DC / Batman

Termin für den Azrael-Batman: „Batman: Knightfall Part 2: Knightquest“ erscheint am 15. Dezember in den USA

Der zweite Teil der animierten Knightfall-Trilogie kommt am 15. Dezember 2026 in den USA digital und auf 4K Ultra HD. Bruce Wayne ist gelähmt, Jean-Paul Valley übernimmt das Cape. Ein deutscher Termin fehlt noch.

Oliver Trebes Von Oliver Trebes · ·3 Min. Lesezeit
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Termin für den Azrael-Batman: „Batman: Knightfall Part 2: Knightquest“ erscheint am 15. Dezember in den USA
Skydance

Der zweite Teil der animierten Batman-Trilogie hat einen Termin: Wie ScreenRant berichtet, hat Warner Bros. Home Entertainment „Batman: Knightfall Part 2: Knightquest“ für den 15. Dezember 2026 angekündigt, digital und auf 4K Ultra HD. Das Datum gilt für die USA. Den ersten offiziellen Trailer hatte das Studio bereits zum Batman Day veröffentlicht. Der Film setzt dort an, wo Teil eins aufhörte: Bruce Wayne liegt mit gebrochenem Rücken, und ein anderer zieht das Cape an.

Azrael übernimmt – mit anderen Methoden

Die offizielle Inhaltsangabe fasst es knapp: Batman ist durch Bane gebrochen, Bruce Wayne von der Hüfte abwärts gelähmt und nicht mehr in der Lage weiterzumachen. Ein Nachfolger muss Gotham verteidigen – und das wird Jean-Paul Valley, besser bekannt als Azrael.

Der Haken steht im letzten Satz der Synopsis: ob Valleys deutlich gewaltsamere Methoden ausreichen, um Bane zu stoppen. Genau darum dreht sich der Comic-Bogen, dem der Film seinen Titel verdankt. Der Ersatz-Batman wird dort zum Problem, nicht zur Lösung.

Was der Trailer zeigt

Die Vorschau zeigt neben Azraels gepanzertem Batsuit die Folgen von Banes Anschlag auf Arkham Asylum – eine ganze Reihe entkommener Schurken, mit denen die Bat-Familie fertigwerden muss. Erstmals im Bild ist außerdem Dick Grayson als Nightwing, und zwar in einem klassischen Comic-Kostüm. Wer die Figur spricht, hat Warner bislang nicht genannt.

Anson Mount ist erneut als Batman und Bruce Wayne zu hören, Pablo Schreiber spricht Jean-Paul Valley, Michael Mando kehrt als Bane zurück. Dazu kommen Jack Griffo als Tim Drake, Bruce Boxleitner als Commissioner Gordon und Simon Templeman als Alfred Pennyworth. Regie führt wieder Jeff Wamester, das Drehbuch stammt von Jeremy Adams.

Die Vorlage: ein Bruch in drei Akten

Der Comic-Zyklus lief 1993 und 1994 über mehr als ein Jahr durch die Batman-Hefte und gilt bis heute als einer der folgenreichsten Umbrüche der Figur. Bane arbeitet sich systematisch durch Gotham, lässt Arkham frei und wartet, bis Batman erschöpft ist – dann bricht er ihm das Rückgrat.

Was danach kommt, ist der eigentliche Stoff dieses zweiten Teils: Bruce Wayne setzt Jean-Paul Valley als Nachfolger ein und muss zusehen, wie der immer weiter eskaliert. Die Dreiteilung der Verfilmung folgt dem Aufbau der Vorlage – auf Knightfall und Knightquest folgt im Comic der Abschluss KnightsEnd.

US-Start im Dezember, Deutschland offen

Mit dem 15. Dezember folgt „Knightquest“ knapp vier Monate auf den Auftakt. Teil eins erschien am 25. August 2026, läuft 79 Minuten und steht bei Rotten Tomatoes mit 92 Prozent bei der Kritik und 94 Prozent beim Publikum. Wie schon der erste Teil richtet sich auch die Fortsetzung mit einem R-Rating an ein erwachsenes Publikum. Ein dritter Film ist für 2027 vorgesehen.

Ein deutscher Termin und eine deutsche Fassung sind bislang nicht angekündigt. Mit James Gunns DC-Universum hat die Trilogie nichts zu tun, sie gehört zu den eigenständigen Elseworlds-Geschichten von Warner Bros. Animation. Einen Überblick über alle Filme und Serien jenseits des DCU gibt unsere Übersicht zu DC Elseworlds, mehr zum Mann, der Batman das Rückgrat brach, steht auf unserer Seite zu Bane.

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