Buffy-Reboot: Wahre Gründe für das Serien-Aus mit Gellar enthüllt

Buffy-Reboot: Wahre Gründe für das Serien-Aus mit Gellar enthüllt 20th Century Fox

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20.03.2026 15:30 Uhr

Sarah Michelle Gellar sollte als Jägerin zurückkehren, doch Hulu zog den Stecker. Ein geleaktes Skript enthüllt nun die wahren Gründe für das Aus des Reboots.

Der 14. März war ein schwarzer Tag für alle Jägerinnen und Jäger da draußen. Hulu beerdigte die heiß erwartete Fortsetzung Buffy the Vampire Slayer: New Sunnydale. Die Vorfreude auf das Projekt, das für 2026 anvisiert war, war riesig. Doch jetzt drang das Drehbuch der Pilotfolge an die Öffentlichkeit und verrät Dir, wie die Rückkehr nach Sunnydale wirklich ausgesehen hätte – und warum sie krachend scheiterte.

Ein neues Sunnydale und eine widerwillige Mentorin

Nach der Zerstörung des Höllenschlunds im Finale der Originalserie „Buffy - Im Bann der Dämonen” baute man Sunnydale einfach neu auf. Die Bewohner wissen bestens über Vampire und Dämonen Bescheid. Die Pilotfolge spielt während des sogenannten Vampire Weekend, einem Fest, das die düstere Geschichte der Stadt feiert. Hier entdeckt die introvertierte Teenagerin Nova (Ryan Kiera Armstrong) ihre Kräfte und staubt direkt zwei Blutsauger ab. Nova schleppt ein schweres Trauma mit sich herum: Sie wurde als Kind entführt, weshalb ihr alleinerziehender Vater Abe sie pausenlos überwacht. Am Ende der Folge schart Nova ihre eigene Scooby-Gang um sich. Der Clou: Alle Vampire, die Buffy einst erledigte, sind wieder erwacht.

Wo steckte Buffy Summers?

Die größte Enttäuschung für die Hulu-Bosse war der Mangel an Screentime für Sarah Michelle Gellar. Buffy taucht im Skript erst in der allerletzten Szene auf. Sie lebt unter ihrem alten Decknamen Anne Summers in New York City, arbeitet in einem Großraumbüro für eine Versicherung und genießt ihr bürgerliches Leben. Doch die Idylle bröckelt, als ihr Posteingang plötzlich von Versicherungsansprüchen aus Sunnydale überflutet wird. Auf die Erinnerung eines Kollegen, ihr Morgen-Meeting nicht zu verpassen, liefert sie ihren einzigen Satz in der Folge:

Nope… wouldn’t want that.

Die wahren Gründe für die Absetzung

Warum zog Hulu den Stecker, obwohl Oscar-Preisträgerin Chloé Zhao Regie führte? Insidern zufolge war genau das ein Teil des Problems. Zhaos minimalistischer Stil passte nicht zu einer Pilotfolge, die viel Weltaufbau leisten muss. Quellen nannten das Material schlecht gedreht und bemängelten fehlende Schnittbilder. Zudem empfand Hulu die Serie als zu jugendlich – eine seltsame Kritik, da Hauptdarstellerin Armstrong beim Dreh bekanntermaßen erst 15 Jahre alt war. Selbst ein erwachsenerer Rewrite des Skripts, der Gellar mehr in den Fokus rückte, galt laut Insidern als unrettbar.

Hulu fällte das Todesurteil ausgerechnet an dem Wochenende, an dem Zhao für Hamnet bei den Oscars saß und Gellar die Premiere von „Ready Player One” feierte. Gellar machte keinen Hehl aus ihrer Wut auf Craig Erwich, den Chef von Hulu Originals, der laut ihr das Projekt torpedierte:

...das zeigt dir den harten Kampf, den wir seit Tag eins gekämpft haben, wenn dein Executive dir buchstäblich stolz erzählt, dass er [das Original] nicht gesehen hat.

Gibt es noch Hoffnung für das Franchise?

Die Rechte an der Marke liegen bei 20th Television und damit bei Disney. Hulu weigert sich, das Projekt an interessierte Konkurrenten abzutreten. Angeblich denkt der Streamer über eine komplett neue Version des Franchise nach. Doch ob Sarah Michelle Gellar nach diesem Debakel jemals wieder zurückkehrt, darfst Du stark bezweifeln. Bis dahin bleibt Dir wohl nur ihr Rat auf Instagram: If the apocalypse comes... you can still beep me.

Abenteuer
Action
Science Fiction
Start
05.04.2018
Regisseur/in
Steven Spielberg