Zehn Jahre Civil War: Chris Evans bekennt sich zu Team Iron Man

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Im offiziellen Marvel-Podcast zu „Avengers: Doomsday“ stellt sich Chris Evans gegen seine eigene Figur: Als Steve Rogers stehe er zu Team Cap, persönlich sei er wohl Team Iron Man. Robert Downey Jr. saß daneben.

Zehn Jahre nach dem Kinostart von „The First Avenger: Civil War“ hat Chris Evans die Frage beantwortet, die das Publikum seit 2016 spaltet – und sich dabei gegen seine eigene Figur gestellt. Im offiziellen Marvel-Podcast zu „Avengers: Doomsday“ sagte er, er sei persönlich wohl Team Iron Man.

Was Evans gesagt hat

Gefragt wurde er im Podcast „Countdown To Avengers: Doomsday“, den Marvel selbst produziert und den unter anderem Iman Vellani moderiert – im MCU als Ms. Marvel zu sehen. Evans trennte in seiner Antwort sauber zwischen Rolle und Person: Als Figur stehe er zu der Position von Captain America. Er selbst sei aber vielleicht Team Iron Man; das zu sagen sei wohl kontrovers, aber er verstehe, woher Tony Stark gekommen sei.

Als Figur stehe ich zu Team Caps Position. Ich persönlich? Ich bin vielleicht Team Iron Man. Ich weiß, das ist wahrscheinlich kontrovers, aber ich sehe, woher er kam.

Robert Downey Jr. war bei der Aufnahme dabei und umarmte seinen Kollegen daraufhin. Das ist mehr als eine Pointe: Es sind die beiden Darsteller, deren Streit den dritten Akt des Films trägt – und sie sitzen zehn Jahre später nebeneinander, während der eine dem anderen nachträglich recht gibt.

Warum das ausgerechnet jetzt kommt

Der Zeitpunkt ist kein Zufall. „Avengers: Doomsday“ startet am 16. Dezember 2026 in den deutschen Kinos, zwei Tage vor dem US-Start, und der Podcast ist Teil der Marketingkampagne dazu. Beide Darsteller sind wieder dabei – Downey allerdings nicht als Tony Stark, sondern als Victor von Doom.

Genau darin liegt die Ironie: Der Mann, dem Evans jetzt nachträglich zustimmt, spielt im nächsten Film den Gegner. Und Evans kehrt nach allem, was bislang bestätigt ist, als Steve Rogers zurück, nicht als Captain America – die Unterscheidung, die auf scifiscene unter dem Stichwort Nomad ausführlich steht.

Worum der Streit eigentlich ging

„The First Avenger: Civil War“ spaltete die Avengers an den Sokovia-Verträgen: Sollte das Team einer staatlichen Aufsicht unterstehen? Tony Stark sagte ja, Steve Rogers nein. Aus einer politischen Frage wurde im Lauf des Films eine persönliche, weil Rogers’ bester Freund Bucky Barnes als Winter Soldier Starks Eltern getötet hatte – und Rogers das wusste.

Dass die Debatte zehn Jahre hält, liegt daran, dass der Film keine Seite als eindeutig richtig ausweist. Beide Positionen sind nachvollziehbar, beide führen in die Katastrophe. Evans’ Antwort ist deshalb keine Korrektur, sondern die nachträgliche Bestätigung, dass die Frage offen konstruiert war.

Als Privatperson ja, nach eigener Aussage im offiziellen Marvel-Podcast „Countdown To Avengers: Doomsday“. Als Darsteller stehe er weiterhin hinter der Position seiner Figur Steve Rogers.

Um die Sokovia-Verträge: Tony Stark wollte die Avengers einer staatlichen Aufsicht unterstellen, Steve Rogers wollte unabhängig bleiben. Der Streit eskalierte, als herauskam, dass Rogers’ Freund Bucky Barnes als Winter Soldier Starks Eltern getötet hatte.

Am 16. Dezember 2026. In den USA läuft der Film ab dem 18. Dezember 2026.

Ja, beide. Downey spielt allerdings nicht mehr Tony Stark, sondern Victor von Doom. Evans kehrt als Steve Rogers zurück.

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