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Star Wars / Charaktere

Count Dooku: Darth Tyranus, Darsteller, Lichtschwert und alle Auftritte

Count Dooku alias Darth Tyranus: wie der Jedi-Meister zum Sith wurde, wer ihn spielt, was sein gebogenes Lichtschwert kann und alle Auftritte von Episode II bis Geschichten der Jedi.

Oliver Trebes Von Oliver Trebes · ·5 Min. Lesezeit
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Count Dooku: Darth Tyranus, Darsteller, Lichtschwert und alle Auftritte
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Count Dooku ist der ehemalige Jedi-Meister, der als Sith-Lord Darth Tyranus die Klonkriege anzettelt. In „Star Wars: Episode II - Angriff der Klonkrieger” (2002) tritt er als Anführer der Separatisten auf, in „Star Wars: Episode III - Die Rache der Sith” (2005) stirbt er durch die Hand von Anakin Skywalker. Gespielt hat ihn Christopher Lee.

Zwischen den beiden Filmen liegt der größte Teil seiner Geschichte, und den erzählen die Serien. „Star Wars: The Clone Wars” zeigt Dooku als Strippenzieher des Krieges, „Star Wars: Geschichten der Jedi” seinen Weg vom Jedi zum Verräter. Hier findest du, wie Dooku zum Sith wurde, wer ihn spielt und spricht, was sein gebogenes Lichtschwert kann und in welcher Reihenfolge du seine Auftritte schaust.

Auf einen Blick

Wer ist Count Dooku? Ein Graf vom Planeten Serenno, ausgebildet von Yoda, Lehrmeister von Qui-Gon Jinn. Er verlässt den Jedi-Orden und wird der Sith-Schüler von Darth Sidious.

Wie heißt er als Sith? Darth Tyranus. Öffentlich tritt er weiter als Count Dooku auf, den Sith-Namen kennen nur wenige.

Erster Auftritt: „Star Wars: Episode II - Angriff der Klonkrieger” (2002).

Wer spielt ihn? Christopher Lee in Episode II und III, in den Animationsserien spricht ihn Corey Burton.

Wie stirbt er? In Episode III schlägt Anakin Skywalker ihm auf Befehl von Palpatine den Kopf ab.

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Count Dookus Weg in der Star-Wars-Zeitlinie

Dookus Geschichte beginnt lange vor den Filmen. Als Jedi lernt er bei Yoda und bildet selbst Qui-Gon Jinn aus, gilt aber schon früh als eigenwillig und kritisch gegenüber Senat und Orden. „Star Wars: Geschichten der Jedi” zeigt in drei Folgen, wie diese Zweifel wachsen. Rund um die Ereignisse von „Star Wars: Episode I - Die dunkle Bedrohung”, in denen Qui-Gon stirbt, kehrt Dooku dem Orden den Rücken und tritt sein Erbe als Graf von Serenno an.

Heimlich ist er da längst Darth Sidious verbunden, der nach Darth Maul einen neuen Schüler braucht. Als Darth Tyranus spielt Dooku die zentrale Rolle beim Bau der Klonarmee: Der Jedi Sifo-Dyas hatte sie auf Kamino in Auftrag gegeben, Tyranus wirbt den Kopfgeldjäger Jango Fett als Vorlage an. Wie Dooku seinen alten Freund Sifo-Dyas danach beseitigen ließ, enthüllt erst eine späte Staffel von „Star Wars: The Clone Wars”.

In „Star Wars: Episode II - Angriff der Klonkrieger” führt Dooku die Konföderation unabhängiger Systeme an, die sich von der Republik abspaltet. Auf Geonosis besiegt er Obi-Wan Kenobi und Anakin, erst Yoda hält ihn auf. Dooku flieht und überbringt Sidious die Pläne für den Todesstern. Drei Jahre Klonkrieg später endet seine Geschichte in „Star Wars: Episode III - Die Rache der Sith”: An Bord des Flaggschiffs Invisible Hand verliert er gegen Anakin, der ihn auf Palpatines Drängen enthauptet. Sidious hat damit den Platz an seiner Seite frei für Darth Vader.

Warum wurde Count Dooku zum Sith?

Dooku wechselt nicht aus Machtgier die Seiten, sondern aus Enttäuschung. Er hält die Republik für korrupt und den Jedi-Orden für ihren willfährigen Diener, der Unrecht sieht und nicht eingreift. „Star Wars: Geschichten der Jedi” erzählt das an konkreten Momenten, etwa an einem Einsatz, bei dem Dooku erlebt, wie gleichgültig ein Senator seinem eigenen Volk gegenübersteht. Der Tod seines früheren Schülers Qui-Gon Jinn bestärkt ihn im Bruch mit dem Orden.

Darth Sidious bietet ihm, was der Orden ihm verweigert: die Aussicht, die Galaxis nach seinen Vorstellungen zu ordnen. Dass Dooku dabei selbst nur ein Werkzeug ist, das Sidious später gegen Anakin austauscht, durchschaut er bis zu seinem letzten Duell nicht.

Wer spielt Count Dooku?

In „Star Wars: Episode II - Angriff der Klonkrieger” und „Star Wars: Episode III - Die Rache der Sith” spielte Christopher Lee den Grafen, der bereits als Dracula und als Saruman in „Der Herr der Ringe” Filmgeschichte geschrieben hatte. Lee lieh Dooku auch im Kinofilm The Clone Wars von 2008 die Stimme. Er starb 2015 im Alter von 93 Jahren.

In den Animationsserien spricht Corey Burton die Figur, schon in der Zeichentrickserie Clone Wars von 2003 bis 2005, dann in „Star Wars: The Clone Wars” und 2022 in „Star Wars: Geschichten der Jedi”. Für den jüngeren Dooku legte Burton dort eine hellere, weniger gealterte Stimmlage an.

Fähigkeiten und Lichtschwert

Dooku gilt als einer der besten Lichtschwertkämpfer seiner Zeit. Sein Stil ist elegant und präzise, eher Fechtkunst als rohe Kraft, und passt zu seinem Lichtschwert mit dem markanten gebogenen Griff, das er nach seiner Abkehr von den Jedi baut. Als Sith führt er eine rote Klinge.

Dazu kommen die Kräfte der dunklen Seite, allen voran Machtblitze, die er in Episode II gegen Obi-Wan und Yoda einsetzt. In „Star Wars: The Clone Wars” bildet er zudem eigene Schüler aus, die Attentäterin Asajj Ventress und später Savage Opress, ohne sie je als ebenbürtig zu behandeln.

Alle Auftritte von Count Dooku in Filmen und Serien

Die Tabelle führt die Auftritte nach Erscheinen. Chronologisch nach Handlung beginnst du mit „Star Wars: Geschichten der Jedi”, dann folgen Episode II, die Klonkriegs-Serien und Episode III.

Jahr Film Dooku gespielt / gesprochen von
2002 Star Wars: Episode II - Angriff der Klonkrieger Christopher Lee
2003–2005 Star Wars: Clone Wars (Serie) Corey Burton (Stimme)
2005 Star Wars: Episode III - Die Rache der Sith Christopher Lee
2008 The Clone Wars (Kinofilm) Christopher Lee (Stimme)
2008–2020 Star Wars: The Clone Wars (Serie) Corey Burton (Stimme)
2022 Star Wars: Geschichten der Jedi (Serie) Corey Burton (Stimme)

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Die Reihenfolge aller Kinofilme sammelt unsere Star-Wars-Reihenfolge, alle Serien die Übersicht der Star-Wars-Serien. Wer die Klonkriege rund um Dooku in der richtigen Abfolge sehen will, findet sie im Guide zur Reihenfolge von The Clone Wars. Dookus Vorgänger und Nachfolger als Sith-Schüler haben eigene Seiten: Darth Maul und Darth Vader alias Anakin Skywalker, ebenso sein Lehrer Yoda.

Als Jedi hieß er einfach Dooku, angesprochen als Meister Dooku. Den Titel Count, also Graf, trägt er als Erbe des Planeten Serenno. Als Sith nennt er sich Darth Tyranus.

Anakin Skywalker. In „Star Wars: Episode III - Die Rache der Sith“ besiegt er Dooku im Duell und tötet ihn auf Befehl von Palpatine. In Episode II hatte Yoda Dooku auf Geonosis schon zur Flucht gezwungen.

Anakin Skywalker schlägt ihm in Episode III an Bord der Invisible Hand die Hände und danach den Kopf ab. Palpatine hatte Anakin dazu gedrängt, um Dooku durch einen neuen Schüler zu ersetzen.

Aus Enttäuschung über die korrupte Republik und einen Jedi-Orden, der sich ihr unterordnet. Um die Zeit, in der sein früherer Schüler Qui-Gon Jinn stirbt, verließ er den Orden und schloss sich Darth Sidious an. Die Serie „Star Wars: Geschichten der Jedi“ zeigt diesen Weg.

Er heißt so, aber nur im Verborgenen: Sein Sith-Name ist Darth Tyranus. Öffentlich tritt er als Count Dooku auf, damit seine Verbindung zu Darth Sidious geheim bleibt.

Der gebogene Griff passt zu seinem eleganten, fechtartigen Kampfstil, der auf präzise Hiebe statt auf Kraft setzt. Dooku baute ihn, nachdem er den Jedi-Orden verlassen hatte.

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