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Lanterns Folge 4: Warum es nur einen Green Lantern geben kann

Lanterns Folge 4: Warum es nur einen Green Lantern geben kann Warner Bros.
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Folge 4 heißt „The Weenie“ und läuft ab Montag, dem 7. September, bei HBO Max. HBO bewirbt die Halbzeitfolge mit einem Satz: Es kann nur einen Green Lantern geben. Was die Vorschau zeigt und worauf du achten solltest.

„Lanterns” erreicht mit Folge 4 die Halbzeit der ersten Staffel. Die Episode heißt „The Weenie”, läuft in Deutschland ab Montag, dem 7. September 2026, bei HBO Max – und HBO Max stellt sie mit einem einzigen Satz vor: „There can only be one Green Lantern.” Es kann nur einen Green Lantern geben.

Nach „OutKast”, der bisher stärksten Folge der Serie, ist das eine Ansage. Denn Folge 3 hat gerade erst erzählt, wie John Stewart überhaupt an den Ring gekommen ist – und dass ursprünglich sein Vater gemeint war. Hier steht, wann die Folge läuft, was zuletzt passiert ist, was die offizielle Vorschau zeigt und worauf du achten solltest.

Wann und wo läuft Folge 4 von Lanterns?

Die vierte Folge trägt den Titel „The Weenie” und startet in den USA am Sonntag, dem 6. September 2026, um 21 Uhr Ostküstenzeit bei HBO und HBO Max. In Deutschland folgt sie wie bisher jede Woche einen Tag später: ab Montag, dem 7. September 2026, bei HBO Max. Die Laufzeit beträgt 56 Minuten und liegt damit im Rahmen der bisherigen Folgen, die zwischen 52 und 57 Minuten lagen.

Regie führte erneut Stephen Williams, der schon „OutKast” inszeniert hat. Das Buch stammt diesmal von Co-Schöpfer Damon Lindelof gemeinsam mit Justin Britt-Gibson – dem zweiten Autor, den Vanessa Baden Kelly im Zusammenhang mit der Arbeit an Folge 3 ausdrücklich genannt hat. Die erste Staffel umfasst acht Folgen im Wochentakt; das Finale läuft in den USA am 4. Oktober 2026, in Deutschland am 5. Oktober. Mit Folge 4 ist die Staffel also exakt zur Hälfte durch.

Was der Titel bedeutet, hat HBO nicht erklärt. „Weenie” ist in der amerikanischen Branchensprache allerdings ein feststehender Begriff: Alfred Hitchcock und später die Disney-Imagineers bezeichneten damit den Köder, auf den eine Erzählung ihr Publikum zulaufen lässt – den Gegenstand, um den sich alle reißen und der am Ende gar nicht so wichtig ist. Bei einem Buch von Damon Lindelof ist das eine naheliegende Lesart, bestätigt ist sie nicht.

Rückblick: Was in Folge 3 passiert ist

Achtung, ab hier stehen Spoiler zu Folge 3. „OutKast” hat Johns Herkunft radikaler umgeschrieben, als es die Comics je getan haben. Abin Surs Ring suchte vor Hal Jordan bereits einen anderen Menschen auf: John Stewart Sr., Johns Vater. Der Ring stellte ihm mitten in der Nacht eine einzige Frage – ob er Angst habe. Seine Antwort war ja, und der Ring zog weiter.

Was folgte, war kein Berufungsmoment, sondern ein Trainingsprogramm. Nachdem Bernadette Stewart den Widerspruch vor eine Guardian of the Universe getragen hatte – gespielt von Laura Linney –, bekam die Familie ein Angebot: Sie durfte den noch nicht einmal laufenden John Stewart Jr. dazu erziehen, keine Angst zu zeigen. Die Rückblenden zeigen, was das hieß, bis hin zum Apfel, den die Eltern ihrem Sohn vom Kopf schießen. Die Folge wurde mit zehn Millionen Zuschauern weltweit in drei Tagen zum Serienhoch – die Zahlen und die Einordnung der Macher haben wir bei Folge 3 aufgeschrieben.

Was die offizielle Vorschau zu Folge 4 zeigt

HBO Max hat die Vorschau direkt nach „OutKast” veröffentlicht; sie kommt inzwischen auf über anderthalb Millionen Abrufe. Im Mittelpunkt steht der Satz, mit dem der Sender die Folge bewirbt: Es könne nur einen Green Lantern geben. Nach einer Episode, die gerade erklärt hat, dass der Ring erst beim Vater und dann beim Sohn anklopfte, klingt das weniger nach Corps-Folklore als nach einer konkreten Drohung.

Zu sehen ist unter anderem Hal Jordan im Gespräch mit Thaal Sinestro, seinem früheren Mentor, den die Serie in Folge 2 in einem Gefängnis außerhalb der Erde eingeführt hat. Sinestro war selbst Lantern, versuchte einen Putsch, tötete einen der Guardians – und Hal war derjenige, der ihn zur Strecke brachte. Schon in Folge 2 fiel auf, dass er sich auffällig für John interessiert, ohne zu sagen, warum.

Worauf du in Folge 4 achten solltest

Drei Fäden liegen offen. Erstens die 48-Stunden-Frist aus Folge 2: Antaan und seine als Menschen getarnten Leute suchen in Rushville einen Manhunter und drohen, die Stadt mitzunehmen, wenn John ihn nicht findet. Zweitens die Guardians – Folge 3 endete damit, dass John nach einem Leben voller Vorbereitung endlich sein Vorstellungsgespräch bekommt. Was dort beschlossen wurde und was es kostet, ist offen.

Und drittens der große Faden der Staffel: Hal Jordans Leiche auf der Stadiontribüne, zehn Jahre nach der 2016er-Ebene, ohne Ring am Finger. Diese Frage haben wir zu Folge 2 sortiert; erwarte auch in der Mitte der Staffel keine Auflösung. Damon Lindelof hat auf die Kritik an der Entscheidung sinngemäß geantwortet, man solle abwarten, wie sich das am Ende von Folge 8 anfühle – ein Primärbeleg für das Zitat liegt uns nicht vor, es kursiert über die Zweitverwertung. Als Fingerzeig taugt es trotzdem.

Wie es nach Folge 4 weitergeht

Nach der Halbzeit bleiben vier Folgen. Sie laufen in den USA am 13., 20. und 27. September sowie am 4. Oktober 2026, in Deutschland jeweils einen Tag später. Damit endet die Staffel am 5. Oktober – gut sieben Wochen nach dem Start am 17. August.

Eine zweite Staffel ist trotz der Rekordzahlen weiterhin nicht bestellt. Showrunner Chris Mundy entwickelt nach Informationen von The Hollywood Reporter mit Christopher Cantwell bereits vorläufig Stoff dafür, die Entscheidung von Studio und Sender steht aus. Für das DC Universe hat die Serie ohnehin Gewicht über sich hinaus: Aaron Pierre spielt John Stewart auch in „Man of Tomorrow”, dessen Hauptdreharbeiten seit Ende August abgeschlossen sind. Wer die Figuren einordnen will, findet den Werdegang von Hal Jordan und einen Überblick zu den Green Lanterns auf eigenen Seiten.

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