Zauberhafte Schwestern 2: Kinostart am 10. September
28 Jahre nach dem Original kehren Sandra Bullock und Nicole Kidman als Hexenschwestern Owens zurück. Warner Bros. bringt die Fortsetzung am 10. September 2026 in die deutschen Kinos – neu dabei sind Maisie Williams, Joey King, Lee Pace und Xolo Maridueña.
Am 10. September 2026 bringt Warner Bros. „Zauberhafte Schwestern 2~2026" in die deutschen Kinos – 28 Jahre nach dem Original. Sandra Bullock und Nicole Kidman schlüpfen noch einmal in die Rollen der Hexenschwestern Sally und Gillian Owens, und mit ihnen kehrt auch der Fluch zurück, den sie im ersten Film gebrochen zu haben glaubten.
Der Termin liegt damit nur einen Tag vor dem US-Start und mitten in der Phase, in der die Studios ihre Herbsttitel ins Rennen schicken. Für ein Sequel, das fast drei Jahrzehnte auf sich warten ließ, ist das ein selbstbewusster Platz im Kalender.
Der Owens-Fluch kehrt zurück
Ein Vierteljahrhundert nach den Ereignissen von „Zauberhafte Schwestern~1998" leben Sally und Gillian zufrieden an der Küste von Massachusetts, gemeinsam mit ihren Tanten Franny und Jet. Die Ruhe hält genau so lange, bis Sallys erwachsene Töchter Kylie und Antonia zu Besuch kommen.
Als Kylies große Liebe einen schweren Unfall erleidet, erfahren die beiden jungen Frauen überhaupt erst von ihren magischen Wurzeln – und davon, dass der Bann, der seit Jahrhunderten auf der Familie lastet, nie verschwunden war. Kylie will das Schicksal der Owens endgültig brechen und schreckt dabei auch vor dunkler Magie nicht zurück. Sally und Gillian müssen alles aufbieten, was sie können, um die Folgen abzuwenden.
Wer zurückkehrt und wer neu dazukommt
Neben Bullock und Kidman sind auch Stockard Channing und Dianne Wiest wieder als die Tanten Franny und Jet dabei – damit steht das komplette Hauptquartett des Originals erneut vor der Kamera. Das ist bei einem Sequel nach 28 Jahren alles andere als selbstverständlich.
Neu im Ensemble sind Joey King und Maisie Williams als Sallys Töchter Kylie und Antonia, dazu Lee Pace und Xolo Maridueña. Für Genre-Publikum ist das eine auffällige Mischung: Williams spielte Arya Stark in „Game of Thrones”, Pace ist als Brother Day aus „Foundation” bekannt, und Maridueña trat als Miguel Diaz in Cobra Kai auf und spielte 2023 den DC-Helden Blue Beetle. Die Regie übernahm Susanne Bier, die damit auf Original-Regisseur Griffin Dunne folgt.
Ein Film, der erst nach dem Kinostart zum Kult wurde
Dass es diese Fortsetzung überhaupt gibt, ist bemerkenswert. Der erste Teil, eine Adaption des Romans von Alice Hoffman, bekam 1998 überwiegend schlechte Kritiken und spielte laut The Numbers gerade einmal seine Produktionskosten wieder ein. Ein Erfolg sah anders aus.
Die Lücke zwischen Kritik und Publikum erklärt den Rest: Bei Rotten Tomatoes liegt die Zuschauerwertung des Originals bei 73 Prozent und damit mehr als doppelt so hoch wie die der Kritiker. Über die Jahre hat der Film eine Fangemeinde aufgebaut, die ihn als Kultstück feiert – genug Rückenwind offenbar, um ein Studio 28 Jahre später zu einer Fortsetzung zu bewegen.
Ob das Sequel diese Anhängerschaft ins Kino holt, entscheidet sich ab dem 10. September. Der Stoff selbst hat jedenfalls Konjunktur: Hexen, Familienflüche und Kleinstadtmagie sind derzeit ein verlässlicher Zugpferd-Mix, und der Starttermin kurz vor der Halloween-Saison ist kaum zufällig gewählt.
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