Kurt Russell

Santa Claus in „The Christmas Chronicles"

Geboren
17.03.1951 · 75 Jahre
Geburtsort
Springfield, Massachusetts, USA
Nationalität
Amerikanisch
Bekannt aus
The Christmas Chronicles, Monarch: Legacy of Monsters, Die Klapperschlange
Aktiv seit
1981

Biografie

Kurt Russell ist einer der Schauspieler, ohne die das Science-Fiction-Kino der Achtziger anders aussähe. Als Snake Plissken in „Die Klapperschlange” und als Hubschrauberpilot MacReady in John Carpenters „Das Ding aus einer anderen Welt” prägte er zwei Kultfilme des Genres, 1994 öffnete er an der Seite von James Spader das Sternentor in Roland Emmerichs „Stargate”. Später kam er als Ego, der Vater von Star-Lord, im Marvel Cinematic Universe an.

Aktuell ist Russell vor allem durch die MonsterVerse-Serie „Monarch: Legacy of Monsters” präsent, in der er sich die Hauptfigur Lee Shaw mit seinem Sohn Wyatt Russell teilt. Wie es mit der Serie weitergeht, ist gerade offen: Apple TV und Legendary verhandeln über eine dritte Staffel mit neuem Team. Im März 2026 ist Russell 75 Jahre alt geworden, und mit Zack Snyders geplanter Neuverfilmung der „Klapperschlange” rückt auch seine bekannteste Rolle wieder ins Gespräch.

Auf einen Blick

Wofür ist Kurt Russell bekannt? Für Snake Plissken in Die Klapperschlange (1981), MacReady in Das Ding aus einer anderen Welt (1982), Colonel Jack O'Neil in Stargate (1994) und Ego in Guardians of the Galaxy Vol. 2 (2017).

Wen spielt er in Monarch: Legacy of Monsters? Den älteren Lee Shaw. Die junge Version der Figur spielt sein Sohn Wyatt Russell.

Kommt Staffel 3 von Monarch? Bestellt ist sie nicht. Apple TV und Legendary verhandeln über einen Neustart mit neuem Showrunner, ob das bisherige Ensemble bleibt, ist offen.

Wie oft hat er mit John Carpenter gedreht? Fünfmal: Elvis (1979), Die Klapperschlange, Das Ding aus einer anderen Welt, Big Trouble in Little China und Flucht aus L.A.

Spielt er im Remake der Klapperschlange mit? Angekündigt ist das nicht. Zack Snyder schreibt und inszeniert die Neuverfilmung, eine Besetzung ist nicht offiziell bestätigt.

Die Jahre mit John Carpenter

Angefangen hat Russell als Kinderdarsteller, in den Sechziger- und Siebzigerjahren stand er bei Disney unter Vertrag und drehte dort eine ganze Reihe von Familienfilmen. Den Wechsel ins Erwachsenenfach brachte 1979 der Fernsehfilm Elvis, in dem er Elvis Presley spielte. Regie führte John Carpenter, und aus dieser Arbeit wurde eine der prägendsten Partnerschaften des Genrekinos.

Zwei Jahre später schickte Carpenter ihn in „Die Klapperschlange” als einäugigen Söldner Snake Plissken in ein zum Gefängnis umgebautes Manhattan, um den abgestürzten US-Präsidenten herauszuholen. 1982 folgte „Das Ding aus einer anderen Welt”, ein Horrorfilm über eine Forschungsstation in der Antarktis, in der ein außerirdisches Wesen jede Gestalt annehmen kann. Beim Kinostart floppte der Film, heute gilt er als einer der einflussreichsten Horrorfilme überhaupt. Mit der Fantasy-Actionkomödie „Big Trouble in Little China” (1986) und der Fortsetzung „Flucht aus L.A.” (1996), in der Plissken zurückkehrt, kamen noch zwei weitere gemeinsame Filme dazu.

Stargate und der Weg ins MCU

Für das Stargate-Franchise legte Russell den Grundstein. In Roland Emmerichs „Stargate” spielt er Colonel Jack O'Neil, einen Offizier, der mit dem Ägyptologen Daniel Jackson (James Spader) durch ein uraltes Tor auf einen fremden Planeten reist. Der Film spielte weltweit rund 197 Millionen Dollar ein und zog die Serie Stargate SG-1 nach sich, in der Richard Dean Anderson die Rolle übernahm, ab dort mit der Schreibweise O'Neill.

2017 holte James Gunn ihn ins Marvel Cinematic Universe. In „Guardians of the Galaxy Vol. 2” spielt Russell Ego, einen lebenden Planeten in Menschengestalt und den Vater von Peter Quill. Was als Familienzusammenführung beginnt, entpuppt sich als Plan, das Universum nach Egos eigenem Bild umzuformen. Der Film hat bis heute weltweit rund 864 Millionen Dollar eingespielt. Für Gunns DC-Neustart brachte sich Russell 2023 in einem Interview mit ComicBook.com selbst als Supermans Vater Jor-El ins Spiel, die Rolle ging im Superman-Film von 2025 aber an Bradley Cooper.

Abseits der Science-Fiction drehte er unter anderem mehrfach mit Quentin Tarantino, darunter „Death Proof”, „The Hateful 8” und „Once Upon a Time in Hollywood”, und spielte in der Fast-and-Furious-Reihe den Geheimdienstmann Mr. Nobody. Privat lebt er seit 1983 mit Goldie Hawn zusammen.

Monarch: Vater und Sohn als Lee Shaw

Seit 2023 ist Russell in „Monarch: Legacy of Monsters” zu sehen, der Serie zum Monster-Universum um Godzilla und King Kong bei Apple TV. Die Besetzung ist der Kniff der Serie: Kurt Russell spielt den älteren Lee Shaw, Wyatt Russell dieselbe Figur Jahrzehnte früher. Wyatt Russell ist im MCU außerdem als John Walker alias U.S. Agent bekannt, zuletzt in „Thunderbolts*”. Die zweite Staffel lief ab dem 27. Februar 2026 bis Anfang Mai und endete damit, dass der ältere Lee Shaw in Südamerika einem neuen Titanen nachspürt: Rodan.

Ob er diese Spur weiterverfolgen darf, ist unklar. Laut Variety verhandeln Apple TV und Legendary über eine dritte Staffel, allerdings mit neuem Showrunner, neuem Autorenteam und neuen Titanen. Nach Informationen von The Hollywood Reporter ist offen, wie es mit dem menschlichen Ensemble weitergeht, und damit auch mit Kurt Russell. Unberührt davon bleibt das Spin-off um den jungen Lee Shaw, das Wyatt Russell spielt und produziert. Alle Details stehen in unserem Artikel zum Neustart von Monarch, die Einordnung in die Filme in der Reihenfolge des MonsterVerse.

Wie es weitergeht

Ein neues Kinoprojekt mit Russell in einer bestätigten Rolle ist derzeit nicht angekündigt. Die nächste Entscheidung fällt bei Monarch: Kommt Staffel 3 als Neustart mit neuen Figuren, könnte seine Zeit als Lee Shaw nach zwei Staffeln vorbei sein. Bestätigt ist das ebenso wenig wie das Gegenteil.

Parallel arbeitet Zack Snyder an einer Neuverfilmung der Klapperschlange, die wie das Original im Jahr 1997 spielen soll. Carpenter ist als ausführender Produzent beteiligt, Drehbeginn und Starttermin stehen noch nicht fest. Für Snake Plissken bleibt Russell damit der Maßstab, an dem sich jede neue Besetzung messen lassen muss.

Kurt Russell wurde am 17. März 1951 geboren und ist damit 75 Jahre alt.

Ja. Wyatt Russell ist der Sohn von Kurt Russell und Goldie Hawn. In Monarch: Legacy of Monsters spielen beide dieselbe Figur, Lee Shaw, in zwei Zeitebenen.

Ego, den Vater von Peter Quill alias Star-Lord, in Guardians of the Galaxy Vol. 2 aus dem Jahr 2017.

Ja, im Kinofilm Stargate von 1994 spielt er Colonel Jack O'Neil. In der Serie Stargate SG-1 übernahm Richard Dean Anderson die Figur.

Das ist offen. Apple TV und Legendary verhandeln über einen Neustart der Serie mit neuem Team, ob das bisherige Ensemble zurückkehrt, ist nicht entschieden.

Zuletzt aktualisiert am 30.10.2026

Filmografie

JahrTitelRolle
2021Fast & Furious 9Mr. Nobody
2018The Christmas ChroniclesSanta Claus
2017Guardians of the Galaxy Vol. 2Ego
2017Fast & Furious 8Mr. Nobody
2015Fast & Furious 7Mr. Nobody
1994StargateColonel Jonathan 'Jack' O'Neil
1994Forrest GumpElvis Presley (voice) (uncredited)
1981Die KlapperschlangeSnake Plissken

News zu Kurt Russell

Kurt Russell im Internet