The People v. Gorilla Grodd: HBO Max bestellt die Jimmy-Olsen-Serie

The People v. Gorilla Grodd: HBO Max bestellt die Jimmy-Olsen-Serie Vertical Entertainment
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HBO Max hat die DCU-Mockumentary um Jimmy Olsen offiziell bestellt: acht Folgen, endlich ein finaler Titel und ein halbes Superman-Ensemble, das zurückkehrt.

Die geplante DCU-Serie rund um Daily-Planet-Fotograf Jimmy Olsen hat ihren ersten Superschurken gefunden: Jimmy Tatro übernimmt die Rolle von Gorilla Grodd. Das berichtet Deadline; bestätigt wurde das Casting am 15. Juli 2026, auch DC-Chef James Gunn äußerte sich öffentlich dazu.

In der ersten Staffel ist Grodd als zentraler Gegenspieler angelegt. Die Serie selbst – ein True-Crime-Ableger von James Gunns Kinofilm Superman mit Skyler Gisondo als Olsen – ist auf scifiscene bereits ausführlich vorgestellt; die Hintergründe zu Format, kreativem Team und Drehstart findest du in unserer Übersicht zur Serie „DC Crime“.

Comedy-Star als DC-Bösewicht

Tatro wurde vor allem durch die Netflix-Mockumentary American Vandal bekannt und war unter anderem in 22 Jump Street und zuletzt im Horror-Sequel Scream 7 zu sehen. Für die kommende Comedyserie The Hawk stand er zudem gemeinsam mit Will Ferrell vor der Kamera.

Dass ausgerechnet ein Comedy-Darsteller den hochintelligenten, telepathisch begabten Gorilla verkörpert, passt zum bewusst schrägen True-Crime-Ansatz der Serie. Ein finales grünes Licht von HBO Max steht allerdings weiterhin aus – bis zum offiziellen Produktionsstart bleibt Tatros Engagement unter Vorbehalt.

Update: Mary Holland übernimmt die weibliche Hauptrolle

Am 4. August 2026 meldete Deadline exklusiv den nächsten Casting-Schritt: Mary Holland ist als weibliche Hauptrolle an Bord und spielt eine Figur namens Sandra. Weitere Details zu ihrer Rolle hält die Produktion bislang zurück – HBO Max und DC Studios wollten sich auf Nachfrage nicht äußern.

Holland ist vor allem aus der Comedy bekannt: Sie schrieb und spielte in Happiest Season und gehört zum Ensemble der Sitcom Ghosts. Die Serie setzt ihre Besetzungslinie damit konsequent fort – nach Tatro als Grodd steht mit Holland die nächste Comedy-Kraft im Zentrum eines Projekts, das seinen Superschurken-Stoff bewusst als Mockumentary erzählt. An der Ausgangslage ändert das Casting nichts: Eine offizielle Serienbestellung von HBO Max steht weiterhin aus.

Update vom 21. August 2026: HBO Max bestellt acht Folgen

Das Warten hat ein Ende: HBO Max hat die Serie am 21. August 2026 offiziell bestellt – als Straight-to-Series-Order über acht halbstündige Episoden. Damit fällt auch der Arbeitstitel weg, unter dem das Projekt zwei Jahre lang lief. Die Serie heißt The People v. Gorilla Grodd. Das melden Deadline und Variety übereinstimmend.

Die offizielle Logline bestätigt, was sich seit der ersten Meldung im November 2025 abzeichnete: Ein superintelligenter Affe wird für den Mord an seinem Vater verurteilt, dem König von Gorilla City. In einer achtteiligen „True“-Crime-Doku rollt Daily-Planet-Fotograf Jimmy Olsen den Fall neu auf und fragt, ob Grodd in einem der berühmtesten Mordprozesse von Metropolis zu Unrecht verurteilt wurde.

Das halbe Superman-Ensemble kehrt zurück

Mit der Bestellung steht auch der Cast. Neben Skyler Gisondo als Jimmy Olsen und Jimmy Tatro als Grodd wiederholen drei weitere Darsteller aus „Superman~2025“ ihre Rollen: Beck Bennett als Sportreporter Steve Lombard, Mikaela Hoover als Cat Grant und Wendell Pierce als Chefredakteur Perry White. Die Redaktion des Daily Planet zieht damit fast geschlossen in die Serie um.

Neu dazu kommen neben der bereits gemeldeten Mary Holland auch Eduardo Franco, Arian Moayed, Andrew Leeds, Tim Baltz und Dan Perrault. Perrault ist zugleich Showrunner – gemeinsam mit Tony Yacenda, der alle acht Folgen inszeniert. Die beiden haben das Format erfunden, das hier auf das DCU trifft: Sie schufen die Netflix-Mockumentary American Vandal, die für ihre erste Staffel einen Peabody Award gewann. James Gunn und Peter Safran produzieren, hergestellt wird von DC Studios und Warner Bros. Television.

Ein Nebenschauplatz, kein Franchise-Baustein

Yacenda und Perrault beschreiben ihren Ansatz selbst als Gegenentwurf zum üblichen Universums-Bauen: Die Serie solle sich weniger wie ein Eintrag ins DCU anfühlen als wie ein Artefakt daraus – eine Daily-Planet-Dokumentation, gemacht für die Menschen von Metropolis. Gunn und Safran begründen die Bestellung mit dem Eindruck aus dem Kinofilm: Die Chemie des Daily-Planet-Ensembles habe eine Welt eröffnet, in der sich die dunkleren und komischeren Seitenstraßen des DCU erkunden ließen.

Der Zeitpunkt ist bemerkenswert. Die Bestellung fällt weniger als eine Woche nach dem Start von „Lanterns”, und sie fällt in eine Phase, in der DC Studios seine Serienentwicklung spürbar ausdünnt: Vergangene Woche wurde bekannt, dass eine Amanda-Waller-Serie und ein auf Themyscira angesiedeltes Wonder-Woman-Prequel nicht mehr in Entwicklung sind. Dass ausgerechnet die kleinste, schrägste Idee des Slates grünes Licht bekommt, sagt einiges über die Richtung, die Gunn und Safran im Fernsehen einschlagen.

Wann die Serie in Deutschland läuft

Einen Starttermin nennt HBO Max noch nicht – weder für die USA noch für den deutschen Markt. Seit dem Start von HBO Max in Deutschland Anfang 2026 laufen die Serien des Anbieters hierzulande in der Regel parallel zur US-Ausstrahlung, sodass ein zeitnaher deutscher Start wahrscheinlich ist. Bestätigt ist das für The People v. Gorilla Grodd bislang nicht.

Auch zum Produktionsstand hält sich DC Studios bedeckt. Deadline schreibt lediglich, das Projekt habe länger ein blinkendes grünes Licht gehabt und das Casting sei der formalen Bestellung vorausgegangen – ein Hinweis darauf, dass die Dreharbeiten nicht mehr weit entfernt sein dürften. Sobald ein Termin steht, findest du ihn hier.

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