Scary Movie 6: Horror-Parodie startet am 3. September bei Paramount+
Die Rückkehr der Wayans-Brüder kommt ins Streaming: In den USA nimmt Paramount+ die Horror-Parodie am 3. September ins Programm. Ein deutscher Termin steht noch aus.
Die Horror-Parodie hat ihren Kinolauf hinter sich und bekommt jetzt einen Streamingtermin: Paramount+ nimmt „Scary Movie 6” in den USA am 3. September ins Programm. Das berichtet Variety. Paramount vermarktet den Film offiziell schlicht als Scary Movie, gezählt wird er als sechster Teil der Reihe.
Für Deutschland steht ein Streamingdatum bislang nicht fest. In den deutschen Kinos lief der Film seit dem 4. Juni 2026, freigegeben ab 16 Jahren – und er wurde dort zu einem der Überraschungserfolge des Jahres.
Wann kommt der Film ins Streaming?
Laut Variety erscheint „Scary Movie 6” am 3. September 2026 bei Paramount+. Das ist der US-Termin. Die deutsche Programmvorschau des Anbieters für September führt den Film bislang nicht auf – dort steht für den 16. September lediglich „Scary Movie 5”, der Vorgänger von 2013, der ohne die Wayans entstand.
Wer nicht warten will: Die älteren Teile der Reihe sind bei Paramount+ bereits abrufbar. Wie die Filme zusammenhängen und in welcher Reihenfolge sie am besten funktionieren, steht in unserer Übersicht zur Scary-Movie-Reihe.
Die Wayans sind zurück – zum ersten Mal seit 2001
Regie führte Michael Tiddes. Wichtiger für Fans der Reihe ist aber, wer vor der Kamera steht: Marlon Wayans (Shorty Meeks) und Shawn Wayans (Ray) sind zum ersten Mal seit „Scary Movie 2” wieder dabei. Die Familie hatte sich damals im Streit mit Bob Weinstein getrennt, dem Gründer von Dimension Films und Executive Producer der Reihe.
Zurück sind außerdem Anna Faris als Cindy Campbell und Regina Hall als Brenda Meeks – beide hatten in „Scary Movie 5” gefehlt. Marlon Wayans führte seine Rückkehr gegenüber Entertainment Weekly auf das Ende der Weinstein-Ära zurück, dazu auf den Zuspruch seines Vaters. Für die Machart des Films hat er einen eigenen Begriff geprägt: ein „rebootquel”, halb Neustart, halb Fortsetzung.
Ein Franchise-Rekord, mit dem kaum jemand gerechnet hatte
Der Kinostart im Juni brachte rund 54 Millionen Dollar am ersten Wochenende – das beste Startwochenende, das die Reihe bislang gesehen hat. Danach fiel der Film schnell ab und verlor in seiner zweiten US-Woche rund drei Viertel des Einspiels, hielt sich aber lange genug in den Charts, um weltweit die Marke von 230 Millionen Dollar zu überschreiten.
Damit zählt der Film zu den erfolgreichsten Horrortiteln des Jahres. Gemeinsam mit „Scream 7”, das ebenfalls jenseits der 200 Millionen Dollar liegt, sorgt die Parodie für den stärksten Horror-Jahrgang seit Längerem – ausgerechnet mit einem Format, das viele längst abgeschrieben hatten.
Worauf die Parodie zielt
Inhaltlich nimmt sich der Film die jüngere Horrorwelle vor. Aufs Korn genommen werden unter anderem „Get Out”, „Nope”, „Longlegs”, „Heretic” und „Sinners”, dazu „Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast” und natürlich die Scream-Reihe, aus der die Serie seit dem Jahr 2000 ihre DNA bezieht.
Marlon Wayans beschrieb den Ansatz als Rückkehr zu den Wurzeln: Die Wayans-Brüder verstehen sich als „equal opportunity offenders”, spotten also ohne Rücksicht auf Lager – über Cancel Culture und Safe Spaces ebenso wie über die Genre-Klischees selbst. Ob dieser Ton nach 25 Jahren noch trägt, lässt sich ab dem 3. September auch zu Hause prüfen – zumindest in den USA.
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