Avengers: Doomsday: Vorverkauf in Deutschland startet am 5. Oktober

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Der Vorverkauf für Avengers: Doomsday startet in Deutschland am 5. Oktober, der Münchner Mathäser nennt 12 Uhr. In den USA liegen die Vorverkäufe bereits über 50 Millionen Dollar, 70 Prozent davon im Premiumformat Infinity Vision.

Wer „Avengers: Doomsday” gleich zum Start sehen will, kann sich den 5. Oktober vormerken: An diesem Tag beginnt in Deutschland der Vorverkauf. Der Münchner Mathäser Filmpalast nennt auf seiner Seite zum Film sogar die Uhrzeit – Tickets gibt es dort ab 12 Uhr mittags. Der deutsche Kinostart liegt auf dem 16. Dezember 2026 und damit zwei Tage vor dem US-Start am 18. Dezember.

In Nordamerika ist der Verkauf dagegen schon seit Juli offen, und dort hat er nach Angaben von Disney die Marke von 50 Millionen Dollar überschritten, wie Deadline berichtet. Über 70 Prozent der bislang verkauften Karten entfallen auf Infinity Vision, Disneys eigenes Premium-Großformat.

Vorverkauf in Deutschland: Das ist bekannt

Mit dem 5. Oktober endet eine lange Wartezeit. Als Marvel im Juli den US-Verkauf öffnete, blieb der deutsche Markt außen vor; bei einem Stichprobencheck Mitte August führte nur UCI überhaupt eine Filmseite, ohne buchbare Vorstellungen. Inzwischen haben auch CineStar und CinemaxX Seiten zu „Avengers: Doomsday” angelegt, buchbare Vorstellungen gibt es dort aber noch nicht.

CineStar gibt auf seiner Filmseite eine Laufzeit von 165 Minuten an. Das ist dieselbe vorläufige Angabe, die schon im Sommer an die Kinos ging; endgültig ist sie erst, wenn der Film fertig geschnitten ist. Bleibt es dabei, wäre „Avengers: Doomsday” länger als „Avengers: Infinity War” mit rund zweieinhalb Stunden, aber kürzer als „Avengers: Endgame” mit gut drei Stunden.

Auch in Österreich startet der Verkauf am 5. Oktober, und zwar für alle angebotenen Fassungen – darunter 3D und Infinity Vision. Welche deutschen Kinos Vorstellungen in Infinity Vision anbieten, haben die Betreiber bislang nicht aufgeschlüsselt. Wer die Wartezeit überbrücken will: Seit dem 24. September läuft „Avengers: Endgame Extended” in den deutschen Kinos, mit vier zusätzlichen Minuten, die direkt auf „Avengers: Doomsday” hinführen – was die neuen Szenen verraten, haben wir hier aufgeschlüsselt.

Warum 50 Millionen Dollar so früh eine Hausnummer sind

Gestartet ist der Verkauf in Nordamerika am 20. Juli, gekoppelt an die Veröffentlichung des ersten offiziellen Trailers. Wie Variety berichtete, kamen allein am ersten Tag 16,5 Millionen Dollar zusammen – und das, obwohl Karten ausschließlich für Premium-Formate und nur in rund 1.000 US-Kinos zu haben waren. Zum Auftakt der D23 Mitte August hat Marvel den Verkauf dann auf alle Formate und alle Säle ausgeweitet; zum Start läuft der Film in Nordamerika auf mehr als 4.000 Leinwänden.

Zur Einordnung: Der erste Verkaufstag lag doppelt so hoch wie bei „Deadpool & Wolverine” im Jahr 2024 – bei dem damals von Anfang an alle Formate und alle Säle freigeschaltet waren. Ob sich daraus ein Rekordstart ableiten lässt, ist trotzdem offen: Vorverkaufszahlen und Startwochenende hängen nicht zwingend zusammen. Der letzte Film, in dem das komplette MCU antrat, war „Avengers: Endgame” – dessen Startrekord in diesem Sommer von „Spider-Man: Brand New Day” übernommen wurde, alle Zahlen dazu haben wir hier zusammengetragen.

Infinity Vision: aus der Notlösung wird die Hauptsache

Dass Marvel überhaupt ein eigenes Premiumformat braucht, liegt an „Dune: Part Three”. Denis Villeneuves dritter Wüstenfilm startet am selben Tag und hat sich die kompletten IMAX-Flächen für die ersten Wochen exklusiv gesichert, weil er mit IMAX-Kameras gedreht wurde. Marvels Antwort heißt Infinity Vision – keine neue Projektionstechnik, sondern eine Zertifizierung: Disney garantiert damit, dass die teilnehmenden Säle bestimmte Mindeststandards bei Leinwandgröße, Laserprojektion und Ton erfüllen.

Bei der Ankündigung auf der CinemaCon im April zählte Disney gut 75 zertifizierte Säle in Nordamerika und rund 300 weltweit; inzwischen liegen nach Studioangaben über 7.500 Bewerbungen von Kinobetreibern vor. Sein Debüt hat das Format am 24. September mit „Avengers: Endgame Extended” gegeben, „Avengers: Doomsday” ist der erste Neustart darin. Bleibt der Premium-Anteil bei 70 Prozent, wird aus dem Experiment binnen weniger Monate eine Säule der Disney-Kinostrategie.

Marvel schlägt auch bei Disney+ Rekorde

Die Kampagne wirkt nicht nur an der Kinokasse. Marvel verzeichnete im August die höchsten Sehstunden seiner Geschichte auf Disney+ – über 420 Millionen Stunden in einem einzigen Monat. Mehr als 200 Millionen Stunden davon führt Disney direkt auf die Vorfreude auf „Avengers: Doomsday” zurück; einen derart großen Schub durch einen Kinostart hat der Dienst nach eigenen Angaben noch nie gesehen.

Auch die Trailerzahlen sind ungewöhnlich. Der Juli-Trailer zu „Avengers: Doomsday” gilt als zweitgrößter Trailerstart überhaupt und als meistgesehener Trailer in Disneys Geschichte. Der Teaser zur „Endgame”-Wiederaufführung kam in den ersten 24 Stunden auf 77 Millionen Abrufe – mehr als das Vierfache jedes bisherigen Re-Release-Trailers. Die Fortsetzung „Avengers: Secret Wars” folgt am 17. Dezember 2027.

Am 5. Oktober 2026. Der Münchner Mathäser Filmpalast gibt 12 Uhr als Startzeit an. Auch in Österreich beginnt der Verkauf an diesem Tag.

Am 16. Dezember 2026 – zwei Tage vor dem US-Start am 18. Dezember.

Kinos nennen eine vorläufige Laufzeit von 165 Minuten. Endgültig ist sie erst mit dem fertigen Schnitt.

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