Ben Affleck lehnte „Das Erwachen der Macht“ selbst ab – und wartet bei Daredevil vergeblich auf Kevin Feige
Ben Affleck hätte „Star Wars: Das Erwachen der Macht“ inszenieren können, sagte aber ab: Er sei nicht der Richtige gewesen. Und auf eine Daredevil-Rückkehr angesprochen, sagt er über Kevin Feige: „Ich wünschte, er würde.“
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Ben Affleck hätte „Star Wars: Das Erwachen der Macht” inszenieren können – und hat sich selbst aus dem Rennen genommen. Das erzählte der Schauspieler und Regisseur im Podcast Happy Sad Confused von Josh Horowitz, in dem er eigentlich seinen neuen Netflix-Film Animals vorstellte. Wie TheWrap aus dem Gespräch zitiert, sei man damals mit dem Projekt auf ihn zugekommen. Er habe abgelehnt, weil er sich schlicht nicht für den Richtigen hielt.
Im selben Gespräch ging es auch um Marvel. Auf die Frage, ob Kevin Feige ihn je wegen einer Rückkehr als Daredevil angesprochen habe, antwortete Affleck knapp: „Hat er nicht. Ich wünschte, er würde.” Eine Andeutung auf ein Comeback ist das nicht – aber eine deutlich offenere Tür, als man sie von ihm zu seinen Superheldenrollen gewohnt ist.
„Nicht der Richtige für diesen Film”
„Ja, sie kamen auf mich zu und fragten: ‚Hast du Interesse?‘”, erinnert sich Affleck. „Ich weiß nicht, ob das hieß, dass sie nicht auch mit J.J. oder anderen gesprochen haben, aber ich habe damals mit diesen Leuten geredet.” Am Ende inszenierte J.J. Abrams den Film, der 2015 die Sequel-Trilogie eröffnete. Affleck dagegen sagte ab: „Ich mag Star Wars und bin Fan, aber ich bin nicht derjenige, der diesen Film inszenieren sollte. Ich denke einfach, jemand mit mehr Leidenschaft dafür macht einen besseren Job.”
Als großes Opfer will er die Entscheidung nicht verstanden wissen. Er habe einfach nicht daran geglaubt, die Reihe so neu erfinden zu können, wie es die Sequels versuchten. „Da gibt es viele Herausforderungen, das neu zu erfinden! Das hat man ja gesehen”, sagt Affleck. „Es war für sie nicht leicht, dieses Franchise neu zu erfinden. Manches lief richtig gut – und dann hast du diese ganze Fanbasis mit ihren eigenen, sehr starken Meinungen.”
Er habe als Regisseur schon bessere Drehbücher abgelehnt als als Schauspieler, ergänzt er. Bei Star Wars sei es dieselbe Abwägung gewesen: „Ich glaube nicht, dass ich das so gut kann wie jemand anderes, und ich will nichts inszenieren, auf das ich nicht wirklich stolz sein kann.” Für einen anderen großen Comicfilm war er dagegen nie im Gespräch: Affleck bestätigte, dass er sich nie mit jemandem über die Regie von „Man of Steel” getroffen habe.
Daredevil: „Ich wünschte, er würde”
Affleck spielte Matt Murdock 2003 in „Daredevil” von Mark Steven Johnson – lange bevor das MCU die Figur mit Charlie Cox neu besetzte, der sie inzwischen in „Daredevil: Born Again” spielt. Afflecks Version gilt seitdem eher als Fußnote. Dass Marvel solche Fußnoten gern zurückholt, hat das Studio zuletzt mehrfach gezeigt: Jennifer Garner, 2003 Afflecks Elektra, kehrte 2024 in „Deadpool & Wolverine” in ihre Rolle zurück, und für „Avengers: Doomsday” holt Marvel weitere Figuren aus älteren Verfilmungen ins Multiversum.
Ein Anruf von Feige ist trotzdem ausgeblieben, und Hinweise auf eine Rolle für Afflecks Daredevil gibt es nicht. Neu ist vor allem der Ton: Erst vor wenigen Tagen hatte Affleck im Gespräch mit Variety Kevin Feige „eine Art Genie” genannt und erklärt, warum ihm „Justice League” wenig Spaß gemacht habe – seine Bilanz der Batman-Jahre haben wir hier aufgeschrieben. Mehr zur Figur, die er an Daredevils Seite traf, steht auf unserer Seite zu Elektra.
Er war für die Regie angefragt worden, lehnte aber selbst ab. Er sei Fan, aber nicht der Richtige für den Film; jemand mit mehr Leidenschaft für Star Wars würde einen besseren Job machen, sagte er im Podcast Happy Sad Confused. Regie führte schließlich J.J. Abrams.
Dafür gibt es keine Hinweise. Laut Affleck hat Kevin Feige ihn nie auf eine Rückkehr angesprochen – er wünsche sich aber, dass er es tut. Im MCU spielt Charlie Cox die Figur.
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Chefredakteur und Gründer von scifiscene.
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