Herr der Ringe bringt eine fehlende Figur von Tolkien endlich ins Kino

Herr der Ringe bringt eine fehlende Figur von Tolkien endlich ins Kino

Du willst nichts mehr verpassen?
Dann folge auf

26.03.2026 10:12 Uhr

Tom Bombadil und finstere Grabunholde bekommen ihren großen Auftritt. Ein neues Kino-Projekt schließt die Lücken der Original-Trilogie von Peter Jackson.

Du dachtest, die Geschichte des Einen Rings sei auserzählt? Falsch gedacht! Tolkien-Superfan und Late-Night-Host Stephen Colbert hat sich mit Regie-Legende Peter Jackson zusammengetan, um ein brandneues Kapitel aufzuschlagen.

Während Andy Serkis gerade die Produktion von „The Lord of the Rings: The Hunt for Gollum” (TBA) hochfährt – der ersten Live-Action-Rückkehr ins Kino seit „Der Hobbit - Die Schlacht der fünf Heere” – bahnt sich bereits das nächste Großprojekt an.

Zusätzlich zu den kommenden Kinofilmen befindet sich aktuell auch die dritte Staffel der Serie „Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht” in Produktion. Nachdem es um das Franchise jahrelang ruhig war, laufen die Motoren für Mittelerde nun wieder auf Hochtouren.

Der neue Film trägt den Titel „The Lord of the Rings: Shadow of the Past” (TBA). Das Projekt widmet sich genau jenen sechs Kapiteln aus dem Anfang von Frodos Reise, die in der ursprünglichen Verfilmung von Peter Jackson größtenteils der Schere zum Opfer fielen. Die Handlung spannt sich von der Flucht vor Saurons Schwarzen Reitern bis hin zu den Nebeln auf den Hügelgräbern.

Dabei handelt es sich laut jüngsten Informationen konkret um die Buchkapitel 3 bis 8 aus „Die Gefährten”. Dort verirren sich die Hobbits und geraten in die Fänge der furchteinflößenden Grabunholde – untote Kreaturen, die auf der Leinwand bislang ebenfalls nicht zu sehen waren.

Der Meister von Wald, Wasser und Hügel

Jahrelang diskutierten Fans über Jacksons Entscheidung, einen ganz bestimmten Charakter wegzulassen: Tom Bombadil. Er ist einer der mächtigsten und rätselhaftesten Charaktere in Tolkiens Legendarium. Er ist der Älteste, ein Beschützer der Natur und vor allem völlig immun gegen die Macht des Ringes. Er rettet Frodos Freunde sogar vor einem magischen, lebenden Baum.

Zwar feierte Bombadil kürzlich in der zweiten Staffel von „Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht” im Zweiten Zeitalter sein Live-Action-Debüt, doch nun betritt er endlich das Dritte Zeitalter der Kino-Kontinuität.

Doch wie passt das alles in den bekannten Kanon? Colbert erklärte in einem Ankündigungsvideo, dass er der von Jackson etablierten Zeitleiste völlig treu bleiben wolle. Zusammen mit seinem Sohn Peter McGee, Peter Jackson und der langjährigen Mittelerde-Autorin Philippa Boyens entwickelte er ein raffiniertes Rahmenkonstrukt für das Drehbuch. Warner Bros. enthüllte dazu bereits die offizielle Synopsis:

Vierzehn Jahre nach dem Fortgang von Frodo machen sich Sam, Merry und Pippin auf den Weg, um die ersten Schritte ihres Abenteuers nachzuverfolgen. Unterdessen hat Sams Tochter Elanor ein lange begrabenes Geheimnis entdeckt und ist fest entschlossen herauszufinden, warum der Ringkrieg schon fast verloren war, bevor er überhaupt begann.

Diese geteilte Zeitlinie öffnet die Tür für eine triumphale Rückkehr alter Bekannter. Schlüpfen Sean Astin (Sam), Billy Boyd (Pippin) und Dominic Monaghan (Merry) wieder in ihre Hobbit-Füße? Bestätigt ist noch nichts. Da aber Elijah Wood und Ian McKellen bereits für das Gollum-Spin-off zurückkehren, stehen die Chancen für ein Wiedersehen exzellent. Du darfst dich auf ein weiteres, fesselndes Mittelerde-Projekt freuen!

Geduld ist allerdings gefragt: Derzeit gibt es noch keinen offiziellen Starttermin für „The Lord of the Rings: Shadow of the Past” (TBA). Es dürfte noch einige Jahre dauern, bis Fans erfahren, wie genau diese erzählerische Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart umgesetzt wird.

Abenteuer
Action
Fantasy
Start
10.12.2014
Regisseur/in
Peter Jackson
Franchise / Filmreihe(n)