Die US-Kinocharts vom 22.02.2026: „GOAT“ überholt „Wuthering Heights“
Der Animationsfilm „GOAT“ sichert sich die Spitze der US-Kinocharts, während chinesische Produktionen den globalen Markt dominieren. Ein Überblick über die aktuellen Box-Office-Zahlen.
Ein Animationsfilm über einem NBA-Star liefert sich ein enges Rennen mit einer opulenten Literaturverfilmung. Dieses an den Kinokassen eher ungewöhnliche Duell prägte das vergangene Wochenende in den USA.
Der Familienfilm „G.O.A.T. - Bock auf große Sprünge”, der auf dem Leben des Basketballspielers Steph Curry basiert, konnte sich in seiner zweiten Woche an die Spitze der US-Charts setzen. Mit einem Einspielergebnis von 17 Millionen US-Dollar überholte er die Romanadaption „Wuthering Heights” von Regisseurin Emerald Fennell, die laut Comscore 14,2 Millionen US-Dollar einspielte.
Auch wenn „G.O.A.T. - Bock auf große Sprünge” das Wochenende für sich entschied, zeichnet sich im Gesamtergebnis ein anderes Bild. Kumuliert liegt „Wuthering Heights” mit knapp über 60 Millionen US-Dollar noch immer vor „G.O.A.T. - Bock auf große Sprünge”, der bisher 58,3 Millionen US-Dollar verbuchen konnte. Für die Fennell-Produktion, deren Budget auf rund 80 Millionen US-Dollar geschätzt wird (ohne Marketingkosten), bleibt der Weg zur Profitabilität eine Herausforderung.
Währenddessen präsentiert sich die globale Kino-Landschaft deutlich anders. Sowohl „G.O.A.T. - Bock auf große Sprünge” als auch „Wuthering Heights” fallen aus den Top 3 der weltweiten Charts heraus. Unangefochtener Spitzenreiter ist der chinesische Rennfahrerfilm „Pegasus 3”, der allein durch seinen Start in China beeindruckende 372,8 Millionen US-Dollar einspielte.
Die Dominanz des chinesischen Marktes wird durch die Platzierungen zwei und drei unterstrichen. Das Martial-Arts-Epos „Blades of the Guardians” erreichte 101,6 Millionen US-Dollar, während der Spionagethriller „Scare Out” von Regie-Meister Zhang Yimou auf 112,3 Millionen US-Dollar kam. Beide Filme erzielten diese Summen ebenfalls ausschließlich durch limitierte Veröffentlichungen in ihrem Heimatmarkt.
In den USA schafften es neben den beiden Spitzenreitern drei weitere Neustarts in die Charts. Die Bronzemedaille sicherte sich das christliche Musik-Biopic „I Can Only Imagine 2” mit einem Startergebnis von 8 Millionen US-Dollar. Weniger erfolgreich war die A24-Produktion „How to Make a Killing”, die trotz Starbesetzung um Glen Powell und Margaret Qualley nur 3,5 Millionen US-Dollar einnahm. Baz Luhrmanns Konzertdokumentation „EPIC: Elvis Presley in Concert” über die Las-Vegas-Jahre des Musikers landete mit 3,2 Millionen US-Dollar auf dem siebten Platz.
Für die kommende Woche wird eine deutliche Verschiebung an der Chartspitze erwartet. Branchenbeobachter gehen davon aus, dass der Horrorfilm „Scream 7” die Konkurrenz hinter sich lassen wird.
Die Fortsetzung der erfolgreichen Horror-Reihe sorgte bereits im Vorfeld für Gesprächsstoff. Nach internen Personalwechseln kehrt mit Neve Campbell die Hauptdarstellerin der Originalfilme zurück, nachdem sie die Serie 2022 aufgrund von Gagen-Streitigkeiten verlassen hatte. Ein im Oktober veröffentlichter erster Einblick stellte zudem die neue Figur Tatum Prescott vor, gespielt von „Yellowstone”-Darstellerin Isabel May, die als Tochter von Campbells Figur Sidney Prescott eingeführt wird.
| Pos | Film | Einnahmen | Gesamt |
|---|---|---|---|
| 1 | G.O.A.T. - Bock auf große Sprünge | 17,00 Mio. $ | 58,30 Mio. $ |
| 2 | Wuthering Heights | 14,20 Mio. $ | 60,01 Mio. $ |
| 3 | I Can Only Imagine 2 | 8,00 Mio. $ | 8,00 Mio. $ |
| 4 | Crime 101 | 5,77 Mio. $ | 24,71 Mio. $ |
| 5 | Send Help | 4,50 Mio. $ | 55,53 Mio. $ |
| 6 | How to Make a Killing | 3,56 Mio. $ | 3,56 Mio. $ |
| 7 | EPiC: Elvis Presley in Concert | 3,25 Mio. $ | 3,25 Mio. $ |
| 8 | Solo Mio | 2,56 Mio. $ | 21,83 Mio. $ |
| 9 | Zoomania 2 | 2,30 Mio. $ | 423,92 Mio. $ |
| 10 | Avatar: Fire and Ash | 1,80 Mio. $ | 399,44 Mio. $ |
- Start
- 19.02.2026
- Regisseur/in
- Tyree Dillihay
- Drehbuch
- Nicolas CurcioPeter ChiarelliTeddy RileyAaron Buchsbaum