wochenende vor dem offiziellen Start sahen rund 150.000 Zuschauer den Film in Previews in deutschen Kinos.

An den Kinokassen spielte der Film laut Deadline weltweit rund 524 Millionen US-Dollar ein, davon etwa 183 Millionen in Nordamerika, bei einem Produktionsbudget von rund 85 Millionen US-Dollar. Damit liegt er hinter den übrigen Minions-Solofilmen, die jeweils mehr als 900 Millionen einspielten. In Deutschland ist der Film seit August 2026 digital zum Kaufen und Leihen erhältlich. In den USA startet er am 28. Oktober 2026 beim Streamingdienst Peacock.

Wie geht es weiter mit Gru und den Minions?

Ein fünfter Teil der Hauptreihe ist bislang nicht offiziell angekündigt, ebenso wenig ein vierter Minions-Solofilm. Illumination-Chef Chris Meledandri sagte zum Start von „Minions & Monster” gegenüber Deadline, man suche bei der Reihe ständig nach einer Geschichte, die genug Interesse weckt, habe sie aber noch nicht gefunden. Ohne tragfähige Idee gibt es also vorerst keinen neuen Film.

In der Vergangenheit folgte die Reihe einem festen Takt: Auf jeden Minions-Solofilm folgte zwei Jahre später ein neuer Teil der Hauptreihe. Ob Universal und Illumination dieses Muster nach „Minions & Monster” fortsetzen, ist offen. Ein Kinostart vor 2028 wäre nach diesem Rhythmus ohnehin nicht zu erwarten.

Die Minions in der realen Welt

Wer die Minions nicht nur auf der Leinwand sehen möchte, kann sie in zahlreichen Universal-Themenparks weltweit besuchen. Am 14. Februar 2025 eröffnete das „Minion Land” in den Universal Studios Singapore mit exklusiven Attraktionen wie der Achterbahn „Buggie Boogie”. Auch in Japan und Florida wurden die Minion-Bereiche ausgebaut, inklusive der interaktiven Attraktion „Villain-Con Minion Blast”.

Darüber hinaus halten die Minions kuriose Rekorde: Die Australierin Liesl Benecke schaffte es mit über 1.000 verschiedenen offiziellen Merchandise-Artikeln in das Guinness-Buch der Rekorde 2026. Ihre Sammlung gilt als die weltweit größte Minions-Sammlung.

Es gibt sieben Kinofilme im Franchise: vier Teile der Hauptreihe „Ich - Einfach unverbesserlich” (2010, 2013, 2017 und 2024) sowie drei Minions-Solofilme (2015, 2022 und 2026). Dazu kommen zahlreiche Kurzfilme.

Beim ersten Mal am besten nach Erscheinungsjahr, beginnend mit „Ich - Einfach unverbesserlich” (2010). Chronologisch beginnt die Geschichte mit „Minions & Monster” (1920er Jahre), gefolgt von „Minions” (1960er Jahre) und „Minions - Auf der Suche nach dem Mini-Boss” (1970er Jahre). Danach folgen die vier Teile von „Ich - Einfach unverbesserlich”.

Der neueste Film „Minions & Monster” lief am 1. Juli 2026 in den deutschen Kinos an und ist seit August 2026 digital erhältlich. Ein Nachfolger ist Stand Oktober 2026 nicht angekündigt.

Ein vierter Minions-Solofilm ist bislang nicht angekündigt. Illumination-Chef Chris Meledandri sagte im Juli 2026, man habe für die Reihe noch keine Geschichte gefunden, die einen neuen Film trägt.

„Minions & Monster” ist in Deutschland seit August 2026 digital zum Kaufen und Leihen bei den gängigen Videoplattformen erhältlich. In den USA läuft er ab dem 28. Oktober 2026 bei Peacock.

Jeder Film hat einen eigenen Gegenspieler: Vector (Teil 1), El Macho (Teil 2), Balthazar Bratt (Teil 3), Maxime Le Mal (Teil 4), Scarlet Overkill („Minions”) und die Schurkengruppe Vicious 6 („Minions - Auf der Suche nach dem Mini-Boss”).

Im Original werden die Minions seit 2010 von Pierre Coffin gesprochen. Coffin ist zugleich Regisseur der Minions-Solofilme und hat die Figuren miterschaffen.

Die bekanntesten Minions sind Kevin, Stuart und Bob aus dem Solofilm von 2015. In „Minions & Monster” stehen die Minions Henry, James und Ed im Mittelpunkt. Weitere bekannte Namen sind Dave, Jerry, Carl und Otto.

Die Minions sprechen „Minionese”, auch „Banana Language” genannt. Die Fantasiesprache mischt Wörter aus Sprachen wie Englisch, Italienisch, Spanisch, Koreanisch und Japanisch mit lautmalerischen Ausdrücken.

Nein. Schöpfer Pierre Coffin erklärte, dass er sich die Figuren nicht in weiblichen Rollen vorstellen konnte. Alle Minions in den Filmen sind männlich.

Ein fünfter Teil der Hauptreihe ist bislang nicht offiziell angekündigt. Laut Illumination-Chef Chris Meledandri fehlt bisher die passende Geschichte.

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