The Boys Staffel 5: Die schockierende Entscheidung von Soldier Boy

The Boys Staffel 5: Die schockierende Entscheidung von Soldier Boy Amazon

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07.05.2026 16:00 Uhr

Staffel 5 von The Boys liefert Schocks am laufenden Band. Während ein Kult-Regisseur sein blutiges Ende findet, trifft Soldier Boy eine Entscheidung, die das Schicksal der Welt besiegelt.

Wenn du dachtest, „The Boys” hätte in Staffel 5 bereits alle Hemmungen verloren, dann hat dich Episode 6, "Though the Heavens Fall", eines Besseren belehrt. Zwei Folgen vor dem großen Finale überschlagen sich die Ereignisse. Im Zentrum: Soldier Boy und eine Entscheidung, die die Machtverhältnisse der Welt komplett auf den Kopf stellt.

Eigentlich war der Plan glasklar. Soldier Boy sollte dem neuen Widersacher Bombsight das V-One abnehmen und zerstören, damit Homelander nicht unsterblich und immun gegen das Supe-Virus wird. Doch zur völligen Verblüffung aller – inklusive der genialen Strippenzieherin Sister Sage – übergibt er seinem Sohn Homelander die mächtige Substanz freiwillig.

Aus Liebe zu einer Nationalsozialistin

Warum verhilft er ausgerechnet dem Mann, den er zutiefst verabscheut und jüngst noch als "asexuellen Weirdo" bezeichnete, zur ultimativen Macht? Die Antwort liegt in einer perfiden Enthüllung: Sister Sage hatte ein Video platziert, das die Wahrheit über Homelanders Beziehung zu Stormfront offenbarte. Statt jedoch einen Keil zwischen Vater und Sohn zu treiben, erinnerte es Soldier Boy an seine eigene bedingungslose Liebe zu Liberty – der Supe, die später als Nazi-Heldin Stormfront bekannt wurde.

Aber du hasst mich. – Ich habe sie mehr geliebt.

Mit diesem fatalen Dialog-Austausch rüstet Homelander massiv auf. Soldier Boy weiß, dass Stormfront genau diese grenzenlose Macht für Homelander gewollt hätte. Selbst Sister Sage, die smarteste Figur der gesamten Serie, hat diese tiefe, fast schon blinde Liebe komplett unterschätzt. Ein katastrophaler Fehler, der nun Billy Butcher, Annie und den Rest der Truppe vor ein scheinbar unlösbares Problem stellt: Wie besiegt man einen gottgleichen Homelander?

Abschied vom schlechtesten besten Regisseur

Doch nicht nur auf der globalen Bühne fallen in Staffel 5 folgenschwere Entscheidungen – auch die Vought-Prominenz wird gnadenlos dezimiert. Bereits in Episode 5, "One Shots", mussten wir uns von einem absoluten Serien-Highlight verabschieden: Regisseur Adam Bourke.

Bourke, herrlich schmierig gespielt von P.J. Byrne, war seit Staffel 2 die perfekte Parodie auf reale Hollywood-Größen wie Zack Snyder oder Joss Whedon. Als Schöpfer des fiktiven Mega-Blockbusters Dawn of the Seven überlebte er Harvey-Weinstein-artige Skandale, degradiert vom Kino-Visionär zum Schauspiel-Lehrer an der Godolkin University. Zuletzt inszenierte er Theaterstücke und betreute Black Noir II für ein geplantes Biopic über die Bee Gees.

Sein Ende? Typisch für das „The Boys”-Universum. Er wurde das Opfer der blutigen Fehde zwischen Noir und The Deep und fand sein grausames Ende buchstäblich auf der Toilette. Vought ehrte den Regisseur immerhin mit einem Instagram-Post, doch für uns stirbt mit ihm endgültig die Hoffnung, jemals den mythischen Bourke Cut von Dawn of the Seven in voller Länge zu sehen.

Blick in die Vergangenheit: Vought Rising

Während Adam Bourkes Hollywood-Karriere im Klo hinuntergespült wurde, baut Showrunner Eric Kripke parallel das Fundament für das nächste große Franchise-Kapitel. Die dramatischen Ereignisse um Soldier Boy, seine unerwartete Loyalität zu Liberty und das Auftauchen seines alten Rivalen Bombsight sind alles andere als Zufall.

Diese Plot-Twists fungieren als direkter Teaser für das kommende Prequel Vought Rising (2027). Dort werden Jensen Ackles, Aya Cash und Neuzugang Mason Dye (als Bombsight) zurückkehren, um die toxischen Ursprünge ihrer Romanze und Rivalität zu ergründen. Bevor wir jedoch in die Vought-Vergangenheit reisen, bleiben uns noch zwei finale Episoden der Hauptserie, um herauszufinden, ob und wie Homelander überhaupt noch gestoppt werden kann.