Aquaman Filme: Die Reihenfolge der Filmreihe
Zwei Hauptfilme, vier Gastauftritte: alle Auftritte von Jason Momoa als Aquaman in der richtigen Reihenfolge – dazu die Figur hinter den Filmen, ihre Kräfte und die Antwort, warum es keinen dritten Teil gibt.
Aquaman Filmreihe: Chronologische Reihenfolge und Boxoffice
Die Aquaman Filmreihe befindet sich derzeit auf Platz 65 der erfolgreichsten Filmreihen.
- Reihenfolge Filme und Serien
- Einnahmen
- Grafik
| Jahr | Film/Serie | Typ | S/Ep | |
|---|---|---|---|---|
| 2016 | Batman v Superman: Dawn of Justice | Nebenfilm | Streamen | |
| 2017 | Justice League | Nebenfilm | Streamen | |
| 2018 | Aquaman | Hauptfilm | Streamen | |
| 2022-2025 | Peacemaker | Serie | 2/16 | Trailer |
| 2023 | The Flash | Nebenfilm | Streamen | |
| 2023 | Aquaman: Lost Kingdom | Hauptfilm | Streamen |
| Jahr | Film | Einspielergebnisse Weltweit |
| 2018 | Aquaman | 1.15 Milliarden US Dollar |
| 2023 | Aquaman: Lost Kingdom | 440.18 Millionen US Dollar |
1.59 Milliarden US Dollar
17. September 2026
Box Office Mojo
Jason Momoa hat Arthur Curry über sieben Jahre und sechs Produktionen gespielt – zwei davon als Hauptfilme, die übrigen als Auftritte in fremden Geschichten. Wer die Reihe der Reihe nach sehen will, braucht deshalb vor allem eine klare Trennung zwischen Pflicht und Kür. Die Tabelle oben zeigt beides auf einen Blick.
Mit „Aquaman: Lost Kingdom” endete 2023 nicht nur die Filmreihe, sondern das gesamte DC Extended Universe. Momoa ist seitdem weiter bei DC – aber als anderer Charakter: Er spielt im neuen DC Universe den Kopfgeldjäger Lobo.
Auf einen Blick
Wie viele Aquaman-Filme gibt es? Zwei Hauptfilme: „Aquaman” von 2018 und „Aquaman: Lost Kingdom” von 2023. Dazu kommen vier Produktionen, in denen Jason Momoa als Arthur Curry auftritt, ohne die Hauptrolle zu spielen.
Die Reihenfolge: „Batman v Superman: Dawn of Justice” (2016), „Justice League” (2017), „Aquaman” (2018), Peacemaker (2022), „The Flash” (2023), „Aquaman: Lost Kingdom” (2023).
Wer spielt Aquaman? Jason Momoa, in allen sechs Produktionen. Eine Neubesetzung hat DC Studios bislang nicht angekündigt.
Gibt es Aquaman 3? Nein. Ein dritter Teil ist nicht angekündigt – die Reihe endete zusammen mit dem DCEU.
Bürgerlicher Name: Arthur Curry, Sohn des Leuchtturmwärters Thomas Curry und der atlantischen Königin Atlanna.
Erster Comic-Auftritt: More Fun Comics #73 vom November 1941, erschaffen von Mort Weisinger und Paul Norris.
Wo anfangen? Wer nur die Aquaman-Geschichte will, kommt mit den beiden Hauptfilmen vollständig durch. Die übrigen Auftritte erzählen die Figur, nicht ihre Handlung.
Wie viele Aquaman-Filme gibt es?
Die kurze Antwort lautet zwei – und genau daran scheitern die meisten Listen. Als eigenständige Aquaman-Filme zählen nur „Aquaman” von 2018 und der Nachfolger „Aquaman: Lost Kingdom” von 2023. Beide inszenierte James Wan, in beiden trägt Arthur Curry die Handlung.
Die übrigen vier Produktionen sind Gastauftritte in fremden Geschichten: ein stummer Kurzauftritt in „Batman v Superman: Dawn of Justice”, die Teamrolle in „Justice League”, ein Cameo im Finale der ersten Staffel von „Peacemaker” und eine Post-Credit-Szene in „The Flash”. Für die Handlung der beiden Hauptfilme sind sie verzichtbar – für das Bild der Figur im DCEU sind sie es nicht.
Ein Sonderfall bleibt „Zack Snyder’s Justice League”. Der vierstündige Schnitt von 2021 erzählt dieselbe Geschichte wie die Kinofassung von 2017, gibt Arthur Curry aber deutlich mehr Raum. Als siebter Film der Reihe zählt er nicht, wohl aber als die ergiebigere Fassung, wenn es dir um die Figur geht.
Jason Momoa als Aquaman: alle Auftritte im Detail
Batman v Superman: Dawn of Justice (2016)
In „Batman v Superman: Dawn of Justice” hatte Jason Momoa nur eine kleine Rolle, es war aber sein offizielles Debüt im DCEU. Als Gal Gadots Diana die digitalen Dateien von LexCorp durchsieht, sieht man verschwommenes, unter Wasser aufgenommenes Videomaterial von Arthur. Er taucht aus einer Höhle auf und zerstört sofort die Kamera mit seinem Dreizack.
Mehr passiert nicht – und genau darum taugt der Film nicht als Einstieg in die Reihe. Er stellt Aquaman vor, ohne ihn zu erzählen.
Justice League (2017)
Die Kinofassung von „Justice League”, bei der Joss Whedon Regie führte, erhielt weder von Kritikern noch von Fans große Anerkennung. Trotzdem markiert dieser Film Jason Momoas erste größere Rolle als Aquaman. Der zukünftige König von Atlantis kämpft an der Seite von Batman und Flash gegen Steppenwolf und dessen Paradämonen.
Wer die Figur kennenlernen will, ist hier zum ersten Mal richtig – allerdings in einer Fassung, die Zack Snyder vier Jahre später selbst korrigierte.
Aquaman (2018)
2018 stand Jason Momoa erstmals im Rampenlicht: „Aquaman” war der erste DCEU-Film, in dem er die Hauptrolle spielte. Neben ihm standen Willem Dafoe, Nicole Kidman, Yahya Abdul-Mateen II und Amber Heard vor der Kamera.
Arthur Curry muss sich mit seinem Halbbruder Orm (Patrick Wilson) und dem Bösewicht Black Manta auseinandersetzen, während er gleichzeitig mit seinem Anspruch auf den Thron von Atlantis ringt. Der Film war mit gut einer Milliarde Dollar der finanziell erfolgreichste des gesamten DCEU.
Peacemaker (2022)
Am Ende der von James Gunn geschriebenen und inszenierten Serie „Peacemaker” taucht Jason Momoa auf. Im Finale der ersten Staffel erscheinen vier Mitglieder der Justice League, um die Lage zu retten, kommen jedoch zu spät und werden von Peacemaker dafür scharf kritisiert.
Dabei wirft Peacemaker Arthur vor, intime Beziehungen zu Meereslebewesen zu haben. Ein genervter Aquaman erwidert, er habe genug von diesem Gerücht. Barry Allen fügt trocken hinzu, das sei keines.
Zack Snyder’s Justice League (2021)
Die vierstündige Fassung von Regisseur Zack Snyder zeigt, wie der Film ursprünglich gedacht war. Arthur Curry durchläuft eine ähnliche Entwicklung wie in der Kinofassung von 2017, seine Szenen sind aber deutlich ausführlicher – unter anderem bekommt seine Herkunft aus dem Leuchtturm in Maine echten Raum.
Auch hier kämpft Arthur Curry gegen Steppenwolf, gemeinsam mit Batman, Wonder Woman, Superman, Cyborg und The Flash. Wer die Wahl hat, schaut diese Fassung statt der Kinoversion – sie ersetzt sie, sie ergänzt sie nicht.
The Flash (2023)
„The Flash” kam aus mehreren Gründen nicht gut an: schwaches CGI, ungünstiges Timing und die Kontroversen um Hauptdarsteller Ezra Miller. Jason Momoa erscheint darin als Aquaman in einer Post-Credit-Szene.
Barry zieht einen betrunkenen Aquaman aus einer Bar, der danach sofort in einer Pfütze auf dem Bürgersteig einschläft. Es ist Momoas kürzester und zugleich letzter Auftritt vor dem Abschlussfilm.
Aquaman: Lost Kingdom (2023)
„Aquaman: Lost Kingdom” kam 2023 in die Kinos und ist der zweite und bislang letzte Hauptfilm der Reihe. Die Handlung dreht sich um einen Rachefeldzug von Black Manta, der Arthur und Orm zu einer widerwilligen Allianz zwingt.
Der Film schloss zugleich das DC Extended Universe ab – nach zehn Jahren und zu einem Zeitpunkt, an dem das Studio längst an einem Neustart arbeitete. Das erklärt auch, warum die Fortsetzung keinen Faden für einen dritten Teil auslegt.
Wer ist Aquaman? Die Figur hinter den Filmen
Aquaman heißt bürgerlich Arthur Curry und ist in der heute gültigen Fassung das Kind zweier Welten: Sein Vater Thomas Curry hütete einen Leuchtturm in Maine, seine Mutter Atlanna war Königin von Atlantis. Aus dieser Herkunft zieht die Figur ihren Grundkonflikt – an Land gilt sie als Sonderling, in Atlantis als Halbblut, und beide Seiten beanspruchen sie.
Erschaffen wurde Aquaman von Autor Mort Weisinger und Zeichner Paul Norris. Sein erster Auftritt steht in More Fun Comics #73 vom November 1941 – demselben Heft, in dem auch Green Arrow debütierte. Damit gehört Arthur Curry zu den ältesten durchgehend erzählten Figuren des DC-Kosmos.
Die Leuchtturm-Herkunft kam allerdings erst später dazu. In den Heften der 1940er Jahre war Aquaman der Sohn eines Meeresforschers, der seinem Kind die Fähigkeiten auf wissenschaftlichem Weg verschaffte. Erst im Silver Age wurde die atlantische Abstammung nachgezogen – und genau diese jüngere Fassung erzählen die Filme.
Kräfte und Fähigkeiten
Arthur Curry atmet unter Wasser, hält dem Druck der Tiefsee stand und bewegt sich dort schneller als jedes U-Boot. An Land bleiben ihm übermenschliche Kraft und Widerstandsfähigkeit – der Körper ist auf eine Umgebung ausgelegt, die ein Vielfaches des Luftdrucks ausübt.
Seine bekannteste Fähigkeit ist die telepathische Verbindung zu Meeresbewohnern. Sie hat der Figur jahrzehntelang den Spott eingetragen, mit dem „Peacemaker” im Serienfinale noch spielt – tatsächlich ist sie der Grund, warum Aquaman im DC-Universum als Machtfaktor gilt: Wer zwei Drittel der Erdoberfläche befehligen kann, verhandelt nicht als Bittsteller. Dazu kommt der Dreizack von König Atlan, der ihn als rechtmäßigen Herrscher von Atlantis ausweist.
Vom Spottobjekt zum Milliardenfranchise
Über Jahrzehnte war Aquaman die Figur, die in Superhelden-Witzen den Schluss bildete – ein Held, der mit Fischen redet. Dass ausgerechnet sein Solofilm mit gut einer Milliarde Dollar zum finanziell erfolgreichsten Film des gesamten DCEU wurde, ist deshalb die eigentliche Pointe der Reihe.
Den Ausschlag gab die Besetzung. Jason Momoa spielte Arthur Curry nicht als würdevollen Monarchen, sondern als rauen Außenseiter mit Tattoos und Trinkfestigkeit – eine Lesart, die es in den Comics so nie gab und die die Figur für ein Kinopublikum überhaupt erst tragfähig machte. Wer wissen will, warum Aquaman heute anders wahrgenommen wird als vor 2018, findet die Antwort weniger in den Heften als in dieser Rollenauffassung.
Gibt es einen dritten Aquaman-Film?
Nein, und danach sieht es derzeit auch nicht aus. Unter James Gunn und Peter Safran haben DC Studios das DC Extended Universe abgeschlossen und mit dem DC Universe neu angefangen. Ein dritter Aquaman-Film steht dort nicht auf dem Plan.
Jason Momoa ist trotzdem weiter bei DC – nur nicht mehr als Arthur Curry. Er spielt im DCU den Kopfgeldjäger Lobo und gab die Rolle im Juni 2026 in „Supergirl”. Ob Arthur Curry im neuen Universum überhaupt noch einmal auftaucht und wer ihn dann spielen würde, ist offen.
Wo der Neustart steht und welche Filme dort in welcher Reihenfolge laufen, zeigt unsere Übersicht zur Reihenfolge der DCU-Filme. Die abgeschlossene Vorgeschichte steht in der Reihenfolge der DCEU-Filme.
Es gibt zwei eigenständige Aquaman-Filme: „Aquaman“ von 2018 und „Aquaman: Lost Kingdom“ von 2023. Dazu kommen vier Produktionen mit Gastauftritten von Jason Momoa als Arthur Curry.
In der Reihenfolge des Kinostarts: „Batman v Superman: Dawn of Justice“ (2016), „Justice League“ (2017), „Aquaman“ (2018), „Peacemaker“ (2022), „The Flash“ (2023) und „Aquaman: Lost Kingdom“ (2023). Wer nur die Hauptgeschichte will, schaut die beiden Aquaman-Filme.
Nein. DC Studios haben keinen dritten Aquaman-Film angekündigt. Die Reihe endete 2023 zusammen mit dem DC Extended Universe, das von James Gunn und Peter Safran durch das neue DC Universe ersetzt wurde.
Jason Momoa spielt Arthur Curry alias Aquaman in allen sechs DCEU-Produktionen, in denen die Figur vorkommt. Im neuen DC Universe hat er stattdessen die Rolle des Kopfgeldjägers Lobo übernommen.
Der zweite Teil heißt „Aquaman: Lost Kingdom“ und erschien 2023. Regie führte wie beim ersten Teil James Wan.
Arthur Curry. Er ist der Sohn des Leuchtturmwärters Thomas Curry und der atlantischen Königin Atlanna – daher seine Doppelrolle zwischen Land und Atlantis.
Er atmet unter Wasser, hält dem Tiefseedruck stand, schwimmt extrem schnell und verfügt über übermenschliche Kraft. Seine bekannteste Fähigkeit ist die telepathische Verbindung zu Meeresbewohnern; dazu kommt der Dreizack von König Atlan.
Nein. Aquaman ist eine Figur von DC Comics, nicht von Marvel. Die Filme entstanden bei Warner Bros. und gehören zum DC Extended Universe.
Darum geht's
Aquaman: Alle Filme nach Kinostart sortiert
Als eine uralte Macht entfesselt wird, muss sich Aquaman auf ein schwieriges Bündnis mit einem ungewöhnlichen Verbündeten einlassen, um Atlantis und die Welt vor der unumkehrbaren Zerstörung zu bewahren.
The Flash/Barry Allen (Ezra Miller) reist durch einen Zufall in die Vergangenheit und löst damit eine Kette von Ereignissen aus, die das Schicksal vieler Menschen beeinflussen. Dabei lernt er nicht nur die Grenzen seiner eigenen Fähigkeiten kennen, sondern auch die Verantwortung, die mit seinen Entscheidungen einhergeht.
Im Jahr 1985 rettet der Leuchtturmwärter Thomas Curry (Temuera Morrison) in Maine die verletzte Atlanna (Nicole Kidman), die Prinzessin von Atlantis, während eines Sturms. Thomas bringt Atlanna in sein Haus und pflegt ihre Wunden. Als sie einige Tage später zu Bewusstsein kommt, verlieben sie sich ineinander und bekommen einen Sohn namens Arthur (Jason Momoa). Arthur besitzt die Fähigkeit, mit Meerestieren zu kommunizieren. Atlanna ist jedoch gezwungen, ihre Familie zu verlassen und nach Atlantis zurückzukehren. Sie vertraut ihrem Berater Nuidis Vulko (Willem Dafoe) die Aufgabe an, Arthur zu trainieren. Unter Vulko's Anleitung wird Arthur ein begabter Krieger, aber die Atlanteaner lehnen ihn als Halbblut ab, daher verlässt er Atlantis.
Bruce Wayne alias Batman hat wieder Vertrauen in die Menschheit – auch dank Superman, der im Kampf gegen das Monster Doomsday wahre Selbstlosigkeit bewies und sich opferte. Als sich das mächtige außerweltliche Wesen Steppenwolf mit einer Armee Paradämonen anschickt, die Erde zu überfallen, wendet sich Batman an Diana Prince, besser bekannt unter dem Namen Wonder Woman, die gegen Doomsday eindrucksvoll zeigte, was sie kann.
Achtzehn Monate nach der verheerenden Schlacht in Metropolis „Man of Steel” (2013) ist Superman zu einer umstrittenen Figur geworden. Milliardär Bruce Wayne (Ben Affleck), der seit fast zwei Jahrzehnten heimlich als der Rächer Batman in Gotham City agiert, gibt Superman die Schuld an den massiven Opfern, die durch seinen Kampf mit General Zod (Michael Shannon) verursacht wurden. Unter den Opfern befanden sich viele Mitarbeiter von Wayne Enterprises, als der Turm einstürzte.