Marvel / X-Men

Bill Skarsgård bestätigt Treffen mit X-Men-Regisseur Jake Schreier – eine Rolle war „nicht nah dran“

Bill Skarsgård galt als Kandidat für Professor X im X-Men-Neustart. Jetzt sagt er: Ein Treffen mit Regisseur Jake Schreier gab es, ein Drehbuch hat er nie gelesen. Dazu äußert er sich zu Secret Wars und Constantine.

Oliver Trebes Von Oliver Trebes · ·3 Min. Lesezeit
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Bill Skarsgård bestätigt Treffen mit X-Men-Regisseur Jake Schreier – eine Rolle war „nicht nah dran“
Lionsgate

Bill Skarsgård war im Gespräch für Marvels X-Men-Neustart – allerdings längst nicht so weit, wie es die Gerüchte nahelegten. Im Podcast „Happy Sad Confused“ von Josh Horowitz bestätigte der Pennywise-Darsteller, dass er sich mit Regisseur Jake Schreier getroffen hat. Eine Rolle sei daraus aber nie konkret geworden.

Horowitz hatte ihn auf Berichte angesprochen, nach denen Skarsgård in den vergangenen Monaten als Professor X gehandelt wurde. Die Antwort fiel ehrlich, aber knapp aus: „Ich habe keine Drehbücher gelesen“, sagte Skarsgård. „Ich hatte ein Treffen mit ihm, und ich mochte ihn. Aber nein, es war nicht nah dran.“

Ein Treffen, kein Drehbuch

Damit ist zumindest geklärt, woher das Gerücht stammte: Ein Gespräch mit Schreier hat es tatsächlich gegeben. Mehr war es nach Skarsgårds Darstellung nicht. Weder habe er Drehbuchseiten gesehen, noch sei es um eine bestimmte Figur gegangen. Seine Antwort im Podcast begann er mit einem zögerlichen „Ähm“ – Horowitz kommentierte trocken, er habe ihn jetzt „auf frischer Tat ertappt“.

Professor X ist im neuen X-Men-Film ohnehin längst vergeben: Christopher Abbott übernimmt die Rolle des Charles Xavier. Neben ihm stehen Sadie Sink als Jean Grey, Kit Connor als Cyclops, Samara Weaving als Emma Frost, Inde Navarrette als Rogue und Maya Boyd als Storm fest. Adam Driver spielt den Gegenspieler Mister Sinister, und zuletzt kam Ben Wang als Iceman ins Gespräch, wie wir hier berichtet haben.

Skarsgård und die Superhelden-Gerüchte

Es ist nicht das erste Mal, dass Skarsgård mit einer großen Comic-Rolle in Verbindung gebracht wird. Schon im letzten Gespräch mit Horowitz hatte er ein Gerücht um Lex Luthor als frei erfunden bezeichnet. Ganz fremd ist ihm das Genre trotzdem nicht: Er spielte Zeitgeist in „Deadpool 2” und lieh dem Deviant Kro in „Eternals” per Performance-Capture seine Bewegungen.

Auf die Frage, ob eine der beiden Figuren in „Avengers: Secret Wars” zurückkehrt, antwortete Skarsgård ausweichend. Man solle „nicht die Luft anhalten“, fasste Horowitz zusammen, und Skarsgård widersprach nicht. Mehr Interesse zeigte er an einer anderen Figur: Gemeinsam mit „Es“-Regisseur Andy Muschietti hätte er gern einen Constantine-Film gemacht. Dazu passt, dass DC Studios gerade selbst an einem neuen Constantine-Film mit Francis Galluppi arbeitet.

Wann startet der X-Men-Film?

Der Neustart unter Jake Schreier, der für Marvel zuletzt „Thunderbolts*” inszeniert hat, ist der erste X-Men-Film von Marvel Studios. In den USA soll er am 5. Mai 2028 in die Kinos kommen. Bis dahin sind Mutanten in „Avengers: Doomsday” zu sehen, das am 16. Dezember 2026 in den deutschen Kinos startet.

Für Skarsgård geht es erst einmal anders weiter: Sein Kriegsfilm „The Mosquito Bowl“ von Peter Berg soll am 25. November bei Netflix erscheinen, und als Pennywise kehrt er für die zweite Staffel von „Es - Welcome to Derry” zurück. Was dort auf ihn wartet, wollte er nicht verraten – „meine Lippen sind versiegelt“.

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