Marvel / X-Men

Adam Driver erklärt, warum er nach Jahren der Absagen bei Marvels „X-Men“ zugesagt hat

Adam Driver hat Marvel über Jahre abgesagt, nun spielt er Mister Sinister im „X-Men“-Reboot. Bei Jimmy Kimmel nennt er die Gründe: Jugendliebe zu den Mutanten, Regisseur Jake Schreier und ein Drehbuch, das „richtig cool“ ist.

Oliver Trebes Von Oliver Trebes · ·3 Min. Lesezeit
scifiscene bei Google als bevorzugte Quelle festlegen
Adam Driver erklärt, warum er nach Jahren der Absagen bei Marvels „X-Men“ zugesagt hat
Disney

Adam Driver hat erklärt, warum er nach Jahren der Absagen nun doch im Marvel Cinematic Universe auftritt. „Ich war als Kind ein großer X-Men-Fan“, sagte der Schauspieler in der Sendung „Jimmy Kimmel Live!“, wie Deadline berichtet. „Mein Cousin Tony war immer Sabretooth und ich Wolverine. Das ist eine große Sache.“ Im Reboot „X-Men“ von Regisseur Jake Schreier spielt Driver den Gegenspieler Mister Sinister.

Dass er gerade bei diesem Projekt zugesagt hat, begründet Driver mit dem Gesamtpaket: „Ich war auch ein Fan der anderen Sachen. Aber das hier fühlte sich nach dem richtigen Zeitpunkt an – und dann sind es eben die X-Men.“ Den Ausschlag gaben nach seinen Worten Schreier, „seine Idee dafür“, und Marvel-Studiochef Kevin Feige: „Es kam irgendwie alles zusammen. Das Drehbuch ist richtig cool.“

Feiges „Tradition“: Angebot per Zoom, dann die Absage

Die Zusage beendet eine Serie, über die Feige zuletzt selbst gesprochen hatte. Im Podcast „Happy Sad Confused“ beschrieb der Marvel-Chef, dass er Driver über die Jahre so viele Rollen angeboten habe, dass daraus eine Art Ritual geworden sei: „Es ist kein Geheimnis, dass wir gern mit Adam arbeiten würden. Aber es ist Tradition, mit ihm zu zoomen, und dann sagt er ab.“ Driver sei dabei stets ausgesprochen höflich und offen gewesen, was er von einem Angebot halte.

Bei Kimmel erklärte Driver auch, warum er so wählerisch war: „Sehr viele Leute werden es sehen, und wenn es schlecht ist, sehen sehr viele Leute dich schlecht sein. Außerdem will ich es nicht vermasseln. Ich bin ein riesiger X-Men-Fan.“ Den Druck spürt er nach eigener Aussage seit der Bekanntgabe seiner Besetzung auf der D23 im August.

Mister Sinister als Hauptgegner des Reboots

Driver übernimmt die Rolle von Dr. Nathaniel Essex alias Mister Sinister, einem hochintelligenten Genetiker, der seine Gestalt verändern kann und telepathische Kräfte besitzt. In den Comics ist er einer der beständigsten Widersacher der X-Men und eng mit der Geschichte von Jean Grey und Cyclops verknüpft – im MCU ist es sein erster Realfilm-Auftritt.

Gegen ihn tritt ein junges Ensemble an: Sadie Sink spielt Jean Grey, Kit Connor Cyclops, Christopher Abbott Charles Xavier, Samara Weaving Emma Frost, Inde Navarrette Rogue, Maya Boyd Storm und Asa Germann Angel. Das Drehbuch schreiben „Beef“-Schöpfer Lee Sung Jin und Joanna Calo („The Bear“). Der US-Kinostart ist für den 5. Mai 2028 angesetzt, einen deutschen Termin und einen Titel gibt es noch nicht.

Abschied von Star Wars, Einstieg bei Marvel

Für Driver ist es der zweite große Franchise-Schritt innerhalb weniger Tage, nur in entgegengesetzter Richtung. Erst diese Woche hatte er das lange diskutierte Projekt um Ben Solo für erledigt erklärt: „Es ist vorbei. Kein Star Wars mehr.“ Was dahintersteckt, haben wir hier aufgeschrieben.

Mit „X-Men“ wechselt Driver damit vom Disney-Konzern zum Disney-Konzern – nur eben von Lucasfilm zu Marvel Studios. Wie die Mutanten-Saga nach „Avengers: Doomsday“ und „Avengers: Secret Wars“ aufgebaut wird, zeigt unsere Übersicht zu Phase 7.

Darum geht's

scifiscene bei Google folgen

Lege scifiscene als bevorzugte Quelle fest. Unsere Artikel erscheinen dann häufiger in deinen Google-Suchergebnissen und in den Top-Meldungen.

Als bevorzugte Quelle