Mandalorian und Grogu: Wo der Film in der Star-Wars-Chronologie steht

Mandalorian und Grogu: Wo der Film in der Star-Wars-Chronologie steht Disney
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Der Film läuft seit dem 2. September 2026 auf Disney+ – und Disney hat ihn dabei offiziell in die Star-Wars-Zeitleiste einsortiert: hinter „Skeleton Crew“, vor „Star Wars: Resistance“.

Din Djarin und Grogu sind zu Hause angekommen: Seit dem 2. September 2026 läuft „Star Wars: The Mandalorian and Grogu” auf Disney+ – und mit dem Streamingstart hat Disney den Film auch offiziell in die Zeitleiste der Reihe einsortiert. Damit ist endlich geklärt, an welcher Stelle die Geschichte zwischen all den Serien und Filmen der Galaxis steht.

Die Antwort fällt überraschend eindeutig aus: Der Film sitzt mitten in der Ära der Neuen Republik, eingeklemmt zwischen zwei Serien, die dieselbe Umbruchzeit aus völlig verschiedenen Blickwinkeln erzählen. Wer chronologisch schauen will, muss ihn also nicht ans Ende der Mandalorianer-Geschichte hängen, sondern mittenhinein.

Wo der Film in der Star-Wars-Chronologie steht

Auf der offiziellen Star-Wars-Chronologie steht „Star Wars: The Mandalorian and Grogu” jetzt direkt hinter „Star Wars: Skeleton Crew” und unmittelbar vor der Animationsserie „Star Wars: Resistance”. Die Handlung liegt damit nach dem Ausflug der vier Kinder von At Attin, aber noch klar vor der Zeit der Sequel-Trilogie, in der Kaz Xiono für den Widerstand spioniert.

Für einen chronologischen Marathon heißt das: Der Film hängt hinter der Kinderbande um Jod Na Nawood und vor Kaz Xionos Spionagemission. Interessant ist die Nachbarschaft zu „Skeleton Crew” vor allem deshalb, weil Jude Laws Jod Na Nawood die Serie überlebt hat – ein Wiedersehen mit Din Djarin wäre zeitlich also problemlos möglich. Die vollständige Sortierung aller Filme findest du in unserer Star-Wars-Reihenfolge, die der Serien in der Übersicht aller Star-Wars-Serien.

Start auf Disney+ nach 103 Tagen im Kino

Zwischen dem US-Kinostart und dem Streamingtermin liegen 103 Tage. In Deutschland lief Jon Favreaus Kinoabenteuer bereits am 20. Mai 2026 an, zwei Tage vor dem US-Start. Eine gesonderte Ankündigung für den deutschen Markt gab es nicht, das ist bei Disney+ aber der Normalfall: Eigenproduktionen schaltet der Konzern in allen Märkten am selben Tag frei.

Bemerkenswert ist vor allem die Länge des Fensters. 103 Tage zwischen Kino und Abo sind mehr, als Disney zuletzt bei vielen eigenen Titeln ausgereizt hat – ein Hinweis darauf, dass der Konzern dem Film auf der großen Leinwand jede Chance geben wollte, statt ihn schnell ins Abo nachzuschieben.

Nicht nur der Film: LEGO-Special und Podcast am selben Tag

Der 2. September wurde bei Disney+ zum kleinen Star-Wars-Tag: Zeitgleich mit dem Film feierte das Animationsspecial „LEGO Star Wars: The Mandalorian” seine Premiere. Es erzählt alle drei Staffeln der Live-Action-Serie im LEGO-Stil nach – humorvoll, familientauglich und ausdrücklich als Einstiegspunkt für jüngere Zuschauer gedacht. Regie führte Chris Buckley, das Drehbuch stammt von Michael Price.

Dazu kommt der offizielle Begleit-Podcast Star Wars: The Mandalorian and Grogu Official Podcast mit den beiden Episoden Growing Up und Bigger und Different. Aufgezeichnet wurde die zweiteilige Reihe am Adelphi-Base-Bar-Set des Films; zu Gast sind Regisseur Jon Favreau, Lucasfilm-Präsident Dave Filoni, Komponist Ludwig Göransson sowie Pedro Pascal und Sigourney Weaver. Die Videofassungen laufen auf Disney+ und YouTube, die Audioversionen unter anderem bei Spotify, Apple Podcasts und Amazon Music.

Bislang der schwächste Live-Action-Star-Wars-Film

Das Kinoergebnis blieb hinter den Erwartungen zurück. Nach Deadline-Angaben steht „Star Wars: The Mandalorian and Grogu” bei 345 Millionen Dollar weltweit, bei Produktionskosten von 165 Millionen Dollar vor Marketing. Damit liegt der Film unter „Solo: A Star Wars Story”, der 393 Millionen Dollar einspielte, und ist bislang der schwächste Live-Action-Kinofilm der Reihe.

Die Kritik reagierte gespalten: 60 Prozent positive Rezensionen bei Rotten Tomatoes stehen 86 Prozent Zustimmung beim Publikum gegenüber. Ein wiederkehrender Vorwurf lautete, der Film wirke wie eine verlängerte Serienfolge – und genau das könnte ihm auf Disney+ jetzt in die Hände spielen, wo das Publikum den Stoff ohnehin kennt.

Worum es geht

Die Handlung knüpft direkt an die dritte Staffel von „The Mandalorian” an. Grogu hat sein Jedi-Training abgebrochen und zieht als mandalorianisches Findelkind an der Seite von Din Djarin durch die Galaxis. Im Auftrag der Neuen Republik sollen die beiden Rotta the Hutt befreien, den Erben Jabbas – und dabei einer imperialen Spur folgen.

Pedro Pascal spielt erneut Din Djarin, Sigourney Weaver ist als Colonel Ward der Neuen Republik dabei, Jeremy Allen White leiht Rotta the Hutt im Original seine Stimme. Martin Scorsese hat einen Gastauftritt als Imbissbetreiber Hugo Durant. Regie führte Jon Favreau, der die Serie 2019 gestartet hatte.

Wie es mit Din Djarin und Grogu weitergeht

Der Film endet bewusst offen: Din und Grogu stehen am Schluss vereint und bereit für neue Aufträge. Ob daraus ein Kino-Sequel oder doch eine vierte Staffel wird, ist weiterhin nicht entschieden – die Argumente für beide Wege haben wir in unserem Überblick zur Zukunft des Duos gesammelt. Das Kinoergebnis dürfte die Entscheidung eher in Richtung Streaming schieben.

Unabhängig davon bleibt der Star-Wars-Kalender voll. Für 2027 sind die zweite Staffel von „Ahsoka” und der Kinofilm „Star Wars: Starfighter” angekündigt, dazu kommt das 50-jährige Jubiläum des ersten Films. Der Streamingstart ist damit weniger ein Schlusspunkt als der Übergang in die nächste Runde – alle Termine findest du im Star-Wars-Bereich.

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