Pixars Sci-Fi-Hoffnung: Erste Kritik feiert "Hoppers" als geniale Rückkehr zur Bestform
Roboter-Tiere, Bewusstseinstransfer und eine Traumwertung: Warum der neue Pixar-Film "Hoppers" das Studio nach einer Durststrecke endlich wieder in den Sci-Fi-Olymp heben könnte.
Pixar drückt den Reset-Knopf
Hand aufs Herz: Die letzten Jahre waren für Pixar-Fans eine Achterbahnfahrt. Während Klassiker wie Toy Story CGI-Geschichte schrieben, fühlten sich jüngste Werke wie Lightyear oder Elemental oft an, als würde dem Studio der kreative Treibstoff ausgehen. Doch jetzt gibt es Licht am Horizont – und das ist ziemlich futuristisch. Die ersten Kritiken zu „Hoppers” sind da, und sie sind nichts weniger als euphorisch. Mit einer satten Bewertung von 9/10 Punkten scheint Pixar genau das zu liefern, worauf wir gewartet haben: eine originelle Geschichte mit Herz und verdammt viel Sci-Fi-Potenzial.
High-Tech trifft auf tierische Instinkte
Worum geht es? Im Zentrum steht Mabel Tanaka (gesprochen von Piper Curda), eine Rebellin mit einem Herz für die Natur. Als der schmierige Bürgermeister Jerry Generazzo (perfekt vertont von Jon Hamm mit einer Prise 'Gavin Newsom'-Aalglätte) plant, eine Autobahn durch ihr geliebtes Feuchtgebiet zu walzen, greift Mabel zu extremen Mitteln. Hier kommt der Sci-Fi-Twist ins Spiel, der Hoppers für uns so spannend macht: Mabel nutzt experimentelle Technologie einer lokalen Universität. Die sogenannten 'Hoppers' sind robotische Tierhüllen, in die ein menschliches Bewusstsein transferiert werden kann.
Avatar im Biber-Pelz?
Das Konzept klingt nach einer abgedrehten Mischung aus Avatar und Zootopia. Mabel schlüpft via Bewusstseinstransfer in einen Roboter-Biber und infiltriert das Tierreich, um ihren Planeten – oder zumindest ihren Teich – zu retten. Was folgt, ist laut Kritik nicht nur ein technisches Spektakel, sondern echtes Worldbuilding. Die Implikationen des Körpertauschs und die Kommunikation zwischen Mensch und Tier werden clever ausgespielt, auch wenn einige Logiklöcher im Sci-Fi-Plot wohl bestehen bleiben (wie genau funktioniert die Universal-Übersetzung?). Aber ganz ehrlich: Wenn ein Roboter-Biber auf Dave Franco trifft, schauen wir gerne über physikalische Ungereimtheiten hinweg.
Ein emotionaler Volltreffer
Neben der Technik stimmt auch das Gefühl wieder. Der Film verarbeitet Themen wie Trauer und Umweltaktivismus ohne den erhobenen Zeigefinger, der manche Vorgänger belastete. Die Dynamik zwischen den Charakteren, besonders der naive Biber-König George (Bobby Moynihan), sorgt für den nötigen Humor. Hoppers wird als "Rückkehr zur Bestform" gefeiert – mit smartem Plotting, Spannung und einer emotionalen Erdung, die an die großen Zeiten von Oben oder Findet Nemo erinnert.