Star Wars: The Ninth Jedi – Start, Story und alle Figuren der Anime-Serie
Am 5. August 2026 startet „Star Wars: Visionen präsentiert: Die neunte Jedi“ auf Disney+ – alle acht Folgen sofort. Worum es geht, wer Lah Kara ist und welche Gegenspieler auf sie warten: General Nawaam und der Sith Gennoh.
Aus einem Kurzfilm wird eine ganze Serie: Am 5. August 2026 startet „Star Wars: Visionen präsentiert: Die neunte Jedi” auf Disney+ – und zwar komplett, alle acht Episoden am selben Tag. Es ist die erste Geschichte aus der Anime-Anthologie „Star Wars: Visionen”, die Lucasfilm zu einer eigenständigen Serie ausbaut. Produziert wird sie vom japanischen Studio Production I.G, das schon den ursprünglichen Kurzfilm von 2021 verantwortet hat.
Kurz vor dem Start hat Lucasfilm einen offiziellen Charakter-Guide veröffentlicht und damit erstmals Details zu Helden und Schurken preisgegeben – darunter ein bislang unbekannter Sith namens Gennoh. Hier findest du alles zur Serie: Start, Story, die wichtigsten Figuren, die Macher und die Frage, was du vorher gesehen haben musst.
Auf einen Blick
Was ist The Ninth Jedi? Achtteilige Anime-Serie von Lucasfilm und Production I.G, die den gefeierten Visions-Kurzfilm zur vollen Geschichte ausbaut.
Start: 5. August 2026 auf Disney+ – alle acht Folgen auf einen Schlag.
Deutscher Titel: Star Wars: Visionen präsentiert: Die neunte Jedi.
Ursprung: die Kurzfilme „The Ninth Jedi” (Visionen Volume 1) und „The Ninth Jedi – Child of Hope” (Volume 3).
Zeitrahmen: ferne Zukunft, lange nach dem Fall der Sith – der Jedi-Orden gilt als ausgestorben.
Hauptfigur: Lah Kara, Tochter eines Lichtschwertschmieds vom Eisplaneten Hy Izlan.
Gegenspieler: General Nawaam und der maskierte Sith Gennoh.
Kanon: nein – Visionen steht bewusst außerhalb der offiziellen Zeitlinie.
Worum geht es in The Ninth Jedi?
Die Serie spielt in einer fernen Zukunft, lange nach dem Untergang der Sith. Der Jedi-Orden existiert nicht mehr, Lichtschwerter sind zu einer verschollenen Legende geworden, und die Galaxis versinkt im Krieg. Ausgerechnet in dieser Zeit versucht Margrave Juro, der Herrscher des abgelegenen Outer-Rim-Planeten Hy Izlan, den Orden neu zu gründen: Er lässt acht Lichtschwerter schmieden und ruft sieben machtempfängliche Fremde in einen Tempel im Orbit.
Die Klingen stammen vom Sabersmith Lah Zhima – und als der von sogenannten Jedi-Jägern verschleppt wird, übernimmt seine Tochter Lah Kara die Auslieferung. Im Tempel stellt sich heraus, dass mehrere der Geladenen in Wahrheit Sith sind, die sich als Jedi ausgeben. Aus dem Hinterhalt wird der Auftakt zu einer galaxisweiten Reise: Kara will ihren Vater aus der Festung von General Nawaam befreien, während Juro weiter am Wiederaufbau des Ordens arbeitet.
Lah Kara: die neunte Jedi
Lah Kara ist ein aufgewecktes Mädchen im Teenageralter, aufgewachsen auf der Eiswelt Hy Izlan. Sie hat ein natürliches Talent für den Lichtschwertkampf und beginnt schon sehr früh mit dem Machttraining – nur an sich selbst zu glauben fällt ihr schwer. Genau daran arbeitet sich die Serie ab: Der offizielle Untertitel spricht von einer „epischen Reise der Selbstfindung”.
Sichtbar wird das an ihrer Waffe. Die Lichtschwerter, die ihr Vater schmiedet, sind so getempert, dass die Kyberkristalle auf die Machtverbindung ihres Trägers reagieren – die Klinge nimmt erst in der Hand des Nutzers eine Farbe an. Karas Klinge bleibt zunächst farblos und leuchtet erst hellgrün auf, als sie sich im Tempel gegen die Sith behaupten muss. Begleitet wird sie von 99-99, genannt Four-Nines: einem kleinen schwebenden Droiden mit gelber Panzerung, den sie als Freund betrachtet.
Die Gegenspieler: General Nawaam und der Sith Gennoh
Der große Widersacher der Serie ist General Nawaam, eine vollständig in Schwarz gekleidete, behelmte Gestalt, die in den Kurzfilmen nur angedeutet wurde. Er sammelt eine gewaltige Flotte, um der Galaxis seine Vorstellung von Ordnung aufzuzwingen – und dazu gehört die Ausrottung der Jedi. Auf seinen Befehl arbeiten die Jedi-Jäger, eine Söldnertruppe, die mit Elektrostäben statt Lichtschwertern jagt; einer von ihnen, Bee-Toh, verschleppte Karas Vater. Auf Kara selbst hat Nawaam ein Kopfgeld von 100 Millionen Credits ausgesetzt.
Die auffälligste Volte: Nawaams Lichtschwert leuchtet blau – die Farbe eines Jedi, nicht das Rot der Sith. Was das über seine Herkunft verrät, dürfte eine der zentralen Fragen der acht Folgen sein.
Neu hinzugekommen ist mit dem Charakter-Guide Gennoh: ein Sith, dessen Gesicht fast vollständig hinter einer Metallmaske verschwindet und der die Jedi im Auftrag Nawaams jagt. Beschrieben wird er als arroganter, in der Macht außergewöhnlich starker Krieger, der ein kolossales Schiff befehligt – vermutlich jener Riesenkreuzer, der im Trailer kurz zu sehen ist. Bemerkenswert ist das, weil die Sith in dieser Welt bisher nur verdeckt agierten: Im ursprünglichen Kurzfilm gaben sie sich allesamt als Jedi aus. Gennoh ist der erste offen auftretende Sith dieser Zeitlinie.
Die Figuren im Überblick
| Figur | Rolle | Klinge / Merkmal |
|---|---|---|
| Lah Kara | Hauptfigur, Tochter des Sabersmiths | zunächst farblos, dann hellgrün |
| Lah Zhima | Karas Vater, früherer Jedi-Ritter und Lichtschwertschmied | von Jedi-Jägern verschleppt |
| Margrave Juro | Herrscher von Hy Izlan, will den Orden wiederaufbauen | grün, Narbe im Gesicht |
| Ethan | junger Machtnutzer ohne Meister | blau |
| Homen | pelzbedeckter Hüne, wechselt die Seite | rot, später hellviolett |
| 99-99 (Four-Nines) | schwebender Begleitdroide Karas | gelbe Panzerung |
| Gramps | alter, mürrischer Pilotendroide | fliegt Kara zur Orbitalstation |
| Roden | einer der sieben Gerufenen, heimlicher Sith | rot, purpurne Machtblitze |
| Hanbei | älterer Jedi, ebenfalls Sith-Akolyth | Rot |
| Teto | Servicedroide, rettet Kara aus dem All | opfert sich für Kara |
| Anda | gnadenloser Jedi-Jäger | Elektrostab |
| General Nawaam | Hauptgegner, sammelt eine Flotte | blau – trotz Sith-Umfeld |
| Gennoh | Sith, jagt Jedi in Nawaams Auftrag | Metallmaske, riesiges Kriegsschiff |
| Dunbai | Anführer des Stadtstaats Makoma Ko | früherer Jedi-Ritter, heute Politiker |
Auffällig ist, wie oft die Serie mit Erwartungen spielt: Mehrere Figuren, die als Jedi eingeführt werden, entpuppen sich als Sith – und mit Homen geht dieser Weg auch in die Gegenrichtung. Er kämpft zunächst mit roter Klinge an der Seite der Sith, löst sich dann aus deren Einfluss, worauf sein Lichtschwert zu einem hellen Violett abkühlt.
Die Macher hinter der Serie
Über dem Projekt wacht Kenji Kamiyama als Supervising Director – bekannt durch „Ghost in the Shell: Stand Alone Complex”. Er hat den ursprünglichen Kurzfilm inszeniert und die Welt des neunten Jedi überhaupt erst erschaffen. Für die Serie führt Shunsuke Tada Regie, die Drehbücher stammen von Mitsuyasu Sakai.
Der Start fällt in eine starke Phase für die animierte Seite des Franchise: „Star Wars: Visionen” (Volume 3) und „Star Wars: Maul - Shadow Lord” holten im Juli 2026 Emmy-Nominierungen. Die japanische Sprachfassung führt unter anderem Chinatsu Akasaki als Kara und Shinichiro Miki als ihren Vater Zhima; Nao Omori spricht Nawaam.
Muss man Star Wars: Visionen vorher gesehen haben?
Nötig ist es nicht – hilfreich schon. Die beiden Kurzfilme „The Ninth Jedi” aus Volume 1 und „The Ninth Jedi – Child of Hope” aus Volume 3 laufen ebenfalls auf Disney+ und dauern zusammen keine 40 Minuten. Sie etablieren Kara, ihren Vater, Margrave Juro und den Hinterhalt im Tempel. Der offizielle Charakter-Guide rekapituliert diese Vorgeschichte bewusst mit, was darauf hindeutet, dass auch die Serie Neueinsteiger abholt.
Was du dagegen nicht mitbringen musst, ist Wissen über Skywalkers, Imperium oder Rebellion. „Star Wars: Visionen” steht bewusst außerhalb der offiziellen Zeitlinie: Die Anthologie gibt japanischen Studios freie Hand, eigene Fassungen der Galaxis zu erzählen. „The Ninth Jedi” spielt in einer solchen alternativen Zukunft – mit eigenen Regeln, eigener Geschichte und einem Figurenensemble, das sonst nirgends im Franchise auftaucht.
Start, Folgenzahl und Einordnung
Der Starttermin ist der 5. August 2026, exklusiv auf Disney+. Anders als bei den meisten Star-Wars-Serien gibt es keinen wöchentlichen Rhythmus: Alle acht Episoden erscheinen am selben Tag. Die Serie ist als abgeschlossene Miniserie angelegt.
Mehr zum Termin und zum ersten Trailer liest du in unserer Meldung zum Serienstart. Wie sich The Ninth Jedi in das dicht getaktete Star-Wars-Jahr einreiht – von „Star Wars: The Mandalorian and Grogu” bis zu den Feierlichkeiten zum 50. Jubiläum 2027 – steht im kompletten Franchise-Fahrplan.
Am 5. August 2026. Die Serie erscheint exklusiv auf Disney+, in Deutschland unter dem Titel „Star Wars: Visionen präsentiert: Die neunte Jedi“.
Acht Episoden. Sie erscheinen alle am Starttag auf einmal, es gibt keinen wöchentlichen Veröffentlichungsrhythmus. Die Serie ist als abgeschlossene Miniserie konzipiert.
Zwingend nicht, aber es hilft. Die Kurzfilme „The Ninth Jedi“ (Volume 1) und „The Ninth Jedi – Child of Hope“ (Volume 3) führen Lah Kara, ihren Vater und Margrave Juro ein und laufen ebenfalls auf Disney+. Zusammen dauern sie keine 40 Minuten.
Nein. Die Anthologie Star Wars: Visionen steht bewusst außerhalb der offiziellen Zeitlinie und lässt japanische Animationsstudios eigene Fassungen der Galaxis erzählen. The Ninth Jedi spielt in einer alternativen fernen Zukunft mit eigenem Figurenensemble.
Hauptgegner ist General Nawaam, eine behelmte, schwarz gekleidete Figur, die eine Flotte sammelt und die Jedi ausrotten will. Neu dazugekommen ist Gennoh, ein maskierter Sith, der die Jedi in Nawaams Auftrag jagt und ein gewaltiges Kriegsschiff befehligt.
Um Lah Kara, die Tochter eines Lichtschwertschmieds in einer Zukunft, in der der Jedi-Orden als ausgestorben gilt. Als ihr Vater von Jedi-Jägern verschleppt wird, macht sie sich auf, ihn zu befreien – und gerät mitten in den Versuch von Margrave Juro, den Orden neu zu gründen.