Fast and Furious: Die chronologische Reihenfolge der Filmreihe
Zehn Hauptfilme, ein Spin-off, zwei Kurzfilme und ein Finale 2028: Hier bekommst du alle Fast-and-Furious-Filme in chronologischer Reihenfolge und nach Kinostart.
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Fast & Furious Filmreihe: Chronologische Reihenfolge und Boxoffice
Die Fast & Furious Filmreihe befindet sich derzeit auf Platz 8 der erfolgreichsten Filmreihen.
Als 2001 „The Fast and the Furious“ im Kino erschien, ahnte vermutlich noch niemand, dass daraus eine der erfolgreichsten Filmreihen überhaupt wird. Heute umfasst die „Fast & Furious“-Reihe zehn Hauptfilme, ein Spin-off und zwei Kurzfilme. Der elfte und letzte Hauptfilm, „Fast Forever“, soll im März 2028 starten.
Die richtige Reihenfolge ist nach all den Jahren trotzdem nicht ganz leicht auszumachen. Wer nach dem Kinostart geht, schaut die Filme nämlich nicht in der Reihenfolge der Handlung, weil „The Fast and the Furious: Tokyo Drift“ zeitlich deutlich später spielt, als er erschienen ist. Deshalb bekommst du hier beide Reihenfolgen.
Auf einen Blick
Wie viele Fast-and-Furious-Filme gibt es? Zehn Hauptfilme (2001 bis 2023), dazu das Spin-off „Hobbs & Shaw“ (2019) und zwei Kurzfilme. Teil 11, „Fast Forever“, ist für den 17. März 2028 (US-Start) angesetzt.
Welche Reihenfolge ist die beste? Für Erstseher die chronologische: Teil 1, 2, 4, 5, 6, dann „Tokyo Drift“, danach 7, 8, „Hobbs & Shaw“, 9 und 10.
Wo spielt „Tokyo Drift“ in der Handlung? Nach „Fast & Furious 6“ und direkt vor „Fast & Furious 7“, obwohl der Film schon 2006 erschien.
Muss man die Kurzfilme sehen? Nein. „The Turbo Charged Prelude“ (vor Teil 2) und „Los Bandoleros“ (vor Teil 4) sind kurze Vorgeschichten für Fans.
Wie geht es weiter? „Fast Forever“ soll die Saga um Dom Toretto abschließen. Ein deutscher Kinostart steht noch nicht fest.
Fast and Furious Reihenfolge: So schaust du die Filme richtig
Reihenfolge nach Kinostart:
- „The Fast and the Furious“ (2001)
- „2 Fast 2 Furious“ (2003)
- „The Fast and the Furious: Tokyo Drift“ (2006)
- „Fast & Furious - Neues Modell. Originalteile.“ (2009)
- „Fast & Furious Five“ (2011)
- „Fast & Furious 6“ (2013)
- „Fast & Furious 7“ (2015)
- „Fast & Furious 8“ (2017)
- „Fast & Furious: Hobbs & Shaw“ (2019)
- „Fast & Furious 9“ (2021)
- „Fast & Furious 10“ (2023)
Chronologische Reihenfolge nach Handlung:
- „The Fast and the Furious“
- „The Turbo Charged Prelude for 2 Fast 2 Furious“ (Kurzfilm)
- „2 Fast 2 Furious“
- „Los Bandoleros“ (Kurzfilm)
- „Fast & Furious - Neues Modell. Originalteile.“
- „Fast & Furious Five“
- „Fast & Furious 6“
- „The Fast and the Furious: Tokyo Drift“
- „Fast & Furious 7“
- „Fast & Furious 8“
- „Fast & Furious: Hobbs & Shaw“
- „Fast & Furious 9“
- „Fast & Furious 10“
Der Grund für den Unterschied ist Han: Er stirbt in „Tokyo Drift“, taucht aber in Teil 4 bis 6 quicklebendig auf. Erst „Fast & Furious 6“ verbindet beide Zeitlinien und zeigt in der Abspannszene, wer wirklich hinter Hans Tod steckt. Wer Teil 6 und „Tokyo Drift“ direkt hintereinander schaut, bekommt diese Wendung so, wie sie gedacht ist, und ist für „Fast & Furious 7“ bestens vorbereitet.
Auch die Titel sorgen für Verwirrung. Die ersten Filme hießen noch „The Fast and the Furious“, ab dem vierten Teil setzte Universal auf „Fast & Furious“ und schließlich nur noch auf Nummern. Gemeint ist immer dieselbe Reihe. Die beiden Kurzfilme sind Bonusmaterial: „The Turbo Charged Prelude for 2 Fast 2 Furious“ erzählt, wie Brian nach Miami kommt, „Los Bandoleros“ zeigt Dom und Letty in der Dominikanischen Republik kurz vor „Neues Modell. Originalteile.“.
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The Fast and the Furious
„The Fast and the Furious“ (2001) markiert den Startpunkt der gesamten Reihe und führt in die Welt illegaler Straßenrennen in Los Angeles ein. Undercover-Cop Brian O’Conner (Paul Walker) schleust sich in die Szene ein, um eine Serie von LKW-Überfällen aufzuklären. Dabei gerät er immer tiefer in den Einflussbereich von Dominic Toretto, dem charismatischen Anführer einer engen Crew. Zwischen heißen Nächten auf den Straßen, getunten Importwagen und Hochgeschwindigkeitsduellen verschwimmen für Brian die Grenzen zwischen Pflicht und Loyalität, besonders, als er Doms Schwester Mia näherkommt.
Für Fans und Neueinsteiger liefert der erste Film den rohen, unverfälschten „Car Culture“-Vibe, der die Reihe bis heute prägt: nächtliche Rennen, dröhnende Motoren, NOS-Boosts und der erste Einsatz von „Familie“ als Leitmotiv. Er etabliert das Herzstück des Franchises: nicht nur schnelle Autos, sondern auch das Vertrauen zwischen Menschen, die füreinander einstehen, selbst wenn das Gesetz dazwischensteht.
2 Fast 2 Furious
„2 Fast 2 Furious“ (2003) setzt Brians Geschichte nach den Ereignissen in Los Angeles fort. Nun selbst auf der Flucht vor dem Gesetz, wird er in Miami von den Behörden geschnappt und bekommt eine Chance auf Straferlass. Gemeinsam mit seinem alten Freund Roman Pearce soll er den Drogenboss Carter Verone infiltrieren und Beweise gegen ihn sammeln. Dafür tauchen die beiden tief in die lokale Straßenrenn-Szene ein, nutzen ihr Können am Steuer und setzen alles daran, den Auftrag unter extremen Bedingungen zu erfüllen.
Für die Fans bringt der zweite Teil einen Wechsel von L.A. nach Miami und damit neue Optik, neue Autos und ein deutlich bunteres Straßenbild. Er vertieft Brians Charakterentwicklung und führt Roman als dauerhaften Publikumsliebling ein. Trotz des fehlenden Dominic Toretto bleibt der Kern der Reihe erhalten: riskante Rennen, enge Freundschaft und das Vertrauen darauf, dass man sich in entscheidenden Momenten blind aufeinander verlassen kann.
The Fast and the Furious: Tokyo Drift
„The Fast and the Furious: Tokyo Drift“ (2006) verlegt die Action erstmals komplett ins Ausland und führt mit Sean Boswell einen neuen Protagonisten ein. Nach Ärger in den USA wird Sean nach Japan geschickt, wo er in Tokio in die Welt des Drift-Rennens eintaucht. Unter der Anleitung von Han lernt er, dass es hier nicht nur auf Geschwindigkeit, sondern vor allem auf Technik und Kontrolle ankommt. Zwischen Rivalitäten, riskanten Rennen durch enge Straßen und einer neuen Kultur muss Sean seinen Platz in der Szene finden und sich gegen den „Drift King“ behaupten.
Für Fans brachte der Film einen frischen Stil und ein anderes Tempo: weniger Highways, mehr Präzision und Fahrkunst. „Tokyo Drift“ erweiterte das Franchise um internationale Schauplätze und führte Han ein, eine Figur, die später zum Herzstück der Crew werden sollte. In der Handlung gehört der Film hinter „Fast & Furious 6“, auch wenn er sieben Jahre früher ins Kino kam.
Abgesehen von einer kleinen Szene am Ende sind weder Dom (Vin Diesel) noch Brian im Film zu sehen.
Fast & Furious - Neues Modell. Originalteile.
„Fast & Furious - Neues Modell. Originalteile.“ (2009) bringt Dominic Toretto und Brian O’Conner nach Jahren erstmals wieder zusammen. Der vermeintliche Mord an Letty führt Dom zurück in die Unterwelt der Straßenrennen, wo sich seine Wege mit Brian kreuzen, der inzwischen als FBI-Agent arbeitet. Gemeinsam infiltrieren sie das Kartell von Arturo Braga, um den Verantwortlichen zur Strecke zu bringen. Alte Spannungen zwischen Dom und Brian flammen auf, doch der gemeinsame Feind zwingt sie, wieder Seite an Seite zu fahren und einander zu vertrauen.
Für die Fans markierte dieser Teil die Rückkehr zum Kern der Reihe: Dom, Brian, Mia und Letty in einer Story, die Highspeed-Action mit persönlichem Drama verbindet. Der Film schlägt die Brücke zwischen den frühen Straßenrennen und den späteren, größeren Missionen. „Neues Modell. Originalteile.“ setzt den Grundstein für die moderne Ära des Franchises, in der Familie, Loyalität und kompromisslose Action untrennbar miteinander verbunden sind.
Fast & Furious Five
„Fast & Furious Five“ (2011) verlegt die Action nach Rio de Janeiro und macht aus der Reihe endgültig einen Heist-Blockbuster. Dom, Brian und Mia sind auf der Flucht und planen ihren größten Coup: den Diebstahl von 100 Millionen Dollar aus dem Tresor des Drogenbosses Hernan Reyes. Um das zu schaffen, trommeln sie ein Team aus bekannten Gesichtern zusammen, von Han über Roman bis Gisele. Gleichzeitig ist ihnen der knallharte DSS-Agent Luke Hobbs dicht auf den Fersen, was zu einer der intensivsten Jagden der Reihe führt.
Für die Fans gilt dieser Teil als Wendepunkt: mehr internationale Action, spektakuläre Setpieces wie die legendäre Safe-Verfolgungsjagd und der Beginn der Rivalität und späteren Allianz zwischen Dom und Hobbs. „Fast & Furious Five“ verbindet den Geist der Familie mit cleverer Teamarbeit und überbordender Action und ebnet so den Weg für die weltumspannenden Missionen der folgenden Filme.
Fast & Furious 6
„Fast & Furious 6“ (2013) bringt die Crew nach London, wo sie von Hobbs um Hilfe gebeten wird, um den international gesuchten Ex-Soldaten Owen Shaw zu stoppen. Dieser führt ein Team hochspezialisierter Fahrer an, das gefährliche Hightech-Komponenten für eine Waffe stiehlt. Der entscheidende Anreiz für Dom: Unter Shaws Leuten befindet sich Letty, die totgeglaubt war und ihr Gedächtnis verloren hat. Die Jagd führt zu spektakulären Verfolgungen, darunter die legendäre Szene mit dem Panzer auf der Autobahn und das explosive Finale auf einer scheinbar endlosen Startbahn.
Für Fans ist „Fast & Furious 6“ ein Bindeglied zwischen den klassischen Straßenrennen und den internationalen Spionage-Missionen der späteren Filme. Er vertieft das Familienmotiv, indem er Lettys Rückkehr und die Loyalität der Crew in den Mittelpunkt stellt. Die Abspannszene greift die Ereignisse aus „Tokyo Drift“ auf, enthüllt Deckard Shaw als neuen Gegenspieler und ist der Grund, warum du an dieser Stelle „Tokyo Drift“ einschieben solltest.
Fast & Furious 7
„Fast & Furious 7“ (2015) spielt nach den Ereignissen von „Tokyo Drift“ und führt die Handlungsstränge der vorherigen Teile zusammen. Deckard Shaw will den Anschlag auf seinen Bruder Owen rächen und jagt dafür Dom, Brian und ihre gesamte Crew. Während Hobbs nach einem Angriff im Krankenhaus liegt, wird das Team in einen weltweiten Wettlauf um ein hochentwickeltes Spionageprogramm namens „God’s Eye“ verwickelt. Die Mission führt sie von Los Angeles über Abu Dhabi bis in die Berge Aserbaidschans, mit halsbrecherischer Action und ikonischen Stunts, darunter der Sprung mit Supersportwagen zwischen Wolkenkratzern.
Der Film ist geprägt von den tragischen Umständen um Paul Walker. Der Darsteller von Brian O’Conner starb am 30. November 2013 im Alter von 40 Jahren bei einem Autounfall in Santa Clarita, Kalifornien. Er saß nicht selbst am Steuer, sondern war Beifahrer in einem Porsche Carrera GT, der von seinem Freund Roger Rodas gefahren wurde. Das Fahrzeug prallte gegen einen Laternenmast und ging in Flammen auf, beide Insassen kamen ums Leben. Sein plötzlicher Tod führte zu einer mehrmonatigen Unterbrechung der Dreharbeiten und einer Anpassung des Drehbuchs, um die Geschichte seines Charakters würdevoll abzuschließen.
Für die Fertigstellung nutzte das Produktionsteam eine Kombination aus Archivmaterial, CGI und den Brüdern Caleb und Cody Walker als Doubles. So konnte Brian O’Conner seinen Handlungsbogen beenden und die Reihe mit einer der emotionalsten Szenen überhaupt bereichern: dem Abschied auf der Küstenstraße, bei dem Dom und Brian getrennte Wege fahren. Diese Szene wurde für viele Fans zum Sinnbild dafür, dass Familie im „Fast & Furious“-Universum weit über die Leinwand hinausgeht.
Fast & Furious 8
„Fast & Furious 8“ (2017) stellt die Familie vor ihre bislang größte Zerreißprobe. Dom Toretto wendet sich scheinbar gegen seine Crew, als ihn die Cyber-Terroristin Cipher erpresst und zwingt, für sie zu arbeiten. Während das Team versucht herauszufinden, warum Dom sie verraten hat, jagen sie ihn quer über den Globus, von Havanna über New York bis in die eisige Barentssee. Dort kommt es zum spektakulären Showdown mit einem U-Boot, bei dem Dom schließlich den wahren Grund für sein Verhalten offenbart: Cipher hat seinen Sohn entführt.
Für die Fans brachte dieser Teil eine neue Dynamik, weil die Familie erstmals gegeneinander gestellt wurde. Die Einführung von Cipher als hochintelligenter und skrupelloser Gegnerin sowie die Enthüllung von Doms geheimer Vaterschaft gaben der Reihe eine persönliche Note. Gleichzeitig überzeugte „Fast & Furious 8“ mit XXL-Action, exotischen Drehorten und Momenten, die Vertrauen und Loyalität innerhalb der Crew auf eine harte Probe stellten.
Fast & Furious: Hobbs & Shaw
„Fast & Furious: Hobbs & Shaw“ (2019) ist das erste Spin-off der Reihe und stellt den wortgewaltigen DSS-Agenten Luke Hobbs und den ehemaligen Elite-Söldner Deckard Shaw in den Mittelpunkt. Widerwillig müssen die beiden zusammenarbeiten, um den genetisch aufgerüsteten Supersoldaten Brixton zu stoppen, der ein tödliches Virus in die Welt setzen will. Ihre Jagd führt sie von London über Moskau bis nach Samoa, wo Hobbs’ Familie den entscheidenden Rückhalt im finalen Kampf liefert.
Für die Fans bietet der Film eine Mischung aus „Fast & Furious“-Action und Buddy-Movie-typischem Schlagabtausch. Er erweitert das Universum um Sci-Fi-Elemente wie übermenschliche Kräfte und Hightech-Waffen, bleibt aber dem Familienmotiv treu, hier in Form von Herkunft, Zusammenhalt und Tradition. Für die Haupthandlung ist er nicht zwingend nötig: Wer nur Doms Geschichte folgen will, kann ihn auslassen.
Fast & Furious 9
„Fast & Furious 9“ (2021) erweitert die Familiengeschichte um ein bisher verborgenes Kapitel. Dom Toretto lebt zurückgezogen mit Letty und seinem Sohn Little B, als eine neue Bedrohung auftaucht: sein lange verschollener Bruder Jakob. Dieser arbeitet mit der Cyber-Terroristin Cipher zusammen, um eine Technologie zu kontrollieren, die jedes Waffensystem der Welt hacken kann. Die Jagd führt das Team quer über den Globus und sogar in den Weltraum, während alte Geheimnisse aus Doms Vergangenheit ans Licht kommen.
Für die Fans bot dieser Teil nicht nur spektakuläre Action, sondern auch tiefere Einblicke in Doms Herkunft und Motivation. Die Einführung von Jakob als Gegenspieler brachte eine neue Familienkonflikt-Ebene, während der überdrehte Weltraum-Stunt zu einem der meistdiskutierten Momente des Franchises wurde. Außerdem kehrt Han zurück, dessen Tod in „Tokyo Drift“ und Teil 7 damit nachträglich umgeschrieben wird.
Fast & Furious 10
„Fast & Furious 10“ (2023) bringt mit Dante Reyes einen Gegenspieler ins Spiel, der eine lange Rechnung mit Dom Toretto offen hat. Als Sohn des in „Fast & Furious Five“ getöteten Drogenbosses Hernan Reyes will er sich für den Verlust seines Vaters und dessen Vermögen rächen. Dante lockt Doms Crew in eine Falle in Rom, inszeniert einen Bombenanschlag und macht sie zu international Gesuchten. Während das Team weltweit verstreut wird, entführt er Doms Sohn Little B und zwingt ihn so in eine persönliche Auseinandersetzung, die von Rio bis zu einem dramatischen Showdown auf einer Staumauer führt.
Für die Fans ist „Fast & Furious 10“ der Auftakt zum großen Finale. Er endet mit einem massiven Cliffhanger: Dom und Little B stehen auf der einstürzenden Staumauer, Letty und Cipher sind in der Antarktis gestrandet, und Gisele taucht überraschend wieder auf. Gleichzeitig kehrt Luke Hobbs in der Mid-Credit-Szene zurück und kündigt an, sich Dante persönlich zu stellen. Aufgelöst wird das alles erst im elften Teil, „Fast Forever“.
Fast Forever: Das Finale der Reihe
Der elfte Hauptfilm trägt den Titel „Fast Forever“ und soll die Saga um Dom Toretto abschließen. Universal hat ihn für den 17. März 2028 in den US-Kinos angesetzt, das berichtete The Hollywood Reporter Ende Januar 2026, als Vin Diesel Titel und Termin auf Instagram bekanntgab. Einen deutschen Kinostart gibt es noch nicht. Ursprünglich war das Finale schon für 2025 und später für 2027 im Gespräch; die Entwicklung zog sich nach „Fast & Furious 10“ über rund drei Jahre.
Im Juli 2026 meldete Vin Diesel den Beginn der Produktion, wie Deadline berichtete. Regie soll erneut Louis Leterrier führen, der schon „Fast & Furious 10“ inszeniert hat. Diesel hat außerdem angekündigt, dass Dom und Brian O’Conner im Finale noch einmal zusammenfinden sollen. Wie das nach Paul Walkers Tod umgesetzt wird, ist offiziell nicht bekannt. Inhaltlich muss „Fast Forever“ den Cliffhanger aus Teil 10 auflösen und die Fehde mit Dante Reyes zu Ende bringen.
Fast & Furious: Hobbs 2 und weitere Ableger
Anfang Juni 2023 verkündete Dwayne Johnson seine Rückkehr zu Fast & Furious als Hobbs. Aus dem früher als „Hobbs 2“ gehandelten Projekt ist inzwischen ein Spin-off mit Dwayne Johnson und Jason Momoa als Dante Reyes geworden, das Branchenberichten zufolge weiterhin in Entwicklung ist. Ein Starttermin steht nicht fest.
Daneben will Vin Diesel die Welt der Reihe ausbauen. Im Mai 2026 sprach er von mehreren Live-Action-Serien, die für den Streamingdienst Peacock entwickelt werden. Bereits im März 2025 hatte er einen weiteren Kurzfilm angekündigt, der zeitlich vor dem Finale spielen soll. Für die Reihenfolge oben spielt beides noch keine Rolle, weil nichts davon erschienen ist.
Familie und was Dom Toretto darunter versteht
In „Fast & Furious“ ist „Familie“ weit mehr als nur ein Wort. Es ist das emotionale Fundament der gesamten Filmreihe. Dom Toretto (Vin Diesel) nutzt den Begriff nicht nur für Blutsverwandte wie Mia oder Jakob, sondern vor allem für die Menschen, mit denen er sein Leben teilt und die er in sein Herz lässt.
Dieses Familienverständnis basiert auf Loyalität, Vertrauen und gegenseitigem Schutz. Wer einmal Teil der Crew ist, gehört dazu, unabhängig von Herkunft, Hautfarbe oder Vergangenheit. Figuren wie Brian O’Conner, Han oder Letty werden zu „Familie“, weil sie sich in Extremsituationen füreinander einsetzen, selbst wenn es das eigene Leben kostet.
Der Begriff wird dabei fast zu einem Kodex: Die Crew steht zusammen gegen jede Bedrohung, egal ob sie von der Straße, der Polizei oder internationalen Verbrechersyndikaten kommt. Damit greift die Reihe die Wahlfamilie als ein universelles Thema auf, also Menschen, die man sich selbst aussucht und die oft fester zusammenhalten als manche biologische Familie.
Die Stunts der Filmreihe
In „Fast & Furious“ ist vieles tatsächlich echt, aber längst nicht alles. Die Reihe setzt seit dem ersten Film stark auf praktische Stunts mit echten Autos, professionellen Stuntfahrern und aufwendig präparierten Sets. Szenen wie das Unterfahren eines LKWs im ersten Teil oder die Verfolgungsjagd mit dem Safe in „Fast & Furious Five“ wurden größtenteils real gefilmt, oft mit umgebauten Fahrzeugen und präziser Planung, um die Sicherheit der Crew zu gewährleisten.
Allerdings stößt selbst das erfahrenste Stuntteam irgendwann an physikalische Grenzen. Spätestens seit den späteren Filmen wird CGI gezielt eingesetzt, um Stunts zu erweitern oder physisch unmögliche Szenarien darzustellen. Etwa wenn Autos von Wolkenkratzern springen, ein U-Boot jagen oder in den Weltraum fliegen. In diesen Fällen werden echte Aufnahmen mit digitalen Effekten kombiniert, sodass die Action spektakulär, aber trotzdem glaubwürdig wirkt.
Die Mischung aus realer Stuntarbeit und visuellen Effekten ist einer der Gründe, warum die Action so packend rüberkommt: Das Publikum sieht echte Fahrzeuge in Bewegung, während CGI den Wahnsinn noch eine Stufe höher schraubt.
Wo kann man alle Fast and Furious Teile streamen?
In Deutschland gibt es keine feste Streaming-Plattform für alle Universal-Filme, weil das Studio, anders als Disney oder Warner, hierzulande keinen eigenen Dienst betreibt. Stattdessen werden die Rechte je nach Verhandlung an verschiedene Plattformen vergeben.
Für die „Fast & Furious“-Filme bedeutet das: Sie tauchen oft zeitlich begrenzt bei Sky und WOW auf, weil es dort eine laufende Pay-TV-Lizenz mit Universal gibt. Nach dieser Pay-TV-Phase landen einzelne Teile häufig bei Amazon Prime Video oder Netflix, manchmal auch bei RTL+. Unabhängig davon lassen sich alle Filme dauerhaft digital kaufen oder leihen, zum Beispiel bei Amazon, Apple TV, Google TV oder MagentaTV. Die aktuelle Verfügbarkeit findest du oben in der Liste, wenn du bei jedem Film auf den Button „Streamen“ klickst.
Chronologisch: Teil 1, 2, 4, 5 und 6, dann „Tokyo Drift“, danach 7, 8, „Hobbs & Shaw“, 9 und 10. Nach Kinostart kommt „Tokyo Drift“ als dritter Film, spielt aber erst nach Teil 6.
Es gibt zehn Hauptfilme von 2001 bis 2023, das Spin-off „Hobbs & Shaw“ und zwei Kurzfilme. Der elfte Hauptfilm, „Fast Forever“, ist für März 2028 angekündigt.
„The Fast and the Furious“ kam 2001 in die Kinos. Regie führte Rob Cohen, Paul Walker und Vin Diesel spielten die Hauptrollen.
Weil Han in „Tokyo Drift“ stirbt, in den Teilen 4 bis 6 aber noch lebt. Die Filme 4 bis 6 sind also Vorgeschichten, und erst die Abspannszene von Teil 6 führt beide Zeitlinien zusammen.
Der elfte Teil heißt „Fast Forever“ und soll am 17. März 2028 in den USA starten. Ein deutscher Kinostart ist noch nicht bekannt.
Es ist dieselbe Filmreihe. Die frühen Filme trugen den Titel „The Fast and the Furious“, ab dem vierten Teil 2009 wurde daraus „Fast & Furious“.
Chefredakteur und Gründer von scifiscene.
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