Star Wars: Schreibt der Mandalorian-Film die Sequels neu?

Star Wars: Schreibt der Mandalorian-Film die Sequels neu?

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23.04.2026 09:22 Uhr

Ein neuer Kinofilm könnte das schaffen, was Serien bisher verwehrt blieb: Die kontroverse Star-Wars-Sequel-Trilogie auf der großen Leinwand grundlegend neu ausrichten.

Sieben Jahre nach dem umstrittenen Ende der Skywalker-Saga steht Star Wars vor einem Wendepunkt. Du erinnerst dich sicher an die hitzigen Diskussionen: Während „Star Wars: Das Erwachen der Macht” noch fast universell gefeiert wurde, spaltete „Star Wars: Die letzten Jedi” die Fanbase enorm. Der Abschluss „Star Wars: Der Aufstieg Skywalkers” fiel schließlich bei Kritikern und Zuschauern gleichermaßen durch. Um diese Wunden zu heilen, versucht Lucasfilm seither, die Ereignisse der Sequels in ein neues Licht zu rücken. Serien wie „Star Wars: The Bad Batch” erklärten Palpatines Rückkehr durch das Klon-Programm Projekt Nekromant, während das Mandoverse den Aufstieg der Ersten Ordnung thematisiert.

Die Grenzen des Serien-Kanons

Bislang lieferten uns „The Mandalorian” oder „Ahsoka” vor allem zusätzliches Kontextwissen. Sie machten die Filme nachvollziehbarer, ohne deren Geschichte massiv umzuschreiben. Der Grund dafür ist simpel: Für das Mainstream-Publikum sind TV-Serien oft nur Nebenabenteuer. Die wahre Magie und der absolute Kern des Star Wars-Kanons finden für die breite Masse ausschließlich im Kino statt. Kinofilme spielen Milliarden ein und sind kulturell allgegenwärtig. Du kannst die Filme schauen, ohne die Serien zu kennen – umgekehrt funktioniert das nicht.

Ein echter Neuanfang auf der Leinwand

Genau hier kommt „Star Wars: The Mandalorian and Grogu” ins Spiel. Wenn Regisseur Jon Favreau am 22. Mai 2026 seinen neuen Film mit Pedro Pascal und Sigourney Weaver in die Kinos bringt, markiert dies den ersten echten Versuch, die Wahrnehmung der Sequel-Trilogie substanziell zu korrigieren. Durch den Sprung auf die Leinwand hat die Geschichte von Din Djarin und seinem kleinen Schützling plötzlich die Macht, den Hauptkanon für alle Zuschauer neu zu definieren.

Es ist ein unmissverständliches Signal, dass die Zukunft von Star Wars in den Händen von Din Djarin liegt, nicht in denen von Rey Skywalker.

Dennoch müssen sich Fans von Rey keine Sorgen machen, dass die bestehenden Filme völlig ausradiert werden. Rey wird in zukünftigen Projekten, wie dem geplanten New-Jedi-Order-Film und einer noch unbetitelten Trilogie von Simon Kinberg, zurückkehren. Trotzdem lenkt die aktuelle Strategie den Fokus spürbar weg von der umstrittenen Trilogie. Auch der nächste angekündigte Film, „Star Wars: Starfighter”, siedelt sich in der Ära der Neuen Republik an. Alles deutet darauf hin, dass Star Wars seine Energie nun voll und ganz auf klassischere Geschichten richtet!

Abenteuer
Action
Science Fiction
Start
20.05.2026
Regisseur/in
Jon Favreau
Drehbuch
Jon Favreau
Dave Filoni
Noah Kloor
Franchise / Filmreihe(n)