MCU-Check: Welche Solo-Filme ohne Sequel wirklich überzeugen
Im MCU hängt alles zusammen – doch diese sechs Solo-Abenteuer stehen bisher ohne direktes Sequel da. Finde heraus, welche Einzelgänger das Franchise am stärksten prägen!
Disney Im MCU betrachten wir kaum ein Projekt als komplett eigenständig. Das Franchise lebt von seinem vernetzten Universum. Wenn wir hier von Standalone-Filmen sprechen, meinen wir Werke, denen kein direktes Sequel folgt. Aktuell zählen wir sechs solcher Kino-Ausflüge. Einige erhielten aus Lizenzgründen keine Fortsetzung, andere strauchelten an den Kinokassen. Schau Dir an, welche dieser Einzelgänger das Franchise am stärksten bereichern.
Platz 6: Der vergessene Anfang
„Der unglaubliche Hulk” bleibt der wohl am meisten ignorierte Eintrag im gesamten Universum. Als zweite Veröffentlichung der Reihe wirkt der Film isoliert, da nur ein kurzer Auftritt von Tony Stark am Ende eine Brücke zum größeren Ganzen schlägt. Edward Norton verkörpert Bruce Banner, bevor Mark Ruffalo die Rolle übernahm. In den 2020er Jahren gewann das Projekt wieder an Bedeutung, da Charaktere wie Thaddeus Ross und Abomination in neueren Titeln auftauchen.
Disney Platz 5: Das überladene Epos
„Eternals” sollte nach „Avengers: Endgame” das nächste große Ding werden. Doch das Werk enttäuschte an den Kinokassen und kassierte als erster MCU-Film das gefürchtete Rotten-Label auf Rotten Tomatoes. Oscar-Preisträgerin Chloé Zhao versammelte einen grandiosen Cast um Richard Madden, Angelina Jolie und Salma Hayek. Das Problem: Die Story quetscht ein Dutzend neue Figuren in zweieinhalb Stunden. Als TV-Serie mit acht bis zehn Episoden hätte das Konzept wesentlich besser funktioniert.
Disney Platz 4: Eine späte Ehre
Jahre nach dem Filmtod der Hauptfigur erhielten Fans endlich „Black Widow”. Das Abenteuer spielt nach den Ereignissen von „The First Avenger: Civil War” und führt Yelena Belova spektakulär in das MCU ein.
Yelena ist in vielerlei Hinsicht der beste Charakter, der dem MCU seit Avengers: Endgame hinzugefügt wurde.
Florence Pugh stiehlt in ihren Szenen neben Rachel Weisz und David Harbour glatt die Show. Kritiker bemängelten zwar die Spezialeffekte, lobten aber die tonale Balance zwischen der geradezu eindringlichen Eröffnungssequenz, emotionalen Momenten und starker Comedy.
Disney Platz 3: Sci-Fi statt reiner Action
Mit „The Fantastic 4: First Steps” bringt Marvel seine erste Familie auf die Leinwand. Die Truppe um Pedro Pascal und Vanessa Kirby agiert in einem anderen Universum. Genau das macht den Film einzigartig: Du erlebst hier einen starken Sci-Fi-Vibe anstelle der üblichen Action-Comedy-Formel. Kritiker loben besonders die schauspielerischen Leistungen, allen voran Julia Garner, die als Silver Surfer glänzt. Da diese Figuren zentrale Rollen in den nächsten Avengers-Filmen spielen, gilt ein eigenes Sequel als extrem wahrscheinlich.
Disney Platz 2: Atemberaubende Kampfkunst
„Shang-Chi and the Legend of the Ten Rings” sticht heraus, weil es sich radikal anders anfühlt als der Rest des MCU. Der Fokus liegt auf Hand-to-Hand-Combat, inspiriert von Martial-Arts-Filmen. Diese atemberaubenden Kampfchoreografien übertreffen sogar die große CGI-Schlacht im Finale. Simu Liu füllt die Hauptrolle mit enormem Charisma, Tony Leung brilliert als Schurke, und ein Nebencast mit Michelle Yeoh und Awkwafina rundet das Erlebnis ab.
Disney Platz 1: Die unerwarteten Retter
Viele zweifelten daran, ob „Thunderbolts*” jemals entsteht. Ein Projekt über eine bunt zusammengewürfelte Truppe von Nebenfiguren wie Yelena Belova und Bucky Barnes wirkte auf den ersten Blick riskant. Doch der Mut zahlt sich aus: Der Film enthüllt das Team als die neuen Avengers. Du lernst diese Figuren wirklich kennen. Am Ende agieren sie wie eine echte Familie – greifbarer als fast jedes andere Marvel-Team zuvor. Zudem greift die Story klug Themen wie psychische Gesundheit und Depression auf, was den Titel zu einem wahrhaft außergewöhnlichen Highlight macht.
- Start
- 24.07.2025
- Regisseur/in
- Matt Shakman
- Franchise / Filmreihe(n)